Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Direktor: Univ.-Prof. Dr. Manfred E. Beutel

2007

Einrichtungsstatistik

Drittmittelausgaben in €233.051
Forschungsprojekte58
Publikationen77
Vorträge
Promotionen6
Lehrveranstaltungen9
Verschiedene wissenschaftliche Aktivitäten

Forschungsprojekte

Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Manfred Beutel, Univ.-Prof. Dr. Marianne Dieterich

Evaluation eines manualisierten Schulungsprogramms („STANDFEST“) bei Patienten mit somatoformen (psychogenen) Schwindelerkrankungen

Ziel des Gesamtprojekts soll die Überprüfung der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit eines Gruppenprogramms hinsichtlich Schweregrad der Symptomatik, Krankheitsverarbeitung und Selbstmanagement, Inanspruchnahmeverhalten und Krankheitskostensowie Lebensqualität im Rahmen eines randomisierten, prospektiven Designs sein. Besondere Beachtung finden dabei der Einfluss prämorbider Persönlichkeitsstrukturen sowie die Konzepte zur Resilienz und Kohärenz auf den Behandlungsverlauf. Darüber hinaus soll untersucht werden, inwieweit sich die Durchführung des Schulungsprogramms auf objektivierbare neurophysiologische Parameter auswirkt. Langfristiges Ziel sollen die Verhinderung bzw. Eindämmung einer Chronifizierung der Schwindelerkrankung sowie bei Persistenz der Beschwerden eine erfolgreiche Überführung in eine adäquate ambulante Psychotherapie sein. Es sollen folgende Fragen im Rahmen des Forschungsprojektes beantwortet werden:

Laufzeit: 2007-2009
Projektleiter: Prof. Dr. Manfred Beutel, Dr. Rüdiger Zwerenz

Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit der in der Depressionsbehandlung bewährten, manualisierten supportiv-expressiven psychodynamischen Kurzzeittherapie hinsichtlich der Remission der depressiven Symptomatik bei Brustkrebspatientinnen mit komorbider Depression.

Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine multizentrische Vergleichsstudie welche bereits im Jahr 2007 begonnen wurde und in den Zentren Mainz (Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Prof. Dr. Manfred E. Beutel) und Leipzig (Selbstständige Abteilung für Medizinische Psychologie/Medizinische Soziologie, Prof. Dr. Elmar Brähler / ursprünglich Prof. Dr. Reinhold Schwarz †) durchgeführt wird. Das Gesamtprojekt soll die Wirksamkeit der in der Depressionsbehandlung bewährten, manualisierten „supportiv-expressiven psychodynamischen Kurzzeittherapie“ bei Brustkrebspatientinnen mit komorbider Depression im Hinblick auf die depressive Symptomatik und die Lebensqualität im Rahmen eines randomisierten, prospektiven Designs untersuchen. Besondere Beachtung findet dabei der Einfluss der Persönlichkeit auf den Therapieverlauf. Damit soll ein Beitrag zur Evidenzbasierung psychoonkologischer Interventionen geleistet werden. Es sollen folgende Fragen im Rahmen des Forschungsprojekts beantwortet werden:
• Wie wirksam ist eine krebsspezifische psychodynamische Kurzzeittherapie zur Behandlung depressiver Störungen bei Brustkrebspatientinnen?
• Welchen Einfluss hat die krebsspezifische psychodynamische Kurzzeittherapie auf die Lebensqualität von depressiven Brustkrebspatientinnen?
• Welche Merkmale (z.B. Alter, Familienstand, Sozialstatus, Persönlichkeit) beeinflussen die Wirksamkeit psychodynamischen Kurzzeittherapie bei depressiven Brustkrebspatientinnen?

Laufzeit: 2007-2012
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel, Dr. J Wiltink

Altersbeschwerden und Hypogonadismus beim Mann: Entwicklung und Validierung einer empirisch hergeleiteten Selbsteinschätzungsskala

Ausgehend von der Tatsache, dass bestehende Selbstbeschreibungsinstrumente für Hypogonadismus zwar sensitiv aber wenig spezifisch sind, was sich durch einen nur geringen Zusammenhang mit Testosteron ausdrückt, ist das Ziel dieses Projekts, eine kurzes, einfach zu handhabendes und spezifisches Instrument zur Identifikation hypogonadaler Symptome zu entwickeln.

Auf der Grundlage einer Voruntersuchung mit umfangreichen Erhebungen von somatischen und psychischen Beschwerden (somatoforme, affektiv, sexuelle Funktion), sowie Hormonparametern an 263 ambulanten männlichen urologischen Patienten (ab 40 Jahre) in Kooperation mit Prof. Weidner, Giessen, ist empirisch (faktoranalytisch) eine aus 19 Fragen bestehende Selbsteinschätzungsskala erstellt worden, die der Erfassung solcher Symptome dienen soll, die mit hypogonadalen Beschwerden in Verbindung stehen..

Inhaltlich werden mit den Fragen folgende Beschwerdebereiche abgedeckt:

  • Reduzierte Aktivität
  • Unzufriedenheit mit der sexuellen Funktion
  • Negatives Selbstkonzept der körperlichen Fitness
  • Reduzierte sexuelle Funktion
  • Hitzewallungen.
Die testtheoretische Überprüfung des Fragebogens wird wiederum in Kooperation mit Prof. Weidner mit der finanziellen Unterstützung der Firma Ipsen durchgeführt. Geplant ist der Einschluss von 300 konsekutiven ambulanten Patienten der Ambulanz der Urologischen Klinik der Universitätsklinik in Giessen (Prof. Weidner). Zur Validierung des Fragebogens erfolgt zusätzlich zu der Fragebogenerhebung eine ausführliche Anamnese, die körperliche Untersuchung, sowie die Bestimmung von Hormonen (Testosteron, DHEA, LH, etc.).

Literatur:

Laufzeit: 2007-2009
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel, PD Dr. M Huber

Cerebrale metabolische Korrelate der Panikstörung und deren pharmakologische Modulation - Untersuchungen mittels 18F-Desoxyglucose (FDG) PET und Lorazepam

Die bisherigen wenigen PET-Studien zur Panikstörung an relativ kleinen Patientenkollektiven zeigten eine auffällige Seitenasymmetrie des regionalen cerebralen Glukosemetabolismus insbesondere im Hippocampus und parahippocampalen Kortex sowie erhöhten mittleren Gesamtmetabolismus. Für das Verständnis der Panikstörung scheint das GABA-/Benzodiazepin-System eine herausragende Bedeutung zu spielen, da einerseits Benzodiazepine sehr stark anxiolytisch wirksam sind und andererseits durch die Gabe von Benzodiazepinantagonisten wie Flumazenil bei Patienten mit Panikstörung Panikattacken ausgelöst werden können. PET-Untersuchungen mit 11C-markiertem Flumazenil zeigten neben einer global verminderten Ligandenbindung regional reduzierte Bindungen in den lateralen posterioren Temporallappen, im orbito-frontalen Kortex sowie im ventralen Striatum.

Eine theoretische Überlegung zur Angstentstehung bei der Panikstörung geht in Richtung einer defizienten Inhibition exzitatorischer Transmittersysteme. Die Untersuchung des cerebralen Glukosemetabolismus mittels PET unter einer pharmakologischen Stimulation mit einem Benzodiazepin soll hier weiteren Aufschluß ergeben. Ziel der Studie ist

  1. die Untersuchung des cerebralen Glukosemetabolismus als Marker der neuronalen Aktivität bei Patienten mit Panikstörung
  2. die Korrelation zwischen regionalem Glukosemetabolismus und der Ausprägung bestimmter Persönlichkeitsmerkmale („trait anxiety“, Depressivität)
  3. die Untersuchung des GABA/Benzodiazepin-Systems bei diesen Patienten durch eine FDG PET-Messung unter pharmakologischer Stimulation (Lorazepam-Challenge).
In die Studie, die in Kooperation mit Prof. Schreckenberger (Nuklearmedizin) durchgeführt wird, werden konsekutiv männliche Patienten mit der Diagnose einer Panikstörung eingeschlossen. Neben der ausführlichen Psychodiagnostik (SKID-Interview, Fragebögen) durchlaufen die Patienten ein Lorazepam-Challenge Paradigma. Es ist der Einschluss von insgesamt 10 Patienten geplant.

Laufzeit: 2005-2008
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

Developing Psychoanalytic Practice and Training (DPPT): Why do medical students and clinical psychologists decide for or against a psychoanalytic training in Germany?

Gefördert durch die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV), die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft (DPG) und die International Psychoanalytical Association (IPA) wurde im Herbst 2004 ein Projekt begonnen, das der Frage nachgeht, warum sich Studierende der Medizin, der Psychologie und der Gesellschaftswissenschaften für bzw. gegen eine psychoanalytische Ausbildung entscheiden. Hintergrund dieser Fragestellung ist der Befund mehrerer psychoanalytischer Fachgesellschaften, dass sowohl die Anzahl der Psychoanalysepatienten als auch die der Ausbildungsteilnehmenden in den meisten Ländern im Rückgang begriffen sind (vgl. z.B. Brauer et al., 2005). Das Ziel der Studie ist es herauszufinden, welches die Ursachen für das zurückgehende Interesse hier in Deutschland sind und vor allem, wie dieser für die Psychoanalyse negativen Entwicklung entgegengewirkt werden kann.

Am Projekt beteiligt sind verschiedene universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, so die Universität Mainz (Prof. Dr. M.E. Beutel, Dr. R. Zwerenz), die Universität Leipzig (Prof. R. Schwarz, Dipl.-Psych. Y. Barthel), die Universität Heidelberg (Prof. Dr. G. Rudolf) und das Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt am Main (Prof. Dr. M. Leuzinger-Bohleber, Dipl.-Psych. J. Vogel).


Literatur:
Zwerenz R, Barthel Y, Leuzinger-Bohleber M, Gieler U, Rudolf G, Schwarz R, Vogel J, Beutel ME. Einstellungen von Medizinstudierenden zu psychotherapeutischen Behandlungsverfahren und Weiterbildungen. Z Psychosom Med Psychother 2007; 53 (3): 258-72
Zwerenz R, Barthel Y, Leuzinger-Bohleber M, Schwarz R, Vogel J, Beutel ME. Psychotherapeutische Behandlungsverfahren und Weiterbildungen in der Medizin. Über die Einstellungen und Berufsinteressen von Studierenden der Medizin. Psychother Psychosom Med Psychol 2007; 57 (2): 113

Laufzeit: 2004-2008
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

Diagnostik und Therapie leichter kognitiver Beeinträchtigungen bei älteren (50 - 59-jährigen) Patienten in der psychosomatischen Rehabilitation – Bedeutung für die berufliche Reintegration

Das Projekt wird seit dem 01.06.2004 (bis 31.12.2007) in der Psychosomatischen Klinik Bad Neustadt durchgeführt. Im Rahmen des Projekts wird ein verhaltenstherapeutisch orientiertes kognitives Trainingsprogramm bei Patienten mit kognitiven Auffälligkeiten durchgeführt und evaluiert.

Vorab werden ältere Arbeitnehmer zwischen 50 und 59 Jahren mit einer umfassenden neuropsychologischen Testbatterie untersucht. Zur Erhebung der kognitiven Leistungsfähigkeit der Patienten wurden standardisierte Testverfahren zur Erfassung kognitiver Leistungsbereiche verwendet, die gleichzeitig alle relevanten kognitiven Funktionsbereiche erfassen, die durch leichte kognitive Einbußen beeinträchtigt sein können. Mit Hilfe von Fragebögen wurde die subjektive Einschätzung der Gedächtnisleistung und der beruflichen Leistungsfähigkeit, sowie die Depressivität und Leistungsmotivation der Patienten erhoben. Alle Patienten, die aufgrund ihrer Testergebnisse kognitive Auffälligkeiten aufweisen oder über subjektive Beeinträchtigungen ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit klagen, werden konsekutiv in einem ABAB-Design dem Training (A) oder einer Kontrollgruppe Gehirnjogging (B) zugewiesen.

Nach Abschluss des Trainings wird eine erneute testpsychologische Untersuchung durchgeführt. Ziel des Trainingsprogramms ist es, die kognitiven, affektiven und verhaltensbezogenen Bedingungen kognitiver Leistungseinbußen zu analysieren und die alltagsrelevanten kognitiven Funktionen der Patienten gezielt zu trainieren. Das Training behandelt zwei Themenschwerpunkte, die sich in vorangegangenen Studien für Patienten dieser Altersgruppe als bedeutsam erwiesen haben: a) das prospektive Gedächtnis; b) das strukturierte Erschließen neuer Informationen. Das Training findet in interaktiven Kleingruppen von 4-8 Patienten (geschlossene Gruppen) mit jeweils 7 Terminen pro Trainingsgruppe statt.

Das Projekt wird von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) gefördert und wird in Kooperation mit der Psychosomatischen Klinik Bad Neustadt/Saale (Dr. R.J. Knickenberg, Dr. F. Bleichner) und der Klinik für Psychiatrie der Justus-Liebig-Universität Gießen (PD Dr. R. Kaschel, Dr. S. Paulsen) durchgeführt.


Laufzeit: 2004-2007
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

Entwicklung und Evaluation eines indikationsübergreifenden Schulungsmoduls zur beruflichen Orientierung in der medizinischen Rehabilitation mit niederschwelligem Zugang.

Das Projekt hat die Entwicklung und Evaluation eines indikationsübergreifenden (Kardiologie, Orthopädie, Psychosomatik) Schulungsmoduls zur beruflichen Orientierung in der stationären medizinischen Rehabilitation mit niederschwelligem Zugang zum Ziel. Das Programm soll beruflich belastete Patienten in der medizinischen Rehabilitation zur konstruktiven Auseinandersetzung mit der Sicherung bzw. Wiedererlangung eines Arbeitsplatzes motivieren, angemessenere Strategien zur Reduktion beruflicher Beanspruchungen aufzeigen , sowie Eigenverantwortung und Selbstkompetenzen im Umgang mit beruflichen Belastungen fördern.

Durch ein spezielles Schulungsangebot soll das Thema Beruf frühzeitig schon in die medizinische Rehabilitationsmaßnahme integriert werden. Es ist zu erwarten, dass dadurch die Effektivität der medizinischen Rehabilitation gesteigert wird (Abbau negativer berufsbezogener Einstellungen, bessere Motivation und Kenntnisstand), was sich mittelfristig auch auf die Rückkehr zum Arbeitsplatz auswirkt.

Die multizentrische Studie im rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbund (Förderung durch das BMBF / VDR im Förderschwerpunkt „Rehabilitationswissenschaften“) wird in Kooperation mit der Psychosomatischen Klinik Bad Neustadt/Saale (Dr. R.J. Knickenberg, Dr. L. Schattenburg), der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Roseneck, Prien am Chiemsee (PD Dr. A. Hillert, Dr. U. Cuntz) und dem AB Rehabilitationswissenschaften am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität Würzburg (Dr. H. Vogel) durchgeführt.

Kooperationskliniken: Klinik „Haus Franken“ GmbH, Bad Neustadt/Saale (PD Dr. med. K. Schröder); Deutsche Rentenversicherung Bund, Reha-Zentrum Bad Nauheim (Prof. Dr. med. Th. Wendt); Deutsche Rentenversicherung Bund, Reha-Zentrum Bad Pyrmont (Dr. med. M. Holme); Klinikum Staffelstein (Dr. med. S. Middeldorf); Deutsche Rentenversicherung Bund, Rehabilitationsklinik Dübener Heide (Dr. med. M. Milse); Klinik Höhenried, Bernried (Dr. med. W. Scharl).


Literatur:
. Berufsbezogenes Belastungserleben von Patienten in der orthopädischen und kardiologischen Rehabilitation: Eine indikationsübergreifende Untersuchung zur empirischen Begründung von Indikationskriterien für die kontrollierte Evaluation eines berufsbezogenen Schulungsprogramms. Beitrag in: 15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, Rehabilitation und Arbeitswelt – Herausforderungen und Strategien - vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth . Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung Bund, wdv Berlin, , S.
. Evaluation des berufsbezogenen Schulungsprogramms "Gesundheitstraining Stressbewältigung am Arbeitsplatz (GSA)" in der orthopädischen Rehabilitation: Ergebnisse bei Entlassung. Beitrag in: Gesund älter werden mit Prävention und Rehabilitation. 16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin. Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung Bund, wdv Berlin, , S.254-6
. Evaluation des berufsbezogenen Schulungsprogramms "Gesundheitstraining Stressbewältigung am Arbeitsplatz (GSA)" in der kardiologischen Rehabilitation: Ergebnisse bei Entlassung. Beitrag in: Gesund älter werden mit Prävention und Rehabilitation. 16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin. Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung Bund , wdv Berlin, , S.257-8

Laufzeit: 2005-2007
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel, Dr. C Subic-Wrana

Erste Erprobung der Wirksamkeit der Panikfocussierten Psychodynamischen Psychotherapie (PFPP) im deutschen Sprachraum – eine randomisierte, kontrollierte Studie

Die von B. Milrod et al. entwickelte PFPP ist eine manualisierte, symptomzentrierte, auf psychoanalytische Behandlungsprinzipien zurückgreifende Kurzzeitpsychotherapie der Panikstörung, für die in den USA erste überzeugende Wirksamkeitsnachweise im Rahmen naturalistischer und randomisierten kontrollierten Studien erbracht worden sind.

In der seit September 2005 laufenden Studie wird nach Übersetzung des Behandlungsmanuals ins Deutsche, einem Training der Studientherapeuten (Psychoanalytiker mit mehrjähriger Berufserfahrung) durch Barbara Milrod die PFPP gegen symptomfocussierte Kognitiv-Behaviorale Kurzpsychotherapie (KVT) in einem randomisierten, kontrollierten Studiendesign (Randomisierung 2 : 1; n = 30 PFPP : n = 20 KVT) geprüft.

Der Einschluß der Patienten folgt nach Diagnosestellung mit SKID I und II, zur Prüfung der Wirksamkeit der beiden angewandten Psychotherapieverfahren werden vor und nach Behandlungsbeginn (T 1 und T 2) und 6 Monate nach Behandlungsende (T 3) Fremd- und Selbstbeurteilungverfahren zur Symptomstärke und zur allgemeinen psychischen Befindlichkeit eingesetzt

Die jeweils 24 Sitzungen umfassenden, ambulant durchgeführten Psychotherapien werden videographiert, nach Abschluß der einzelnen Behandlungen wird von unabhängigen Ratern anhand einer standardisierten Skala eingeschätzt, ob das Vorgehen des Therapeuten mit dem Therapiemanual übereinstimmt.

Seit Januar 2006 werden Patienten konsekutiv in die Studie eingeschlossen, zum 30.06.2007 waren n = 30 Patienten in die Studie eingeschlossen. Mit Abschluß der Datensammlung zu T1 und T 2 wird Mitte 2008 gerechnet.


Laufzeit: 2005-2008
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

Ethical Dilemmas due to Prenatal and Genetic Diagnostics (EDIG)

Die sich am Beginn des 21. Jahrhunderts stetig weiterentwickelnde genetische Forschung kann - mit all ihren Möglichkeiten, aber auch mit ihren tiefgreifenden und letztlich unüberschaubaren Konsequenzen - zu vielfältigen ethischen Problemstellungen führen, die sowohl den Einzelnen als auch die Gesellschaft als Ganzes betreffen. Ermöglicht doch die Gentechnik, in die Natur des Menschen einzugreifen und sie zu verändern. Auch wenn dies überwiegend unter der Prämisse, menschliches Leid zu lindern, geschieht, so tauchen doch häufig nach einer molekulargenetischen Diagnosestellung ethische Probleme im Umgang mit den Testergebnissen und den daraus zu ziehenden Konsequenzen auf. Das von der EU geförderte, interdisziplinäre Forschungsprojekt „EDIG“ untersucht zeitgleich über 3 Jahre in mehreren Ländern (Israel, England, Italien, Griechenland, Schweden, Deutschland) solch ethische Dilemmata, die sich in Folge pränataler Diagnostik ergeben: Die Mitteilung einer Fehlbildung während der Schwangerschaft konfrontiert die betroffenen Frauen und ihre Partner mit unterschiedlichsten Empfindungen und Überlegungen. Gilt es doch letztlich, eine Entscheidung zu treffen zwischen Leben oder Tod des ungeborenen Kindes; zwischen der Verantwortung für ein behindertes Kind sowie dessen möglichem Leid und dem Wunsch nach einem gesunden Kind. Entscheidungen, für die es keine „richtige Lösung“ geben kann. Verschärfend hinzu kommt oftmals die bestehende Diskrepanz zwischen der individuellen Anschauung und den von der Gesellschaft ausgehenden Einflüssen.

Diese Dilemmata, welche in der Vergangenheit nur all zu oft außerhalb des Bewusstseins verblieben, werden im Rahmen des Projektes in Kooperation mit dem Sigmund-Freud-Institut (http://www.sfi-frankfurt.de), Frankfurt (Prof. Dr. M. Leuzinger-Bohleber, Dr. T. Fischmann) und der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Prof. Dr. Kölbl, Dr. Macchiella, Dr. Steiner) fokussiert: 30 Frauen mit auffälligem Untersuchungsbefund, die an der Studie teilnehmen möchten, werden zu verschiedenen Zeitpunkten der Schwangerschaft, sowie mehrere Monate nach der Geburt resp. dem Schwangerschaftsabbruch begleitet und zu ihrer psychischen Verfassung, zu dem Prozess der Entscheidungsfindung und zu ihren ethischen Einstellungen befragt (Fragebögen und bei Interesse Gespräche mit erfahrenen Psychologen). Weitere 60 Frauen mit unauffälligem Befund nehmen an der Fragebogenuntersuchung teil.

Derart wird es möglich, die Konsequenzen pränataler Diagnostik für die betroffenen Paare sowie deren (kulturell unterschiedliche) Entscheidungsprozesse und Motive zum Schwangerschaftsabbruch bzw. zum Austragen eines behinderten Kindes besser zu verstehen. Fernerhin sollen im Rahmen der Studie Risikofaktoren für mögliche psychische Folgeerkrankungen erkannt und gezielte Beratungsangebote entwickelt werden. Nicht zuletzt gilt als ein Ziel des Projektes die Vertiefung des wissenschaftlichen und öffentlichen Dialogs hinsichtlich der durch die moderne Biomedizin entstehenden ethischen Dilemmata.

Beteiligt an der Studie sind Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wie Medizin, Psychologie, Psychoanalyse und Ethik. Beginn der Studie war am 1.9.2005, die Ergebnisse werden 2008 publiziert.


Laufzeit: 2005-2008
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel, Dr. J Wiltink

Forschungsverbund zur Psychotherapie: Psychodynamische Kurzzeittherapie (STPP) und Kognitive Verhaltenstherapie (CBT) bei der Behandlung der Sozialen Phobie – eine randomisierte, kontrollierte und multizentrische Therapiestudie

Im Rahmen dieser vom BMBF geförderten multizentrischen Studie wird psychoanalytische Fokaltherapie (adaptiert nach Luborsky) mit kognitiver Verhaltenstherapie (adaptiert nach Clark & Wells) bei der Behandlung der Sozialen Phobie verglichen (zentrale Studie A). Es handelt sich um eine randomisierte kontrollierte Studie, die neben den beiden Therapiebedingungen eine Wartegruppe einschließt.

Die erste Förderphase beträgt 3 Jahre. Neben Mainz (Prof. Beutel & Prof. Hiller) sind folgende Zentren beteiligt: Göttingen (Prof. Leichsenring & Prof. Leibing), Dresden (Prof. Joraschky & Prof. Hoyer), Jena (Prof. Strauss & Prof. Stangier), Dortmund/Bochum (Prof. Herpertz & Prof. Willutzki).

In jeder Therapiebedingung werden 25 Therapiesitzungen durchgeführt. Die Behandlung erfolgt in beiden Therapiearmen anhand von Therapiemanualen, die spezifisch auf die Behandlung der sozialen Phobie zugeschnitten sind. Outcome und Prozesse werden mittels standardisierter Verfahren untersucht. Die geplante Gesamtstichprobe umfasst N=512 Patienten (intention-to-treat sample), 256 in jeder Therapiebedingung.

Zur Qualitätssicherung ist eine eigene Einheit (Q, Prof. Leibing, Prof. Beutel, Prof. Stangier) eingerichtet worden, die die Organisation des Projekts und die Therapieimplementierung durchführt (z.B. Etablierung von einheitlichen Standards in Diagnostik und Therapie). Diese Qualitätssicherungseinheit wird durch das Institut für Angewandte Forschung und Klinische Studien (IFS, Göttingen) sowie durch das Koordinierungszentrum Klinische Studien (KKS, Heidelberg) unterstützt.


Laufzeit: 2006-2009
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

Prädiktive Faktoren für den Therapieerfolg stationär psychosomatischer Behandlung der Anorexia nervosa

Das Projekt hat die Bestimmung des Erfolges stationärer psychosomatisch-psychotherapeutischer Behandlung, die Identifizierung von möglichen Prädiktoren für den kurz- bzw. langfristigen Behandlungserfolg und die Ermittlung förderlicher und hinderlicher Prozessmerkmale zum Ziel. Methodisch ist die Studie als prospektive Kohortenstudie im Prä-Post-Design mit 2 Katamnesezeitpunkten (6 Monate, 12 Monate) mit einer Kontrollgruppe essgestörter Patienten (Bulimia nervosa) geplant. Zusätzlich sollen die Veränderungen im Therapieprozess mit wöchentlichen Erhebungen abgebildet werden. Möglichen Prädiktoren für den stationären Therapieerfolg sollen durch Patientenbefragungen (klinische Interviews und Selbstauskunft durch Fragebögen), durch die Einbeziehung von Basisdaten der Kliniksdokumentation und medizinischen Parametern (medizinische Routinedaten, Gewichtsverlauf) eruiert werden. Es werden mindestens 50 Patienten mit Diagnose Anorexia nervosa und als Vergleichsgruppe mindestens 50 Patienten mit Diagnose Bulimia nervosa einbezogen. Alle Patienten durchlaufen die verschiedenen Untersuchungen zu den 4 Messzeitpunkten (t0 Aufnahme, t1 Verlauf der stationären Behandlung, t2 Entlassung, t3 Katamnese nach 6 Monaten, t4 Katamnese nach 12 Monaten).

Laufzeit: 2007-2008
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

Psychoanalytische und kognitiv-verhaltenstherapeutische Langzeittherapien bei chronischer Depression: Kurz- und Langzeitwirkungen bei präferierter und randomisierter Therapiezuweisung

Ziel des Gesamtprojektes ist es, bei Patienten mit einer chronischen Depression (CD) zwei bewährte Psychotherapien (PAT = die psychoanalytische Psychotherapie und KVT = Kognitiv-behaviorale Therapie) hinsichtlich deren kurz- und längerfristigen Wirksamkeit zu vergleichen, sowie deren Verläufe und die Stabilität der Effekte bei CD zu untersuchen. Es wird erwartet, dass beide psychotherapeutischen Behandlungen sowohl kurz- als auch langfristig positive Behandlungsergebnisse erzielen. Es wird ferner angenommen, dass die KVT raschere Effekte erzielt als die PAT; letztere jedoch langfristig zu deutlicheren und stabileren Effekten führt als die KVT. Ermittelt werden psychosoziale Patientenmerkmale, die eine Vorhersage erlauben, welcher Patient auf welche Intervention besonders gut anspricht. Die Ergebnisse der Studie werden sich zudem für die Weiterentwicklung der Behandlungstechniken der einzelnen Verfahren als interessant erweisen. Für die psychoanalytischen Therapien wird zudem der differentialdiagnostische Vergleich der Psychodynamik der CD weiterführende Einsichten in unterschiedliche Typen depressiver Erkrankungen bieten.

Unseres Wissens wurde bisher noch kaum empirisch untersucht, welchen Einfluss die Randomisierung verglichen mit einer Präferenz eines bestimmten Therapieverfahrens auf die erzielten Ergebnisse verschiedener Psychotherapien haben. Dies soll in dieser Studie erstmals versucht werden. Wie in der üblichen Praxis können depressive Patienten entscheiden, ob sie eine psychoanalytische oder eine kognitiv- behaviorale Therapie vorziehen. Beide Patientengruppen (Randomisiert vs. Naturalistisch) werden mit den gleichen Instrumenten untersucht. Die erzielten Behandlungsergebnisse werden miteinander verglichen.

Schließlich wird, wie in der Studie von Keller et al. (2000), der DPV Katamnesestudie und in der „Stockholmer Studie“ (vgl. u.a. Sandell, 2001), die Hypothese geprüft, ob die Behandlungen zu einer dauerhaften Reduktion der Gesundheitskosten (Reduktion der Arbeitsfehltage, der Krankenhaustage etc.) führen.

  • Kurz- und längerfristige Wirksamkeit
  • Verlauf und Stabilität der Effekte bei chronischer Depression
  • Einfluss der Randomisierung verglichen mit Präferenz für ein bestimmtes Therapieverfahren im Hinblick auf die oben genannten Faktoren.
  • Reduktion der Gesundheitskosten (Arbeitsfehltage, Krankenhaustage etc.) durch die Behandlung.

  • Laufzeit: 2007-2012
    Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel, Dr. R Zwerenz, B Imruck

    Wirksamkeit psychodynamischer Kurzzeitpsychotherapie depressiver Erkrankungen bei Brustkrebspatientinnen

    Depressive Störungen stellen die häufigste psychische Komorbidität von Krebserkrankungen dar. Unbehandelt führen depressive Leiden (bei 10-50% der Patienten) zu erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität, zu ungünstigem Krankheitsverhalten und verschlechterten Krankheitsverläufen. Bisher fehlen kontrollierte Studien zur psychotherapeutischen Behandlung depressiver Begleiterkrankungen bei Krebspatienten. Die beantragte Studie soll die Wirksamkeit der in der Depressionsbehandlung bewährten, manualisierten „supportiv-expressiven psychodynamischen Kurzzeittherapie“ bei Brustkrebspatientinnen mit komorbider Depression im Hinblick auf die depressive Symptomatik und die Lebensqualität untersuchen, besondere Beachtung findet dabei der Einfluss der Persönlichkeit auf den Therapieverlauf. Damit soll ein Beitrag zur Evidenzbasierung psychoonkologischer Interventionen geleistet werden.

    Das Forschungsvorhaben ist eine kontrollierte, randomisierte prospektive Interventionsstudie. Eingeschlossen werden deutschsprachige Patientinnen, die im Screening eine erhöhte Depressivität aufweisen (HADS ≥ 10) und unter einer gesicherten Brustkrebserkrankung leiden, welche kurativ behandelt wird. Insgesamt 180 Patientinnen der Studienzentren Mainz und Leipzig werden zufällig den Gruppen „Psychotherapie“ oder „treatment as usual“ zugeordnet. Die „Psychotherapiegruppe“ erhält eine – für Krebspatienten adaptierte – manualisierte psychodynamische Kurzzeittherapie nach Luborsky (Luborsky 2000, Beutel & Schwarz, 2006) mit bis zu 20 Sitzungen über einen Zeitraum von maximal 6 Monaten. Die Befolgung und Qualität der Durchführung dieses Manuals wird (anhand von Aufzeichnungen der Sitzungen) mittels reliabler und valider Adhärenz- und Kompetenzskalen gesichert. „Treatment as usual“ erfolgt durch die weiterbehandelnden niedergelassenen Ärzte, die das Ergebnis der Diagnostik und eine Information zum aktuellen Kenntnisstand zur medikamentösen Depressionsbehandlung bei Krebskranken erhalten. Die Wirksamkeit der therapeutischen Intervention wird durch Patientinnen- und Fremdeinschätzungen zu Depression und Lebensqualität jeweilig zu Behandlungsbeginn, -ende und 6-Monatskatamnese gemessen. Zusätzlich wird nach Beendigung der Therapie die Einschätzung der Therapeuten hinsichtlich erfolgreicher Konfliktbearbeitung einbezogen.


    Laufzeit: 2007-2012
    Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

    Zerebrale Aktivierung durch linguistische Bedrohung bei Panikpatienten - vor und nach stationärer Psychotherapie

    Bei Patienten mit Panikstörung liegt eine erhöhte Vigilanz für bedrohliche Reize vor, die sich u.a. in verlängerten Reaktionszeiten bei der Ausübung kognitiver Aufgaben anhand von negativem/bedrohlichem Material zeigt. Dies deutet auf Schwierigkeiten bei der Aufmerksamkeits- und Affektkontrolle hin (Lundh et al. 1999; Williams et al. 1996), welche bei Angststörungen eine wichtige Rolle für die Regulation von Angst und Erregung spielen. Grundlage für diese selbstregulativen Fähigkeiten bilden die exekutiven Funktionen u.a. die Inhibition dominanter Verhaltenstendenzen. Diese kann experimentell über Go/Nogo-Aufgaben überprüft werden. Hierbei wird zunächst eine Verhaltens­tendenz aufgebaut (Go), welche in der Nogo-Bedingung unterdrückt bzw. gehemmt werden muss.

    Anhand eines emotionalen Go-Nogo Paradigmas untersuchen wir, ob bei Pati­enten mit Panikstörung eine Veränderung der Hirnaktivierung bezüglich der Verarbeitung emotionalen Materials und der Verhaltenssteuerung, sowie eine Beeinträchtigung der Leistung in der Verhaltenshemmung vorliegt, und zwar unter verschiedenen emotionalen Bedingungen (positiv, negativ/bedrohlich). Des weiteren soll festgestellt werden, ob diese Veränderungen nach einer stationären Psychotherapie zurückgehen und ob der Therapieerfolg hiermit in Zusammenhang steht. Auch sind wir daran interessiert herauszufinden, ob der Therapieerfolg mit neurobiologischen Merkmalen der Patienten vor der Thera­pie in Zusammenhang steht. Untersucht werden je 12 Patienten mit der Dia­gnose Panikstörung, die eine vierwöchige stationäre Psychotherapie (Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Universitätsklinikum Gießen) erhalten, und nach Alter, Geschlecht und Bildung gematchte Kontrollpersonen (ohne psychische Störungen nach SKID-Screening). Die Untersuchung erfolgt an je zwei Zeitpunkten: für Patienten zu Beginn und am Ende der Therapie, und für Kontrollpersonen entsprechend in einem vierwöchigen Abstand.

    Das Projekt wird in Kooperation mit dem Bender Institute of Neuroimaging (Bion), Klinische und Physiologische Psychologie der Justus-Liebig-Universi­tät Gießen (Dr. R. Stark) und dem Functional Neuroimaging Laboratory, Payne Whitney Clinic of Psychiatry, Cornell University, New York, NY (Profs. D.A. Silbersweig, E. Stern, H. Pan) durchgeführt.


    Laufzeit: 2005-2009
    Projektleiter: Dr. Arno L. Depta, Dr. Sabine Fischbeck, PD Dr. Wilfried Laubach

    Zufriedenheit der Patienten in der anästhesiologischen Prämedikationsambulanz (PMA)

    In Kooperation zwischen der Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Mainz (OA Dr. med. A. L. Depta), der Abteilung für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik am Institut für Psychologie der Universität Mainz (Juniorprof. Dr. A. Schwerdtfeger) und dem Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie (PD Dr. W. Laubach, Dr. Dipl. Psych. S. Fischbeck) wird die Zufriedenheit der Patienten in Rahmen der anästhesiologischen Sprechstunde zur Prä-Medikation überprüft. Unter dem Aspekt der versorgungsbezogenen Organisationsforschung (Pfaff, 2003) wird dabei sowohl das ärztliche Gesprächsverhalten und der Kontakt zwischen aufnehmenden Mitarbeitern und Patienten als auch die räumlichen Gegebenheiten im Warteraum und die organisatorischen Bedingungen bei der Zuweisung durch die aufnehmenden Stationen sowie die Wartezeit berücksichtigt. Darüber hinaus sind für die Beurteilung der Zufriedenheit medizinische, psychologische und soziologische Parameter wie Krankheitsschweregrad, Stimmung, Ängstlichkeit und OP-Angst, sowie Alter, Geschlecht, Sozialschicht und Ausmaß der sozialen Unterstützung von Bedeutung. Um den Effekt geplanter Interventionen hinsichtlich des Kommunikationsverhaltens und auch im Hinblick auf räumliche und organisatorischen Veränderungen zu überprüfen, wird im Rahmen einer „Basis-Erhebung“ mit ca. 200 Patienten der Ist-Zustand erfasst. Nach eine ca. 6-monatigen Interventionsphase wird dann mit den gleichen Instrumenten die Evaluation an ebenfalls ca. 200 Patienten durchgeführt.

    Teilprojekte:

    1. Teilprojekt: Zufriedenheit mit der anästhesiologischen Aufklärung in Abhängigkeit von soziodemo-graphischen Daten und dem Krankheitsschweregrad (ASA). (A. Depta, W. Laubach) Nachdem es zum Ende des Jahres 2006 in der anästhesiologischen Sprechstunde zur Prä-Medikation vor geplanten Operationen mehrfach zu deutlichem Ärger und Verstimmungen der Patienten im Zusammenhang mit der Organisation und der Wartezeit gekommen war und Patienten ihre Unzufriedenheit mit dem gegebene Vorgehen deutlich gemacht haben, sollte eine Bewertung der Prämedikationsambulanz durch die Patienten vorgenommen werden. Dabei sollten die räumlichen Gegebenheiten, die organisatorischen Abläufe, das kommunikative Verhalten der Mitarbeiter sowie das Aufklärungsgespräch durch die Ärzte bewertet werden. Aus den Ergebnissen sollen einzelne Interventionen abgeleitet werden, die sich vor allem auf die räumlichen Bedingungen und organisatorischen Abläufe beziehen und in einer nachfolgenden Befragung von Patienten (Evaluation) überprüft werden. Mangels standardisierter Instrumente für diese Fragestellungen wurden eigene Fragbögen zur Erfassung der oben angesprochenen Aspekte entwickelt. Der Zusammenhang dieser Beurteilungen mit der Erkrankung, dem Erkrankungsschweregrad und mit weiteren soziodemographischen Daten (Alter, Geschlecht, Sozialschicht) soll ebenfalls überprüft werden.

    2. Teilprojekt: Ängstlichkeit, OP-Angst und Stimmung der Patienten vor und nach der anästhesiologischen Aufklärung. (W. Laubach, A. Depta) Das Aufklärungsgespräch im Rahmen der anästhesiologischen Prämedikation beinhaltet zum einen wichtige Aspekte der Informationsvermittlung, zum anderen hat dieses Gespräch aus psychologische Sicht auch die Funktion, möglichen Ängste der Patienten hinsichtlich des durchzuführenden Anästhesieverfahrens zu reduzieren. Wie eine umfangreiche Literatur belegt, sind die Anästhesie-Ängste der Patienten zwar häufig irreal, beziehen sich auf Phantasien, Medienberichte oder Erzählungen Dritter, führen jedoch zu nachhaltiger Verunsicherung der Patienten und erhöhen den operationsbezogenen Stress. In diesem Zusammenhang war zu untersuchen, in welchem Ausmaß das Prämedikationsgespräch der Anästhesisten die OP-Angst und die Stimmung der Patienten verändert. Bei ca. 200 Patienten wurden jeweils vor und nach dem Gespräch mittels standardisierte Fragebogen zur Ängstlichkeit und zur aktuellen Angst vor der Operation (STOA-S, STOA-T) sowie zur Stimmung (MStF-K) erhoben.

    3. Teilprojekt: Informiertheit, Informationsquellen und Informationsbedarf in Abhängigkeit von Erkrankung und sozio-demographischen Faktoren. (A. Depta, W. Laubach) Das anästhesiologische Prämedikationgespräch dient der Vermittlung wesentlicher Informationen bezüglich des Anästhesieverfahrens bei der bevorstehenden Operation. Für den Gesprächsverlauf und für die Verständigung mit dem Patienten ist von Bedeutung, welche Informationen der Patient bereits hat bzw. welche Informationsquellen dem Patienten vorlagen. Von besonderem Interesse ist dabei die Informationsvermittlung durch Hausärzte bzw. durch die Chirurgen und die mögliche Präferenz, die die Patienten hinsichtlich der unterschiedlichen Anästhesieverfahren angeben. Auch für diese Fragestellung liegen keine standardisierten Instrumente vor, sodass eigene Fragen entwickelt werden mussten.

    Aus den Angaben zur Informationsquelle und aus der Selbstbewertung der Informiertheit der Patienten lassen sich mögliche Konsequenzen hinsichtlich der Kooperation mit Hausärzten und Chirurgen ableiten und es ergeben sich Hinweise für eine erweitertes Informationsangebot für die Patienten im Wartebereich der Sprechstunde.

    4. Teilpojekt: Adaptation der Consultation and Relational Empathy(CARE)-Skala an Patienten der Anästhesiologie. (S. Fischbeck, A. Depta) Die ursprünglich von Mercer et al. (2004) stammende CARE-Skala zur Beurteilung des in der Arzt-Patient-Interaktion vorhandenen Empathieausmaßes wurde von Neumann und Pfaff (2006) in die deutsche Sprache übersetzt. Sie überprüften die faktorielle Validität des Instrumentes an einer Stichprobe von N = 326 onkologischen Patienten. Eine faktorenanalytische Auswertung (PCA mit anschließender Varimx-Rotation) führte zu einer einfaktoriellen Lösung mit 76,7% Aufklärung der Gesamtvarianz. Inhaltlich erfasst das Instrument Items, wel-che die Patientenorientiertheit der Arzt-Patient-Gesprächsführung repräsentieren, etwa das aktive Zuhören, die Ermutigung des Patienten, die partizipative Entscheidungsfindung und das verständliche Informieren des Patienten. Dies sind Aspekte, welche auch im Prämedikationsgespräch der Anästhesiologie bei chirurgischen Patienten über die gesetzlich vorgegebene Informierung hinaus wesentlich sind. Unser Ziel war, zu überprüfen, inwiefern die CARE-Skala sich auch als Instrument zur Beurteilung der Qualität des Prämedikationsgespräches einsetzen lässt.

    5. Teilprojekt: Entwicklung einer Fragen-Identifikationsliste (FIL) für Patienten der Chirurgie im Prämedikationsgespräch. (S. Fischbeck, A. Depta) Eine Question Prompt List (QPL), zu Deutsch: "Fragen-Identifikationsliste (FIL)", ist eine strukturierte Liste mit Fragen, die den Patienten ermutigen soll, während der ärztlichen Konsultation Informationen zu bestimmten Sachverhalten einzuholen (McJanett et al., 2003). Sie soll dem Arzt dienen, an dem im Allgemeinen interpersonell und intrapersonell variierenden Informationsbedürfnis der Patienten orientiert diese zu informieren. Das hinsichtlich Inhalt, Menge, Zeitpunkt und Form an den Bedürfnissen von Brustkrebs-Patientinnen angepasste Informieren des Arztes prädiziert maßgeblich den Erfolg seiner Betreuung. Befunden an Krebspatienten zufolge kann das adäquate Informieren narkose- und operationsbezogene Ängste der Patienten reduzieren helfen, ein Effekt, den zu prüfen auch für chirurgische Patienten in der Anästhesiologie wünschenswert ist. Der Einsatz einer FIL soll den Patienten helfen, ihre Informationsbedürfnisse gegenüber dem Arzt zu formulieren, damit dieser sie patientenorientiert erfüllen kann. Das Ziel des Projektes gilt der Entwicklung und Evaluation eines solchen Instrumentes.


    Laufzeit: 2007-2009
    Projektleiter: S Dietrich, T Bauermann

    Muster regionaler Hirnaktivität während der Verarbeitung mimisch-affektiver Information bei Probanden mit sozialer Phobie im Vergleich zu Normalpersonen

    Soziale Phobie ist gekennzeichnet durch die Furcht vor Kritik bzw. Zurück­weisung durch andere und ist verbunden mit erheblichen Schwierigkeiten im interpersonellen Kontakt. Bislang ist jedoch nicht bekannt, ob dies auf Defizi­ten in der Erkennung/Einschätzung von Reaktionen anderer oder einer über­steigerten emotionalen Reaktivität im Sinne eines hypersensitiven Angstnetz­werkes beruht.

    Erste Studien zur zerebralen Verarbeitung von Gesichtsausdrücken bei Patien­ten mit sozialer Phobie konnten im Vergleich zu gesunden Kontrollprobanden erhöhte Aktivierungen in emotionsverarbeitenden Arealen feststellen (1-3). Die Befundlage ist jedoch nicht eindeutig.

    Ziel der Studie ist es, die Verarbeitung emotionaler Gesichtsausdrücke bei Patienten mit sozialer Phobie im Vergleich zu gesunden Kontrollprobanden hinsichtlich der Gehirnaktivität, des subjektiven Empfindens und der Erken­nensleistung zu untersuchen. Es wird eine fMRT (funktionelle Magnetreso­nanztomographie) Untersuchung an jeweils 12 Patienten mit sozialer Phobie und einer psychisch gesunden, nach Alter und Geschlecht vergleichbaren Kon­trollgruppe durchgeführt. Während der Untersuchung werden Bilder von Gesichtern, mit unterschiedlichem emotionalem Ausdruck (Ärger, Angst, Ver­achtung, Freude, Neutral) dargeboten, während die Probanden (Pbn) ihre eigene emotionale Reaktion auf diese angeben. Im Anschluss an die Unter­suchung wird die Erkennensleistung von mimischen Emotionsausdrücken aller sieben Grundemotionen (Ärger, Verachtung, Angst, Ekel, Freude, Über­raschung und Trauer) mittels eines computerbasierten Tests erfasst.

    Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Neuroradiologie der Uni­versität Mainz (Prof. Dr. P. Stoeter) und der Abteilung für Klinische Psycholo­gie und Psychotherapie der Universität des Saarlandes, Saarbrücken (Prof. Dr. R. Krause; PD Dr. J. Merten) durchgeführt.


    Laufzeit: 2005-2007
    Projektleiter: Dr. S Fischbeck

    Effektive Didaktik/Neue Lehr- und Prüfungskonzepte

    Die Lehrveranstaltungen der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie praxisorientiert und studentennah zu gestalten, ist uns ein besonderes Anliegen. Aus diesem Grunde sind Elemente des Problemorientierten Lernens (POL) sowie Beiträge ärztlicher wie nicht-ärztlicher Experten didaktische Bestandteile unserer Lehre.

    Als Lehrende im Fach Medizinische Psychologie ist uns stets daran gelegen, die Qualität unseres Unterrichtes zu prüfen und nötigenfalls zu verbessern. Eines unserer Kriterien dafür ist, unsere Lehrinteressen mit den Lerninteressen der Studierenden möglichst in Übereinstimmung zu bringen. Wir evaluieren im Sinne einer responsiven Evaluation: Unsere entsprechende Forschung bezieht sich gegenwärtig auf drei Aspekte:

    1. Erfassen der Wirkungen des Besuches von Hospizhelfern im praxisbezogeneren Teil II dieses Kurses bei den Studierenden: Entwicklung eines Effekt-Fragebogens an N = 205 Studierenden
    2. Implementieren praxisorientierten Unterrichts: Die praktische Umsetzung des Lehrstoffes erfolgt u. a. in Rollenspielen mit Patientendarstellern und
    3. Konzeption einer praxisorientierten Überprüfung von Handlungskompetenzen der ärztlichen Gesprächsführung im Stil der Objective Structured Preclinical Examination (OCPE).
    Der Einsatz möglichst an der Praxis des ärztlichen Handelns ausgerichteter Didaktik soll helfen, den medizinpsychologischen Unterricht noch mehr als bisher an fachlichen Erfordernisse des Arztberufes und studentischen Interessen zugleich auszurichten.

    Laufzeit: 2006-2007
    Projektleiter: Dr. S Fischbeck, PD Dr. J Hardt

    Produktion von Lehrfilmen zum Kursus Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie

    Zum Praktikumsteil des Kursus „Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie“ gehört die ärztlichen Geprächsführung. Die Studenten fragen hierzu nach modellhaft gut geführten Arzt-Patient-Gespräche mit „echten“ Ärzten aus der Praxis. Für diesen Zweck sollten Videoaufnahmen von guten Arzt-Patient-Gesprächen zu Verfügung stehen. Im Rahmen des Projektes sollen fünf Lehrfilme, die jeweils 10 Minuten dauern, angefertigt werden. Sie beinhalten folgende Themen:
  • Erheben der Krankheitsgeschichte (Anamnese)
  • Verständliche Informationsvermittlung
  • Umgang mit Angst vor Nebenwirkungen
  • Förderung der Adherence/Compliance
  • Grundlagen der Verhaltensmodifikation.

  • Laufzeit: 2007
    Projektleiter: Dr. S Fischbeck

    Psychometrie der Stimmung

    Das Phänomen "Stimmung" ist Resultante wie Determinante menschlichen Verhaltens und Erlebens. Diese im Vergleich mit Gefühlen im eigentlichen Sinne relativ lang andauernde "Gemüthsbewegung" (Domrich 1849) ist ein wichtiger Indikator des seelischen Befindens und damit der Lebensqualität psychisch und körperlich Kranker. Fußend auf der Kritik derzeit gängiger Messinstrumente, haben wir den "Mainzer Stimmungsfragebogen" (MStF) und eine Kurzform des Verfahrens (MStF-K) entwickelt. In seine Konstruktion flossen bislang Daten von N = 1297 Probanden aus sechs studentischen und zwei klinischen Stichproben ein. Vorfindliche Hinweise zur Reliabilität und Validität des Instrumentes sind ermutigend und belegen seine Brauchbarkeit für die medizinpsychologische Forschung. Die Analyse von Befunden aus Ein- und Zweipunktemessungen zeigen:
    1. Das in Rede stehende Phänomen ist auf drei wesentliche Dimensionen zu reduzieren: ängstlich-gedrückte, morose und gehobene Stimmung.
    2. Die Hypothese, Stimmungen würden vergleichsweise lang anhalten, ihre Persistenz allerdings personen- und komponentenabhängig variieren, lässt sich global bestätigen.
    Das Instrument erwies sich mittlerweile als brauchbar zur Beurteilung des aktuellen psychischen Befindens von Strahlentherapiepatienten. Es wird derzeit geprüft, inwiefern es sich bei verschiedenen Personen- und Patientengruppen einsetzen lässt.

    Laufzeit: 2006-2007
    Projektleiter: Dr. S Fischbeck

    Psychosoziale Betreuungsbedürfnisse onkologischer Patienten

    Aufgabe ärztlicher wie nicht ärztlicher Betreuer onkologischer Patienten ist es, ihnen bei ihrer Krankheitsbewältigung beizustehen und ihnen zu helfen, ihre Lebensqualität zu erhalten bzw. zu verbessern. Wie viele Studien zeigen, gelingt ihnen dies - besonders in den Sektoren der Akutversorgung und der ambulanten Nachsorge - oft nicht ausreichend. Auch in supportiver Absicht gezeigtes (ärztliches) Handeln wird sein Ziel nicht erreichen, wenn es nicht mit der subjektiven Bedarfslage der Patienten in Einklang gebracht werden kann. Es gilt, das Spektrum, die Struktur, die Ausprägung und Determinanten subjektiver arztbezogener Betreuungsbedürfnisse im Mehrebenenansatz zu erfassen. In einer früheren Studie haben wir psychosoziale Betreuungsbedürfnisse von Brustkrebs-Patientinnen in der ambulanten Nachsorge identifiziert und kategorisiert.
    1. Mittlerweile wurde das Projekt auf den stationären Betreuungssektor ausgeweitet. Es werden Patienten der Neurochirurgie, der Gynäkologie und der Allgemein- und Abdominalchirurgie des Mainzer Universitätsklinikums befragt. Außerdem ist der Arbeitsbereich für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universität Rostock (Dr. K. Budischewski) und die Klinik für Strahlentherapie und Onkologie, Universität Frankfurt am Main (ehemaliger Leiter: Prof. Dr. H.D. Böttcher) einbezogen.
    2. Ein weiterer Zweig dieses Projektes soll die Verwendbarkeit eines entsprechend adaptierten Fragebogens für das Ermitteln von Soll-Ist-Vergleichen der Patientenversorgung in der Hämatologie und Pneumologie prüfen. Ein in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der III. Medizinischen Klinik des Klinikums der Universität Mainz (Dr. U. Kreiter, Dr. A. Reckmann, PD Dr. Th. Fischer; Leiter: Prof. Ch. Huber) entwickelter Fragebogen (BB-E, BB-P) wird an vorwiegend hämatologisch und pneumologische Patienten ausgegeben. Hinweise für eine patientenorientierte(re) Betreuung wurden identifiziert.
    3. In einem dritten Zweig des Projektes sollen die arztgerichteten Bedürfnisse von Eltern krebskranker Kinder ermittelt werden.

    Laufzeit: 2006-2007
    Projektleiter: Dr. Sabine Fischbeck, Dr. med. habil. Martin Weber

    Entwicklung und Erprobung eines Fragebogens zur Belastetheit onkologischer Palliativpatienten (FBPP) als Screening-Instrument

    Um zu ermitteln, in welcher Form und in welchem Ausmaß palliativ behandelte und betreute onkologische Patienten in körperlicher, seelischer, sozialer und existentiell-spiritueller Hinsicht belastet sind, wird ein für diese Patientengruppe zugeschnittener Fragebogen entwickelt. Die Anwendung des entsprechenden Messinstrumentes erstreckt sich vor allem auf seine Screening-Funktion: Es soll Belastungen der betreffenden Patienten reliabel, valide und sensitiv identifizieren und die Darstellung eines Belastungsspektrums erlauben. Dies soll Aufschluss darüber geben, welche Aspekte der besonderen Aufmerksamkeit und Intervention bedürfen.

    Laufzeit: 2007-2010
    Projektleiter: Dr. R Gillitzer

    Lebensqualität bei Prostatakarzinom

    Heute werden Prostatakarzinome vermehrt und dazu in einem früheren, organbegrenzten Stadium entdeckt als noch vor 10 Jahren. Die operative Behandlung kann über zwei Zugangswege erfolgen, retropubisch über einen Unterbauchschnitt und perineal über eine Inzision im Bereich des Damms. Mit verbesserter Effektivität der Behandlungsmaßnahmen und verbesserten Überlebensraten gewinnt dabei die Berücksichtigung der Lebensqualität immer mehr an Bedeutung. Ziel des beantragten Forschungsvorhabens ist die Durchführung einer Pilotstudie für eine prospektive vergleichende Untersuchung der Lebensqualität zweier OP-Techniken an jeweils 30 Patienten. Diese werden präoperativ, vor Entlassung und 6 Monate nach Entlassung nach der gesundheitsspezifischen und allgemeinen Lebensqualität befragt. Es soll eine Hauptstudie bei der DFG beantragt werden, die die Patientenzahl auf 200 ausweitet und eine weitere1-Jahres-Katamnese einschließt.

    Literatur:
    . Kontrollierte postoperative Schmerzvergleichsstudie: perineale versus retropubischer radikaler Prostatektomie. Urologe A 1999; 38 (1): S23
    . Relative advantages and disadvantages of radical perineal prostatectomy versus radical retropubic prostatectomy. Crit Rev Oncol Hematol 2002; 43 (2): 167-190
    . Was misst der FKV? Eine Überprüfung des Freiburger Fragebogens zur Krankheitsverarbeitung bei Patienten mit unterschiedlichen Erkrankungen. Z Klin Psychol Psychother 2003; 32 (1): 41-50
    . Adaptation to life after surgical removal of the bladder - an application of Graphical Markov Models for analysing longitudinal data. Stat. Med. 2004; 23 (4): 649-666
    . Lebensqualitätsforschung in der Urologie - lohnt die Mühe? . Akt Urol 2000; 31: 157-162

    Laufzeit: 2005-2007
    Projektleiter: Dr. G Greif-Higer, PD Dr. A Eckhardt-Henn, Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

    Der Einfluss von psychopathologischen Faktoren auf den Langzeitverlauf nach Lebertransplantation - Eine prospektive interdisziplinäre Studie

    Mit den Messzeitpunkten T0 (vor Aufnahme auf die Warteliste zur Lebertransplantation), T1 (nach einem Jahr auf der Warteliste) bzw. für Transplantierte T, T2 und T4 (3 Monate, 6 Monate und 12 Monate nach der Transplantation) sollte überprüft werden, ob bei Patienten mit psychopathologischer Comorbidität tatsächlich eine Auswirkung auf das Compliance-Verhalten und die Krankheitsverarbeitung dargestellt werden kann. Darüber hinaus sollten psychometrische Messungen im Verlauf zeigen, ob, wie häufig und bei welchen Patienten vor der Transplantation mit Verzerrungen hin zu psychischer Normalität zu rechnen ist. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der hohen psychopathologischen Comorbidität für Persönlichkeitsstörungen, die sich auch bei Patienten ohne Alkoholabhängigkeit zeigte. Seit Dezember 2006 erfolgt eine katamnestische Nachuntersuchung der Patienten (T4).

    Diese Ergebnisse haben unmittelbare Bedeutung für die Entscheidung zur Aufnahme eines Patienten auf die Warteliste und für den Einsatz gezielter psychotherapeutischer Interventionen vor der Transplantation.

    Das Projekt wurde in zwei Abschnitten durch MAIFOR gefördert (2001 / 2002 und 2003 / 2004). Die vorläufigen Ergebnisse wurden als Posterpräsentation veröffentlicht (1.). Die Daten werden derzeit im Rahmen einer Dissertation im Fachbereich Humanmedizin aufgearbeitet.

    Ein Teil der Daten war die Grundlage für eine Diplomarbeit (2.) des Psychologischen Institutes, Abteilung Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik, die im Februar 2006 vorgelegt wurde.

    1. Greif-Higer G, Lange M, Rühl M, Bohrmann K, Breuer P, Eckhardt-Henn A, Otto G, Lohse A: Erfassung psychopathologischer Comorbidität bei Patienten vor und nach Lebertransplantation: Prospektive strukturierte Diagnostik. Abstract, 8. Wissenschaftliche Arbeitstagung – Transplantationsmedizin -, Essen 2004.
    2. Bohrmann K: Identifikation von Prädiktoren für den Verlauf nach Lebertransplantation. Ergebnisse einer prospektiven interdisziplinären Studie. Psychologische Diplomarbeit 2006

    Laufzeit: 2001-2007
    Projektleiter: Dr. G Greif-Higer, Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

    Einstellungen zur postmortalen Organspende in der Bevölkerung

    Der erfolgreichen Entwicklung der Transplantationsmedizin in Deutschland steht trotz zahlreicher Bemühungen ein Mangel an Spenderorganen gegenüber. Obwohl Befragungen immer wieder eine große grundsätzliche Zustimmung zur postmortalen Organspende darstellen (> 80%) stimmen durchschnittlich nur wenig mehr als 50% der Angehörigen am Krankenbett ihres verstorbenen Angehörigen einer Organspende zu und nur ca. 20% der Deutschen besitzen einen Organspendeausweis. Auf dem jährlich stattfindenden Wissenschaftsmarkt der Johannes Gutenberg-Universität wurden in den Jahren 2005 und 2006 Feldbefragungen zu Einstellungen und Widerständen in Bezug auf die postmortale Organspende befragt. Die Untersuchung wurde durch eine repräsentative Befragung von 1002 Probanden ergänzt.

    Die vorläufigen Ergebnisse wurden in wissenschaftlichen Vorträgen und im Rahmen eines wissenschaftlichen Artikels dargestellt.

    Weitere Befragungen sowie eine aktualisierte Repräsentativbefragung sind in Vorbereitung.

    Vorträge:

    1. Greif-Higer G, Lotichius M, Otto G, Beutel M: Angst vor Organspende: Ergebnisse einer Befragungsstichprobe der Mainzer Bevölkerung 8 Jahre nach Einführung des TPG. Wissenschaftlicher Vortrag, 9. Wissenschaftliche Arbeitstagung Psychosomatik in der Transplantationsmedizin 2005, Berlin.
    2. Greif-Higer G, Schneider F, Otto G, Beutel M: Organspende in Deutschland: Wissen und Einstellungen. Wissenschaftlicher Vortrag, 57. Jahrestagung des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin 2006, Magdeburg.
    3. Greif-Higer G: Organspende – Nein danke! Warum wird die Organspende in Deutschland abgelehnt? Jahrestagung der Deutschen Stiftung Organtransplantation 2006, Frankfurt. (Tagungsband S. 35)

    Literatur:
    Beutel ME, Greif-Higer G, Haselbacher A, Galle PR, Otto G. Einstellungen zur postmortalen Organspende Reprasentativerhebung der deutschen Bevolkerung.. Z Gastroenterol 2006; 44 (11): 1135-40

    Laufzeit: 2005-2008
    Projektleiter: Dr. G Greif-Higer, PD Dr. A Eckhardt-Henn, Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

    Faktoren mit Hinweischarakter für die Entscheidungsfindung und Motivlage bei Empfängern und Spendern vor Transplantation mittels Lebendorganspende

    Ziel der prospektiven Untersuchung war die Entwicklung eines die übliche Psychodiagnostik ergänzenden Instrumentes zur Erfassung von Indikatoren für die Eignung potentieller Lebendspender und –empfänger vor geplanter Nieren- und Lebertransplantation. Dabei sollten v.a. die vom Gesetzgeber vorgegebenen Problembereiche der Motivlage für die Organspende, die Art der Beziehung zwischen Empfänger und Spender und der Ausschluss eines Organhandels besser erfasst werden.

    Es wurde ein Interview erarbeitet und inzwischen mehrfach überarbeitet (Mainzer Interview zur Lebendorganspende – MILOS), das die Methodik der Einstufung nach moralischen Entwicklungsstufen nach Kohlberg mit dem Situativen Interview aus dem Gebiet der Arbeitspsychologie verbindet. Anhand von 3 Szenen aus dem Bereich Transplantation mit konflikthaftem Inhalt und strukturierten Fragen werden potentielle Spender und Empfänger befragt. Das Interview wird als Videoaufnahme mitgeschnitten und durch 2 Rater ausgewertet.

    Inzwischen wurden 33 Spender-Empfänger-Paare bis Ende 2006 mit dem MILOS untersucht und ausgewertet. Seit Januar werden weitere Spender-Empfänger-Paare als Anwenderbeobachtung mit dem MILOS untersucht und dokumentiert.

    Das Projekt wurde in 2 Abschnitten durch den Forschungsfonds des Vizekanzlers der Johannes Gutenberg-Universität gefördert (2002 / 2003 und 2004 - 2006). Die vorläufigen Ergebnisse wurden als Vortrag auf einem wissenschaftlichen Kongress (s. unten) und als Posterpräsentation veröffentlicht.

    Greif-Higer G, Müller-Engelmann M, Rauscher J, Lohse A, Eckhardt-Henn A, Otto G: Faktoren mit Hinweischarakter für die Entscheidungsfindung und Motivlage bei Empfängern und Spendern vor Transplantation mittels Lebendorganspende. Wissenschaftlicher Vortrag, 13. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft 2004, Kiel.


    Literatur:

    Laufzeit: 2004-2007
    Projektleiter: Dr. G Greif-Higer, Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

    Untersuchung des Abstinenzverhaltens von Patienten mit alkoholtoxischer Lebercirrhose vor geplanter Lebertransplantation

    Im Rahmen einer Felduntersuchung haben wir seit 2004 bei 150 Patienten vor geplanter Lebertransplantation die Alkoholmarker Ethanol, Methanol, Propanolol 2 und Aceton untersucht, z. T. mehrfach im Verlauf. Die Ergebnisse wurden mit den Selbstaussagen der Patienten verglichen.

    Dabei zeigten sich bei 20 Patienten Befunde, die auf einen mehr oder weniger ausgeprägten Alkoholkonsum hinwiesen, der von den Patienten nicht berichtet wurde. Dabei stellte sich in besonderem Maße die interaktionelle Problematik der Patienten dar.

    Da Alkoholabstinenz eine unbedingte Voraussetzung für eine Lebertransplantation ist, stellt Alkoholkonsum in der Wartezeit eine Kontraindikation für eine Transplantation dar. Die sichere Überprüfung der Alkoholabstinenz ist dabei von herausragender Bedeutung, da die Selbstaussagen von Patienten mit Alkoholabhängigkeit oder Alkoholmissbrauch häufig nicht verlässlich sind.

    Die vorläufigen Ergebnisse wurden im Rahmen von 2 wissenschaftlichen Vorträgen dargestellt (s. unten).

    Basierend auf den Ergebnissen untersuchen wir seit Ende 2005 prospektiv Patienten mit ethyltoxischer Untersuchung vor Aufnahme auf die Warteliste zur Lebertransplantation. Nach einer ausführliche Psychodiagnostik (psychodiagnostisches Erstgespräch, psychometrische Untersuchung) werden die Alkoholmarker Ethanol, Methanol, Propanolol 2 und Aceton zu 3 Zeitpunkten untersucht: T1 am Tage der Erstuntersuchung, T2 bei einer terminierten Kontrolluntersuchung, T3 an einem kurzfristig vereinbarten Termin (Erscheinen des Patienten innerhalb von 5 – 10 Stunden).

    Die Ergebnisse werden derzeit in einer Dissertation im Fachbereich Humanmedizin aufgearbeitet.

    Vorträge

    1. Greif-Higer G, Kaufmann Th, Dahmen N, Beutel M, Galle PR, Otto G: Abstinenzmonitoring bei Patienten mit ethyltoxischer Lebercirrhose auf der Warteliste zur Lebertransplantation.Wissenschaftlicher Vortrag, 15. Jahrestagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft 2006, München.
    2. Greif-Higer G, Kaufmann Th, Beutel M, Otto G: Kontrollen von Alkoholabstinenz bei Patienten mit ethyltoxischer Lebercirrhose auf der Warteliste zur Lebertransplantation und die interaktionellen Folgen. Wissenschaftlicher Vortrag, 58. Jahrestagung des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin und der Deutschen Gesellschaft für Psychotherapeutische Medizin 2007, Nürnberg.

    Laufzeit: 2005-2007
    Projektleiter: Dr. G Greif-Higer, Univ.-Prof. Dr. G Otto

    Wartezeit vor geplanter Lebertransplantation: Psychische und körperliche Belastungen in Abhängigkeit von einer Änderung der Organverteilungsregeln

    Die Wartezeit vor geplanter Lebertransplantation stellt für die Patienten eine Zeit ausgeprägter psychischer Belastung und wechselnder körperlicher Befindlichkeit. Bei Wartezeiten von ein bis mehreren Jahren ergibt sich regelhaft ein grundsätzlicher Einschnitt in das bisherige Leben. Durchschnittlich ein Viertel der Patienten verstirbt in der Wartezeit. Durch Änderungen der Organverteilungsregeln (Allokation) durch Experten von Eurotransplant können sich zudem die Chancen der Patienten ein Transplantat zu erhalten innerhalb kurzer Zeit ändern.

    Im Rahmen dieses Projektes wurden alle Patienten, die zwischen 2000 und 2005 auf der Warteliste zur Lebertransplantation gemeldet wurden, nach ihren Erfahrungen in der Wartezeit und gegebenenfalls nach der Transplantation befragt.

    Eine Auswertung der Daten erfolgt derzeit im Rahmen einer Dissertation im Fachbereich Humanmedizin.


    Laufzeit: 2000-2007
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli

    Emotionales Lernen und psychische Störungen

    Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden emotional bedeutsame Gedächtnisinhalte identifiziert, die eine ausgeprägte verhaltenssteuernde Funktion inne haben. Weiterhin wird untersucht, welchen Einfluss die Induktion unterschiedlicher emotionaler Zustände (z.B. durch visuelle, akustische oder olfaktorische Stimuli) auf kognitive Prozesse (Informationsverarbeitung, Enkodierung von Gedächtnisinhalten) sowie auf die Modulation der Vigilanz hat. Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden Studien mit verschiedenen Fragestellungen bei nicht-klinischen und klinischen Stichproben durchgeführt.

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli, Dipl.-Psych. K. Wölfling, Univ.-Prof. Dr. M. E. Beutel

    Evaluation einer therapeutischen Interventionsmaßnahme bei Computerspiel-/Internetsucht bei Jugendlichen

    Das Hauptziel des Forschungsprojekts ist es, differentielle Wirksamkeitsnachweise einer gruppentherapeutischen Intervention zum Störungsbild Computerspiel-/Internetsucht im Jugendalter zu erbringen. Im Rahmen einer mehrdimensional angelegten Analyse werden interventionsbedingte Veränderungen des psychischen Funktionsniveaus der Patienten erfasst. Die anamnestische Basisdokumentation erfolgt mittels standardisierter psychodiagnostischer Instrumente: Zum einen wird die Schwere des Symptombildes der Patienten im prä-post-Vergleich bezogen auf das Störungsbild analysiert. Zum anderen sollen u.a. unter Einbeziehung des Multiaxialen Klassifikationsschemas psychischer Störungen Prädiktorvariablen für eine funktionale Verhaltensänderung extrahiert werden. Im Sinne der Erfassung von subjektiven Prädiktoren erfolgt die additive qualitätssichernde Analyse der Veränderungsmessung auf der Basis von Selbsteinschätzungsbögen.

    Laufzeit: 2007-2009
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli

    Exzessive belohnende Verhaltensweisen

    Ziel des Forschungsvorhabens „Exzessive belohnende Verhaltensweisen – stoffungebundene Süchte“ ist die genaue Charakterisierung der lernpsychologischen und neurobiologischen Mechanismen der Entwicklung und Aufrechterhaltung von süchtigem Verhalten. Im Rahmen dieses Forschungsvorhaben werden Verhaltensweisen wie Kaufen, Sport treiben, Arbeiten, Sex und Internetnutzung in ihrer pathologischen Form psychometrisch als auch psychophysiologisch untersucht.

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli

    Exzessive Computer-Nutzung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

    Die exzessive Nutzung von Computer- und Videospielen v.a. im Kindes- und Jugendalter wird aus pädagogischer und gesundheitspolitischer Perspektive kritisch diskutiert. Im deutschen Sprachraum liegt bislang keine wissenschaftlich fundierte Datenbasis zu diesem Phänomen vor. In diesem Projekt wird untersucht, inwieweit betroffene Nutzer durch eine evtl. exzessive Medien- und Computer-/Internet-Nutzung effektiv Gefühle im Zusammenhang mit Frustrationen, Ängsten und Unsicherheiten regulieren bzw. verdrängen und es soll das Störungsbild für eine differentialdiagnostische Betrachtung genauer psychophysiologisch charakterisiert werden. Weiterhin sollen Prädiktorvariablen und Komorbiditäten des Störungsbildes „Exzessive Computernutzung“ insb. im Kindes- und Jugendalter identifiziert, die zugrundeliegenden psychophysiologischen Mechanismen der exzessiven Computernutzung bei Jugendlichen und Erwachsenen erhoben und Implikationen für Therapie und Intervention abgeleitet werden. Ein weiteres Ziel ist es, eine erste Prävalenzschätzung zum Störungsbild Computerspiel- / Internetsucht im deutschen Sprachraum zu erstellen, sowie den Bedarf an Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu ermitteln.

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli, Dipl.-Psych. K. Wölfling

    Kontextbedingungen von emotionalem Lernen – Vergleich der experimentellen Stimmungsinduktion auf Gesunde und Patienten mit affektiven Erkrankungen

    Neurobiologische Forschungsergebnisse weisen daraufhin, dass nachhaltiges Lernen (also auch dysfunktional orientiertes Lernen) systematisch auf Emotionen aufbaut. Bisher standen emotionale Begleitvariablen (wie Stimmungsinduktion oder Kontextbedingungen des Lernmaterials), die den Lernprozess fördern oder hemmen können, nicht im Vordergrund psychophysiologischer Forschung. Im Projekt soll der Einfluss von variierenden Kontextbedingungen auf das psychophysiologisch messbare Korrelat emotionaler Verarbeitung überprüft werden. Am Beispiel von Patienten mit affektiven Erkrankungen soll untersucht werden, ob sich die messbare kortikale Verarbeitung (ereigniskorrelierte Potentiale) von Filmsequenzen mit hohem emotionalem Wert signifikant von gesunden Kontrollpersonen unterscheidet. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen in die Verbesserung der Effektivität verhaltenstherapeutischer Interventionsmaßnahmen (Emotionswahrnehmung) einfließen (Anschlussprojekt).

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli

    Patientenzufriedenheit in der zahnärztlichen Versorgung

    Mittels verschiedener psychometrischer Instrumente werden im Zusammenhang mit der zahnärztlichen Versorgung psychologische Variablen (wie z.B. Angst, Schmerz, Stress) sowie Aspekte der Patientenersorgung in der zahnärztlichen Praxis erhoben. Es soll z.B. untersucht werden, inwieweit die Rolle des Zahnarztes sowie das Maß an erhaltener Aufklärung das Stress- und Angsterleben der Patienten beeinflussen.

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli

    Präventions- und Interventionsprogramm „Glücksspielsucht und Spielerschutz“

    Das Programm „Glücksspielsucht und Spielerschutz“ regt neben der wissenschaftlichen Untersuchung pathologischen Glücksspiels die Etablierung eines funktionierenden Hilfesystems bundesweit an und stellt dieses selbst in verschiedenen Bereichen des Glücksspiels. Das Programm ist unmittelbar sowohl für Glücksspielsuchtgefährdete als auch Glücksspielsüchtige sowie deren Angehörige zugänglich. Neben einer hierfür seit dem Jahr 2000 eingerichteten professionellen Suchtberatung werden Ausbildungen (z.B. zum theoretischen Hintergrund für die Problematik und dem praktisch versierten Umgang mit hilfesuchenden Spielern) angeboten. Bei der Etablierung in mehreren Bundesländern und in Österreich wurden Kontakte zu den jeweiligen Hilfesystemen vor Ort hergestellt. Somit kann bei Bedarf die Zuleitung Betroffener zum Hilfesystem schnell und effektiv gewährleistet werden. Die daraus resultierende Vernetzung u.a. von Industrie und Hilfesystem ist damit zur wegweisenden Möglichkeit geworden, präventiv und früh intervenierend wirksam zu werden.

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli, Dipl.-Psych. C. P. Mörsen

    Psychologische Variablen und Natural Orifice Surgery (NOS)-treatment

    Ziel der Studie ist es, operationsassoziierte Variablen und Einflussfaktoren des Schmerzerlebens bei Patienten, die sich einem operativen Eingriff in die Bauchhöhle nach traditionellem chirurgischen Ansatz unterzogen haben und bei Patienten die transvaginal-transdouglas mit dem NOS-Konzept operiert wurden zu vergleichen und Variablen zu identifizieren, die bei den NOS Patienten im prä-, peri- und postoperativen Zeitfenster eine wesentliche Rolle spielen, um somit eine optimale Aufklärung für den Patienten, geringe (psychische) Belastung und optimale Heilungsverläufe zu gewährleisten. Zur Optimierung der Komplianz der Patienten wird in einer Vorstudie einer Vorstudie Aufklärungs- und Informationsstrategien für das NOS-Konzept entwickelt und hinsichtlich ihrer Auswirkung auf das präoperative Wohlbefinden der Patienten untersucht. In der Hauptstudie werden NESA-Patienten und Patienten, bei denen ein traditioneller chirurgischer Eingriff vorgenommen wurde, über ein Jahr hinweg klinisch und wissenschaftlich begleitet.

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli

    Psychophysiologie der stoffgebundenen Abhängigkeit

    Im Rahmen des Reizreaktionsparadigmas werden abstinente und aktiv konsumierende Cannabis-, Heroin- und Alkoholabhängige mit gesunden Kontrollen bezüglich ihrer suchtmittelassoziierten psychophysiologischen Reaktionsmuster verglichen. Neben der Entwicklung und Evaluation von psychometrischen Instrumenten, werden verschiedene psychometrische Untersuchungen zu den Variablen der Entstehung und Aufrechterhaltung süchtigen Verhaltens durchgeführt.

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli

    Psychophysiologie des Verlangens bei pathologischen Glücksspielern

    Mit Hilfe psychophysiologischer Untersuchungen (Psychometrie, EEG, fMRI, Hautleitwert, Startle) wird das Störungsbild des pathologischen Glücksspiels (Automatenspiel, Casino, Lotto, Sport- und Pferdewetten, Karten) genauer charakterisiert. Im Mittelpunkt steht neben der Entwicklung und Validierung von psychometrischen Instrumenten, umfangreiche Verhaltensanalysen und Untersuchungen an verschiedenen Stichproben in der Bevölkerung. Weiterhin werden die emotionale Verarbeitung glücksspielassoziierter Reize bei aktiven und abstinenten pathologischen Glücksspielern, Spielbankmitarbeitern und gesunden Kontrollen sowie weitere glücksspielassoziierte verhaltensrelevante und kognitive Aspekte psychophysiologisch untersucht. Aus den Ergebnissen werden Implikationen für Therapie und Intervention abgeleitet.

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli

    Sexualerleben: psychologische Einflussvariablen

    Mittels eines hierfür entwickelten „Fragebogen zum weiblichen Sexualerleben“ werden psychologische und soziale Faktoren, die das weibliche sexuelle Erleben beeinflussen, geprüft. In einer psychophysiologischen Studie wird der Einfluss des Geschlechts auf die emotionale Verarbeitung sexueller visueller Reize untersucht. Weiterhin wird in einem kontrollierten Design der Frage nachgegangen, welche Wirkung der Einsatz von Biofeedback bei der funktionellen Beckenbodenarbeit und die damit assoziierten Variablen (z.B. Inkontinenz, sexuelle Störungen und Aktivitäten, Lebenszufriedenheit, Körperwahrnehmung) hat. Es soll u.a. geprüft werden, inwieweit sich eine erhöhte Sensibilisierung, d.h. eine differenziertere Wahrnehmung der Beckenbodenmuskulatur, auf die sexuelle Erlebnisfähigkeit sowie die Lebenszufriedenheit von Frauen auswirkt. In Mittelpunkt weiterer Untersuchungen steht die Frage nach dem Einfluss von Depression und Missbrauch im Kindesalter auf das weibliche Sexualleben sowie der Zusammenhang zwischen sexuellen Störungen und Alkoholabhängigkeit.

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Prof. Dr. S. M. Grüsser-Sinopoli

    Therapeutische und pharmakologische Intervention bei Abhängigen

    Bei Heroin- und Alkoholabhängigen werden verschiedene therapeutische Interventionsmaßnahmen (Psychotherapie, Pharmakotherapie mit Anta- und Agonisten) psychophysiologisch evaluiert.

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: PD Dr. J Hardt

    Prävention von Suiziden im Rahmen des interpersonalen Modells

    Suizide stellen eine vergleichsweise häufige Todesursache dar, insbesondere bei jungen Menschen. Bekannte proximale Risikofaktoren sind Depression und Alkohol-/Drogenabusus. Als distale Risikofaktoren werden Kindheitsbelastungen angesehen. Allerdings zeigen nur ein Teil der Kinder, die nachweislich Kindheitsbelastungen wie Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch ausgesetzt waren, erhöhte Raten an Suizidgedanken und –versuchen. Andere Kinder scheinen diese Erlebnisse er-folgreich bewältigt zu haben. Das interpersonelles Modell postuliert, das frühe stabile interpersonelle Beziehungen hier eine puffernde Wirkung haben können. Das Modell wird derzeit an verschiedenen Studien aus den USA und Deutschland geprüft.

    Laufzeit: 2007-2010
    Projektleiter: PD Dr. J. Hardt, Univ.-Prof. Dr. N. Wermuth

    Auswertung von Beobachtungsdaten mit Hilfe von Graphischen Markov Modellen

    Die Auswertung von Studien zu Langzeitfolgen von Kindheitsbelastungen erfordert häufig komplexe Designs. Hier interessieren in der Regel keine einfachen bivariaten Zusammenhänge, sondern Mediator- und Moderatoreffekte. Einen Hintergrund zur Auswertung solcher Fragestellungen bieten Graphische Markov Modelle. Diese wurden speziell für die Auswertung von Beobachtungsdaten entwickelt und erlauben die gleichzeitige Berücksichtigung einer Vielzahl von Einfluß- und Zielgrößen. Technisch gesehen bestehen sie aus einer Serie multipler und multipler logistischer Regressionen, abhängig davon, ob die jeweilige Zielgröße quantitativ oder binär ist. In beiden Formen der Analysen werden lineare, quadratische und interaktive Effekte der Einflußgrößen auf die jeweilige Zielgröße betrachtet.

    Laufzeit: 2007-2009
    Projektleiter: PD Dr. J. Hardt, Prof. Dr. M. Dragan

    Beziehungen der Dimensionen posttraumatischer Kognitionen zu Kindheitsbelastungen und psychischen Beschwerden im Erwachsenenalter

    Eine Vielzahl von Studien belegt, das Posttraumatische Belastungsstörungen und andere psychische Erkrankungen im Erwachsenenalter mit Kindheitsbelastungen assoziiert sind. Allerdings sind diese Assoziationen unspezifisch, d.h. unterschiedliche Kindheitsbelastungen sind mit den gleichen psychischen Störungen assoziiert und unterschiedliche psychische Störungen mit den gleichen Kindheitsbelastungen. Das Ziel dieser Studie ist die Untersuchung der Rolle von posttraumatischen Kognitionen als mögliche Mediatoren zwischen frühen Belastungen und späterem Befinden. Dazu wird derzeit eine Befragungen an 500 Studenten durchgeführt. Die Auswertung erfolgt auf Basis eines Graphischen Markov Modells, einer statistischen Methode die speziell für die Analyse von Mediations- und Interaktionseffekten in Beobachtungsstudien entwickelt wurde.

    Laufzeit: 2006-2011
    Projektleiter: PD Dr. J. Hardt

    Entwicklung einer kurzen Checkliste zum Screening nach Psychischen Beschwerden

    Symptomchecklisten, insbesondere die SCL-90-R, werden häufig zum Screening nach psychischen Störungen bei Patienten mit chronischen Schmerzen eingesetzt. Eine genauere Analyse zeigt jedoch, dass dies in vielen Fällen zu falschen Diagnosen führen kann. Die Probleme beim Einsatz der SCL-90-R sind insbesondere eine fehlende Spezifität der verschiedenen Dimensionen und eine starke Linksgipfeligkeit der Skalen. Es werden verschiedene Neuformulierungen der Items erprobt, die besser zum Screening bei Patienten mit vordergründig somatischen Beschwerden, wie z.B. bei chronischen Schmerz, geeignet sind.

    Literatur:
    . Die Symptomcheckliste 27: Entwicklung eine kurzen Screening Instrumentes für psychische Beschwerden. Psychotherapie, Psychosomatik. Med. Psychol 2005; 55: 131
    . Die Symptom-Checkliste-27 in Deutschland.Psychotherapie, Psychosomatik. Med. Psychol 2006; 56: 276-84
    . Die Symptomcheckliste 27: Ein kurzes Sceening-Instrument für psychische Beschwerden bei Patienten mit somatoformer Schmerzstörung . Schmerz 2005; 19: 109

    Laufzeit: 2006-2008
    Projektleiter: PD Dr. J. Hardt, Prof. Dr. J. G. Johnson

    Prävention von Suiziden im Rahmen des interpersonalen Modells

    Suizide stellen eine vergleichsweise häufige Todesursache dar, insbesondere bei jungen Menschen. Bekannte proximale Risikofaktoren sind Depression und Alkohol/Drogenabusus. Als distale Risikofaktoren werden Kindheitsbelasungen angesehen. Allerdings zeigen nur ein Teil der Kinder, die nachweislich Kindheitsbelastungen wie Vernachlässigung, Misshandlung oder Missbrauch ausgesetzt waren, erhöhte Raten an Suizidgedanken und –versuchen. Andere Kinder scheinen diese Erlebnisse erfolgreich bewältigt zu haben. Johnsons interpersonelles Modell postuliert, das frühe stabile interpersonelle Beziehungen hier eine puffernde Wirkung haben können. Das Modell wird derzeit an verschiedenen Studien aus den USA und Deutschland geprüft.

    Laufzeit: 2006-2007
    Projektleiter: PD Dr. Wilfried Laubach, Dr. Sabine Fischbeck, Univ.-Prof. Dr. Michael Jansky

    Struktur und Prävalenz psychosozialer Betreuungsbedürfnisse von Pati-ent(inn)en in allgemeinärztlicher Versorgung in Abhängigkeit von Erkrankung, Sozialschichtzugehörigkeit und sozialer Unterstützung.

    Die Betreuungsbedürfnisse von Patienten in der allgemeinärztlichen Versorgung sind, zumindest in Deutschland, bisher nicht untersucht worden. Somit liegen keine Informationen darüber vor, welche spezifischen Bedürfnisse, insbesondere in psy-chosozialer Hinsicht, bei Patienten gegenüber dem behandelnden Allgemeinarzt be-stehen. Das Interesse an der Patientenzufriedenheit bzw. der „Kundenzufriedenheit“ ist dem gegenüber in den letzten Jahren im Gesundheitswesen erheblich angestie-gen. Im Vordergrund steht hierbei die stationäre Versorgung: vor allem Akut-Krankenhäuser überprüfen zunehmen die Zufriedenheit der Patienten mit der statio-nären Versorgung, wobei allerdings vor allem „Service-Leistungen“ der Krankenhäu-ser angesprochen werden. Die Fragen nach patientenbezogenen bzw. krankheits-spezifischen Bedürfnissen und ihre Einbeziehung in das Versorgungskonzept wer-den in der Regel nicht näher überprüft. Aus soziologischer Perspektive ist dabei die Frage wichtig, in welcher Weise sich in den letzten Jahren die Rolle des Patienten in unserer Gesellschaft verändert hat. Für Patienten bestehen mittlerweile die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung durch das Internet, sowohl hinsichtlich der Symptome bzw. der Diagnose einzelner Erkran-kungen und Beschwerden, als auch hinsichtlich der therapeutischen Maßnahmen. Diese Aspekte wirken sich aus psychologischer und soziologischer Sicht auf die Arzt-Patient-Beziehung und die gegenseitigen Rollenerwartungen aus, es liegen aber kaum aktuelle soziologische Arbeiten zur Entwicklung und spezifischen Ausformung der Patientenrolle in unserer Gesellschaft vor. Bei der wachsenden Bedeutung der Allgemeinmedizin als „Schlüsselfunktion“ bzw. „gatekeeper“ im Ablauf medizinischer Versorgung ist insbesondere zu fragen, wie sich die aktuellen Merkmale des „Hausarztes“ und des „Patienten“ darstellen. Ein wesentlicher Aspekt der Patientenrolle sind die Betreuungsbedürfnisse des Patien-ten, die über das Konzept der Zufriedenheit des Patienten und der Erfassung seiner Befindlichkeiten am Ende einer Versorgungsleistung hinaus gehen (vgl. Fischbeck, 2002). Betreuungsbedürfnisse sind Teil der Erwartungen an den Arzt im Rahmen der Patientenrolle, die jedoch nicht notwendig in der Arzt-Patienten-Interaktion (ambulant oder stationär) thematisiert und auch zufrieden gestellt sein müssen. Im Zusammenhang mit dem allgemeinen Problem der sozialen Ungleichheit und der Frage, in wie weit sich in den Versorgungsstrukturen bereits Benachteiligungen der Personen mit geringem Sozialstatus finden lassen, ist auch von Bedeutung, welche besonderen Erwartungen diese Patienten an den Allgemeinarzt haben. In unserem Forschungsprojekt sind wir folgenden Fragen nachgegangen: 1. Welche Erwartungen haben Patienten in der allgemeinärztlichen Versorgung? 2. Lassen sich einzelne Dimensionen der Betreuungsbedürfnisse unterscheiden? 3. Unterscheiden sich die Betreuungsbedürfnisse nach Geschlecht, Alter, Anlass des Arztbesuchs, Sozialschicht und soziale Unterstützung der Patienten? Grundlage für die Bearbeitung dieser Fragen war die Entwicklung eines Fragebo-gens, der aufgrund vorliegender Ergebnisse zu Betreuungsbedürfnissen onkologi-scher Patienten und unter Berücksichtigung internationaler Literatur entwickelt wur-de. Dieser Fragebogen wurde durch 73 Hausärzte einem Expertenrating unterzogen. Die Endform des Fragebogens umfasste 70 arzt- und praxisbezogenen Fragen und wurde zunächst 279 Patienten überwiegend aus Mittelhessen und Rheinland-Pfalz im Rahmen ihres Praxisbesuchs zur Bewertung vorgelegt. Zur Erfassung der sozia-len Situation und der sozialen Unterstützung wurde der Fragebogen zur sozialen Un-terstützung (SozU- K14) sowie soziodemographische Daten erhoben, die zur Erstel-lung eines Schichtindex notwenig waren. Gegenwärtig erfolgt die Auswertung der Daten, weitere Erhebungen sind geplant.

    Laufzeit: 2007-2009
    Projektleiter: PD Dr. Matthias Michal, Univ.-Prof. Dr. R. Buhl

    Chronische Lungenkrankheiten und seelische Belastung

    Patienten mit chronischen Lungenkrankheiten (COPD, Asthma bronchiale) weisen eine erstaunlich hohe psychische Komorbidität auf. In Querschnittstudien werden Komorbiditäten von 16-51% für psychische Störungen gefunden, mit einer Häufung von Angststörungen vor depressiven Störungen. Psychische Komorbidität ist dabei mit einer schlechteren Lebensqualität und wahrscheinlich mit einem ungünstigeren Verlauf assoziiert. In einer eigenen bevölkerungsrepräsentativen Erhebung vom Herbst letzten Jahres fanden wir eine erstaunlich hohe Assoziation von chronischer Lungenkrankheit (Asthma, COPD) mit psychischen Beschwerden, insbesondere mit dem Depersonalisationssyndromsowie der Panikstörung. Eine Untersuchung dieser Assoziation in einer klinischen Stichprobe erscheint deshalb sehr sinnvoll. Dies könnte auch klinisch relevant sein, da Depersonalisation sich bei psychischen Störungen als differenzielles Merkmal (Negativprädiktor) erwiesen hat.

    Laufzeit: 2007-2009
    Projektleiter: PD Dr. Matthias Michal, Univ.-Prof. Dr. Mathias Schreckenberger, Univ.-Prof. Dr. Thomas Metzinger, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Vossel

    Emotionsverarbeitung bei hypnotisch induzierter und klinischer Depersonalisation - Korrelate der Psychophysiolgie, zentralen Glukoseutilisation und Neurophilosophie

    Die nun vom Interdisziplinären Forschungszentrum für Neurowissenschaften geförderte, Studie untersucht die Verarbeitung von Emotionen im Zustand hypnotisch induzierter und klinischer Depersonalisation, um Aufschluss über die bei Depersonalisation spezifischen emotionalen Verarbeitungsweisen zu erhalten. Es werden gesunde (gut hypnotisierbare) Normalprobanden, Patienten mit Depersonalisation und Vergleichspatienten ohne Depersonalisation in einem interdisziplinären Untersuchungsdesign untersucht. Folgende Methoden kommen dabei zum Einsatz: 1. Untersuchung der Psychophysiologie der emotionalen Verarbeitung (Hautleitfähigkeit, Herzrate, Atemfrequenz etc.) 2. Untersuchung der zentralnervösen Glukoseutilisation, Prof. Dr. Schreckenberger, Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin 3. Neurophilosophische Weiterentwicklung der Selbstmodell-Theorie der Subjektivität, Prof. Dr. Metzinger, Philosophisches Seminar

    Literatur:
    . Pain response in depersonalization – a functional imaging study using hypnosis in healthy subjects. Psychother Psychosom 2007; 76 (2): 115-121

    Laufzeit: 2007-2009
    Projektleiter: PD Dr. Matthias Michal

    Prävalenz von Depersonalisation bei Patienten in ambulanter Psychotherapie

    Bei Depersonalisation soll es sich um das dritthäufigste Syndrom nach Angst und Depression bei stationären psychiatrisch/psychosomatischen Patienten handeln (Michal et al., 2005). Gleichzeitig gilt die Depersonalisation aber als eine Störung, die sehr häufig der Befundung entgeht (Heidenreich et al., 2006). Das Ziel der geplanten Studie ist nun die Erforschung der Prävalenz und Relevanz von Depersonalisation bei ambulanten Psychotherapiepatienten.

    Literatur:
    . Zur Prävalenz von Depersonalisation und Derealisation in der stationären Psychotherapie. Psychotherapeut 2005; 50: 328-339

    Laufzeit: 2007-2008
    Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Univ.-Prof. Dr. Karl Lackner, Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Univ.-Prof. Dr. Manfred Beutel, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Univ.-Prof. Dr. Philipp Wild

    The Gutenberg Health Study

    Die Gutenberg-Herz-Studie ist eine prospektive bevölkerungsrepräsentative Kohortenstudie. Im Rahmen der Beobachtungsstudie werden im Verlauf 5 Jahren 15.000 Frauen und Männern aus der Stadt Mainz sowie dem Landkreis Mainz-Bingen untersucht. Im Rahmen des Großprojektes werden Herz-Kreislauferkrankungen, Augenerkrankungen, Krebserkrankungen sowie Erkrankungen des Stoffwechsels und des Immunsystems untersucht. Die Studienteilnehmer werden in das Studienzentrum zu einer fünfstündigen Untersuchung eingeladen.

    Folgende Untersuchungen werden hierbei durchgeführt (Auswahl):
    Klinisch
    EKG, Standardisierte Blutdruck- und Ruheherzfrequenzuntersuchung, Echokardiographie (2 und 3 dimensional), Ultraschall der Halsschlagader, Bestimmung der Intima-Media-Dicke der Halsschlagader, Funktionsmessung der Gefäßinnenhaut (Endothelfunktion), Lungenfunktionsuntersuchung

    Laborchemisch
    Blutfettwerte, Blutzuckerdiagnostik, Entzündungswerte, Schilddrüsenwerte, Elektrolyte, Nierenwerte, Leberwerte,

    Computer Assisted Personal Interview (CAPI) zur ausführlichen Anamnese-Erhebung, Ernährungsfragebogen, Fragebogen zur psychischen Belastung, Fragebogen zur körperlichen Aktivität, Fragebogen zur beruflichen Belastung

    Ein Schwerpunkt der Gutenberg-Herz-Studie ist die Fragestellung, inwieweit genetische Komponenten für die Entstehung des frühzeitigen Herzinfarktes verantwortlich sind. Hierzu werden durch entsprechende Analysen genetische Variationen identifiziert, welche mit frühen krankhaften Veränderungen des Herz-Kreislaufsystems assoziiert sind.

    Nach Einschluss der 15.000 Individuen im Jahr 2011 beginnt die zweite Phase der Gutenberg-Herz-Studie, im Rahmen derer alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem erneuten Besuch in das GHS-Zentrum eingeladen werden; hierbei wird untersucht, welche Veränderungen der o.g. Variablen nach 5 Jahren eingetreten sind.

    Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält direkt nach Ablauf der Untersuchungen im Rahmen eines Abschlussgespräches die persönlichen Ergebnisse ausgehändigt.

    Insgesamt arbeiten ca. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Gelingen dieser interdisziplinären Studie, welche von einer hohen inneruniversitären Vernetzung und der Kooperation mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Kooperationspartner profitiert.

    Laufzeit: 2005-2016
    Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Dr. Ulrike Kottler

    Disease burden: Kosten und Belastung durch Augenerkrankungen in Deutschland

    Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) und der grüne Star (Glaukom) gehören neben der diabetischen Netzhauterkrankung zu den führenden Erblindungsursachen in den Industrienationen. Für die nächsten 25 Jahre rechnet man in Deutschland mit einer Zunahme der Erblindungen um etwa ein Drittel aufgrund der zu erwartenden Altersentwicklung der Bevölkerung. Bei dem Anteil der hochgradig sehbehinderten Menschen wird sogar ein noch schnellerer Anstieg erwartet. Die Belastung des Einzelnen durch eine Sehbehinderung, welche zu Einschränkungen bei alltäglichen Tätigkeiten wie Lesen oder der Mobilität führt, wird in diesem Projekt mit standardisierten Fragebögen (NEI-VFQ-25) untersucht. Da Erblindungen und schwere Sehbehinderungen auch einen wichtigen sozioökonomischen Faktor darstellen, soll neben den direkten und indirekten Kosten der genannten wichtigen Augenerkrankungen für die Gesellschaft auch die Kosteneffektivität verschiedener Screeninguntersuchungen in der Augenheilkunde geklärt werden.

    Laufzeit: 2007-2016
    Projektleiter: PD Dr. S Pitz, Dr. R Zwerenz

    Verbessert sich die Lebensqualität durch die Anpassung vergrößernder Sehhilfen?

    Es ist bisher nicht untersucht, wie sich die Anpassung vergrößernder Sehhilfen (VSH) auf die Lebensqualität Sehbehinderter auswirkt. In einer prospektiven, konsekutiven, nicht randomisierten Studie sollen insgesamt 50 Patienten vor und 4 Monate nach Anpassung einer VSH untersucht werden.

    Die Lebensqualität wird anhand des Visual Functioning Questionnaire (NEI-VFQ) ermittelt. Zur Kontrolle von Komorbiditäten und Einflussfaktoren werden zusätzlich kognitive Fähigkeiten sowie Depressivität und Angst mit Hilfe standardisierter Messverfahren untersucht.

    Bisher wurden 45 Patienten (Alter: M=74; SD=13,62; 53 % Frauen, 47 % Männer) eingeschlossen, von 17 Patienten liegen die Daten der Nachuntersuchung vor.

    Bei Auswertung dieser ersten Daten lag die Sehschärfe am besseren Auge vor Anpassung bei 0,08. Zwei Patienten verfügten bislang über keinerlei VSH; bei 15 Patienten erfolgte die zusätzliche Anpassung von weiteren Hilfsmitteln (durchschnittlich 1,65 Hilfsmittel/Patient). Eine statistisch signifikante Zunahme der Lebensqualität ergab sich für das Sehvermögen im Nahbereich, die Lesefähigkeit sowie die soziale Funktionsfähigkeit. Alle anderen untersuchten Parameter zeigten keine relevante Veränderung.

    Schlussfolgerung: Die Anpassung einer VSH beeinflusst die subjektiv vom Patienten wahrgenommene Lebensqualität positiv. Überraschend ist, dass dies nicht nur für die zu erwartenden Verbesserungen in den Bereichen Nahsicht und Lesefähigkeit, sondern nach Maßgabe dieser ersten Ergebnisse auch für die soziale Funktionsfähigkeit zutrifft.

    Es handelt sich um eine interdisziplinäre Studie der Augenklinik und der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Mainz.


    Laufzeit: 2005-2009
    Projektleiter: A Quack

    Präventions- und Interventionsprogramm "Glücksspielsucht und Spielerschutz"

    Das Präventions- und Interventionsprogramm „Glücksspielsucht und Spielerschutz“ hat sich neben der wissenschaftlichen Untersuchung der Glücksspielsucht auch die Etablierung wirksamer Spielerschutzmaßnahmen zum Ziel gesetzt.

    Das Programm, das für den Glücksspielbereich erstmals im Jahr 2000 in Kooperation mit der Spielbank Berlin am Potsdamer Platz und für den Lotto-/Sportwettenbereich in Deutschland im Jahr 2005 erstmalig mit der Land Brandenburg Lotto GmbH realisiert wurde, ist mittlerweile in verschiedenen Bundesländern etabliert. Seit Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrages im Januar 2008 wurden die im Rahmen des Präventions- und Interventionsprogramms implementierten umfassenden Spielerschutz- Maßnahmen entsprechend der gesetzlichen Rahmenbedingungen weiterentwickelt und unterliegen einer kontinuierlichen Evaluation.

    Zu den Maßnahmen des Präventions- und Interventionsprogramms „Glücksspielsucht und Spielerschutz“ zählen folgende Bausteine:

    • verschiedene Informationsflyer und –broschüren zur Glücksspielsucht
    • ein umfassendes Schulungskonzept für die Mitarbeiter der Glücksspielanbieter
    • Maßnahmenkatalog im Umgang mit dem gefährdeten oder süchtigen Spieler ( z. B. Checklisten bzw. Beobachtungsprotokolle zum Spielverhalten des Kunden, Umgang bei Spielsperre)
    • spezielle Gesprächstrainings/Rollenspiele zum Umgang mit betroffenen Kunden
    • kontinuierliche Supervision der Mitarbeiter des Glücksspielanbieters
    • regelmäßiger Kontakt des Kompetenzzentrum Verhaltenssucht zum Spielerschutzbeauftragten des Glücksspielanbieters und Unterstützung bei der Konzeption und kontinuierlichen Weiterentwicklung des unternehmensinternen Sozialkonzeptes
    • eine vom Kompetenzzentrum Verhaltenssucht realisierte zentrale „Hotline“, anonym und kostenlos für Betroffene und deren Angehörige (0800- 1 529 529, montags - freitags 12.00 bis 17.00 Uhr)
    • Vermittlung Betroffener durch das Kompetenzzentrum Verhaltenssucht an das lokale Hilfesystem
    • Vernetzung des lokalen Hilfesystems mit dem Glücksspielanbieter
    • Evaluation der Spielerschutzmaßnahmen (u.a. Durchführung von Mitarbeiter- und Gästebefragungen zum Wissensstand und zur Akzeptanz des Spielerschutzprogramms), Weiterentwicklung der Spielerschutzmaßnahmen anhand der Ergebnisse
    • Auswertung der Hotline-Anrufe und Erstellung quartalsweiser Statistiken über die Inanspruchnahme
    • Kooperation des Kompetenzzentrums Verhaltenssucht als klinische Institution mit den zuständigen Landesministerien (insbesondere Innen- und Gesundheitsministerium)

    Laufzeit: 2007-2011
    Projektleiter: Dr. KE Roth

    Einfluß psychischer Ko Morbidität auf die Wirkung der epiduralen Infiltration bei NPP und spinaler Stenose

    Ein probates Mittel zur Akutbehandlung von Rückenschmerzen verschiedener Genese ist die epidurale Infiltration. Einflüsse hinsichtlich Somatisierungsstörungen und Angst haben hypothetischen Einfluß auf das Outcome. Dieser Sachverhalt soll überprüft werden.

    Laufzeit: 2006-2007
    Projektleiter: Dr. C Subic-Wrana, S Dietrich

    Auswirkung multimodaler stationärer Akutbehandlung auf die Mentalisierungsfähigkeit von Patienten mit Somatisierungsstörungen – eine fMRT-Studie

    Patienten mit somatoformen Störungen sind in ihrer Möglichkeit, Emotionen bewusst wahrzunehmen und auszudrücken, deutlich eingeschränkt (Alexithymie ). Es besteht Grund zu der Annahme, dass eine Einschränkung beim bewussten Emotionserleben die Mentalisierungsfähigkeit (Fähigkeit, sich selbst und andere als denkend, fühlend und wollend vorzustellen und diese Zuschreibung zu nutzen, um das Verhalten anderer zu verstehen und vorherzusagen) beeinträchtigt.

    Das bei Mentalisierungsprozessen aktivierte neuronale Netzwerk ist in mehreren Studien mit funktioneller Bildgebung konsistent beschrieben worden. Bei Gesunden mit hoher Alexithymie fanden sich vergleichbare Aktivitätseinschränkungen bei Mentalisierungsprozessen wie bei normalintelligenten Patienten mit Asperger Autismus, entsprechende Untersuchungen bei Patienten mit somatoformen Störungen liegen bisher noch nicht vor.

    In der Studie wird bei n = 12 Patienten geprüft, ob sie sich in der Leistung und funktionellen Neuroanatomie bei Mentalisierungsprozessen von in Bezug auf Alter, Geschlecht und Bildungsstand parallelisierter gesunder Kontrollpersonen unterscheiden und ob eine auf somatoforme Störungen ausgerichtete, gruppenzentrierte mulimodale psychotherapeutische Behandlung, die stationär im Zeitraum von 8 bis 12 Wochen durchgeführt wird, die Mentalisierungsfähigkeit der Patienten verbessert. (Prä /post-Messungen: fMRT-Experiment in der ersten und in der letzten Behandlungswoche).

    Die Mentalisierungsfähigkeit wird mit dem von Abell et al und Castelli et al. entwickelten Animationstest geprüft. Die Patienten sollen auf der Bettenstation der Klinik gewonnen werden. Über Aushänge im Klinikum werden gesunde Kontrollpersonen rekrutiert; diese werden ebenfalls nach 8 bis 10 Wochen erneut untersucht. Absicherung der Diagnose bzw. der Ausschluss einer psychischen Störung bei den Kontrollpersonen sollen mit einem standardisierten diagnostischen Interview (SKID) erfolgen. Es werden nur Probanden in die Studie eingeschlossen, bei denen die verbale und generelle Intelligenz im Durchschnittsbereich liegt (IQ 100 +/- 1 s).

    Untersuchungsdesign: Messung der Affektverarbeitungsfähigkeit vor dem fMPT-Experiment: mit LEAS, TAS 20, Messung des Distress, der Somatisierungsneigung, der „psychological mindedness“ und der Einfühlungsfähigkeit mit standardisierten Fragebogen.

    Kooperationen: Das Untersuchungsdesign wurde zusammen mit R.D. Lane, University of Tucson, Arizona, und H. Gündel, Klinik für Psychosomatik der Universität Hannover, entwickelt.

    In Kooperation mit der Klinik für Psychosomatik der TU München werden mit dem gleichen Design Patienten mit somatoformen Störungen vor und nach einer 12 stündigen ambulanten, symptomzentrierten Kurzzeitpsychotherapie untersucht; die Ergebnisse der beiden Studien sollen miteinander hinsichtlich der Auswirkung der unterschiedlichen Psychotherapieansätze und –dosis auf die Mentalisierungsfähigkeit verglichen werden.


    Literatur:
    Lane RD, Taitano EK. Alexithymie. Beitrag in: Psychosomatische Medizin. Herausgeber: Adler RH, Herrmann JM, Köhle K, Langewitz W, Schonecke OW, v Uexküll T, Wesiack W, Urban & Fischer München, Jena, 6. Aufl. 2002, S.279-94

    Laufzeit: 2007-2009
    Projektleiter: Dr. C Subic-Wrana, Univ.-Prof. Dr. ME Beutel

    Improvements in Emotional Awareness and Menatlizing in Different Diagnostic Groups undergoing Multimodal Psychosomatic In-Treatment

    With the Levels of Emotional Awareness Scale (LEAS), we could demonstrate that at the onset of psychoanalytically informed multimodal psychotherapeutic in-treatment patients with psychosomatic disturbances present with lower levels of emotional awareness than patients with other psychiatric disorders; at the end of treatment, only the psychosomatically disturbed patients showed significant improvements in emotional awareness . In another study, we found evidence for an association between decreased emotional awareness and decreased ToM-activity in somatizing psychiatric patients, compared to healthy controls. Purpose of the this study is therefore to investigate if psychoanalytically informed multimodal psychotherapeutic intreatment improves mentalizing in general – operationalized as improvement in emotional awareness and in ToM-activity – in psychosomatically disturbed patients.

    The LEAS is a performance measure that assesses emotional awareness within a cognitive-developmental framework . In this model somatization corresponds to lower level awareness; in that affective arousal is experienced mainly as bodily sensation or action tendency. This is consistent with Sifneos´ original definition of alexithymia as a deficit in the capacity for symbolic representation of affective arousal, that characterizes psychosomatically disturbed patients.

    Although impairments in mentalization have been described by several psychoanalysts ( e. g. McDougall) in their clinical work with patients with psychosomatic symptoms, a possible association between alexithymia and deficits in mentalizing-activity is a new field of interest in empirically oriented psychosomatic research. To our knowledge we have been the first to demonstrate with approved empirical measures - the LEAS and the Animations-Task that asks to refer intentions to the movements of animated shapes in order to identify the story line of the animated film sequences correctly – that somatization in psychiatric patients is related to deficits in emotional awareness and in mentalizing.

    In the next step of our research we want to explore if psychoanalytically informed mulimodal intreatment improves mentalizing in general in patients with psychosomatic complaints. Since August 2007 the LEAS and the Animations-Task will be given to all inpatients of the Department of Psychosomatic Medicine of University Mainz at onset and end of treatment for 18 months. This allows to collect a sample of 200 patients, that can be divided into 4 diagnostic groups (depression; anxiety disorders, eating disorders and psychosomatic disorders). We hypothesize that the psychosomatic group will score lower in emotional awareness and ToM-activity at intake and will demonstrate more improvement in these measures than the other diagnostic groups. LEAS and Animations-Task will be related to measures of symptom severity. The projected study aims to collect empirical evidence for the established clinical knowledge that modified psychoanalytic treatment is effective in the reduction of psychosomatic symptoms by approaching the structural deficits that are related to psychosomatic symptomatology.


    Literatur:

    Laufzeit: 2007-2010
    Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. JM Unterrainer

    Kognitive Entwicklung von Planungsleistungen in Relation zu neuroanatomischen und neurophysiologischen Veränderungen von 4- bis 12-jährigen normalgesunden Kindern und Kindern mit Autismus und ADHD

    Ab welchem Zeitpunkt entwickeln sich spezifische kognitive Funktionen und mit welchen neurophysiologischen und neuroanatomischen Veränderungen gehen diese einher? Zur Beantwortung dieser Frage wird die Hirnaktivität bei 4- bis 12- jährigen Kindern in Längs- und Querschnittstudien während der Bearbeitung von Planungsaufgaben mittels fNIRS ("functional near-infrared-spectroscopy") untersucht, um anschließend im Kernspintomographen deren detaillierte Neuroanatomie zu erfassen. Die Daten werden kombiniert, auf Altersverläufe analysiert und zwischen normalen und entwicklungsgestörten (Autismus und ADHD) sowie hirnverletzten Kindern verglichen. Durch die Zusammenführung von kognitiven, neurophysiologischen und neuroanatomischen Daten derselben Probanden sollen wichtige Erkenntnisse über den Entwicklungsverlauf von Gehirn und Verhalten gewonnen werden. Natürliche Veränderungen im Verlauf des heranwachsenden Kindes werden als Referenz für abnormale Entwicklungen verwendet, um ein besseres Verständnis für neuropsychiatrische Entwicklungsstörungen wie Autismus oder ADHD zu erreichen.

    Literatur:
    Kaller CP, Rahm B, Bolkenius K, Unterrainer JM. Eye movements and visuospatial problem solving: identifying separable phases of complex cognition.. Psychophysiology 2009; 46 (4): 818-30
    Kaller CP, Rahm B, Spreer J, Mader I, Unterrainer JM. Thinking around the corner: the development of planning abilities.. Brain Cogn 2008; 67 (3): 360-70

    Laufzeit: 2007-2010
    Projektleiter: Goran Vucurevic, PD Dr. M Michal

    Emotionsverarbeitung bei hypnotisch induzierter und klinischer Depersonalisation - neuronale Korrelate

    Unter Depersonalisation (DP) versteht man einen veränderten Bewusstseinszustand, der durch ein Gefühl der Abgelöstheit vom eigenen Selbst (und der Umgebung) gekennzeichnet ist. Diese Abgelöstheit äußert sich u.a. in einer veränderten Verarbeitung von Schmerzen und emotionalen Stimuli. Das interdisziplinäre Forschungsvorhaben bündelt unterschiedliche methodische Ansätze und Forschungsstrategien, um die biologischen Grundlagen der emotionalen Verarbeitung bei Depersonalisation besser zu verstehen. Dies ist von herausragender klinischer Relevanz, da davon auszugehen ist, dass in der Genese und der Behandlung psychischer Störungen der Affektverarbeitung eine zentrale Rolle zukommt. In diesem Projekt werden mittels funktioneller Kernspintomographie die neuronalen Korrelate der Emotionsverarbeitung bei hypnotisch induzierter DP und klinischer DP untersucht. Die zur Anwedung kommenden Verfahren sind die Untersuchung der emotionalen Verarbeitung mittels eines psychophysiologischen Registriersystems, mittels funktioneller Kernspintomographie und mittels Positronenemissions-Tomographie (FDG-PET). Es werden Patienten mit schwerer Depersonalisation mit einer gematchten Patientenvergleichsgruppe und gleicher Schwere von Angst und Deperessivität und einer Gruppe von gesunden Probanden verglichen. Die Ergebnisse dieser experimentellen Studie dienen auch der Entwicklung und Fundierung psychologischer Interventionsmöglichkeiten der Depersonalisation.

    Literatur:
    . Die Erfassung des Depersonalisations-Derealisationssydroms mit der deutschen Version der Cambridge Depersonalization Scale (CDS). . Psychother Psychosom Med Psychol 2004; 54: 367-374
    . Narcissistic regulation of the self and interpersonal problems in depersonalized patients.. Psychopathology 2006; 39: 192-198

    Laufzeit: 2007-2009
    Projektleiter: S Wagner, Univ.-Prof. Dr. ME Beutel, Dr. A Scheurich, PD. Dr. A Fellgiebel

    Pilotstudie: Goal-Setting und Stressmonitoring während der neuropsychologischen Untersuchung von Patienten einer Gedächtnisambulanz versus Patienten einer Psychosomatischen Klinik.

    Mit der Studie soll das Ausmaß der Angst und Stressbelastung in der neuropsychologischen Untersuchung mittels Ableitung der elektrodermalen Hautleitfähigkeit überprüft werden. Zusätzlich wird die subjektive Selbsteinschätzung der Patienten und Probanden mittels standardisierter Fragebogen erhoben. Es soll überprüft werden, ob die Variablen Angst und Stress mit der kognitiven Leistungsfähigkeit korrelieren. Überdies soll der Einfluss der Leistungsmotivation respektive die Fähigkeit zur Leistungssteigerung infolge von leistungsförderlichen Zielsetzungsinstruktionen erfasst werden. Die Überprüfung der Fähigkeit der Patienten, auf eine Zielsetzungsinstruktion (Goal-Setting) leistungssteigernd zu reagieren, verspricht Aufschluss hinsichtlich eines motivationalen Anteils am Leistungsdefizit. Es werden 30 Patienten der Gedächtnisambulanz, 30 depressive Patienten, 30 Patienten mit somatoformen Störungen und 30 gesunde Kontrollpersonen einer neuropsychologischen Untersuchung unterzogen. Die Pilotstudie wird in Kooperation mit der Gedächtnisambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Mainz durchgeführt.

    Laufzeit: 2006-2008

    Publikationen

    Augart M, Laubach W, Fischbeck S, Meyer N, Depta A
    Autoren der Einrichtung: Laubach W, Fischbeck S
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Depta A
    Patient anxiety in the anaesthesiologic premedication consultation
    J Anaesth Intensivbehandlung. 2007; 4: 93. Publizierter Abstract

    Bassler M, Berger M, Beutel ME, Rüddel H, Tolzin C
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME
    Ambulante Versorgung, Krankenhausbehandlung oder Rehabilitation? Welcher Patient soll wann wohin?. Beitrag in: Impulse für die Psychosoziale Versorgung
    IATROS 2007, S.163-73

    Bau AM, Vahabzadeh Z, Povel C, James J, Boral S, Ardelt-Gattinger E, Blättner B, Czaja J, Ernst M, Hilbert A, Kroll D, Stiff-Keckstein R, Stösslein CH, Wölfling K, Wiegand S
    Autoren der Einrichtung: Wölfling K
    Psychologische Aspekte der Adipositas bei Kindern und Jugendlichen und vernetzte Versorgungsstrukturen.
    Bundesgesundhtsbl-Gesundhtsforsch-Gesundhtsschutz. 2007; 50 (9): 1145-51

    Beutel ME, Huber M
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME, Huber M
    "Eine Medizin der menschlichen Beziehungen" revisited – Aktuelle neurobiologische und psychosomatische Entwicklungen
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57: 206-12

    Beutel ME, Weidner W, Daig I, Brähler E
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME
    Epidemiologie sexueller Dysfunktion in der männlichen Bevölkerung
    J Reproduktionsmed Endokrinol. 2007; 4 (5): 244-9

    Beutel ME, Dietrich S, Huber M, Stark R, Vaitl D, Pan H, Stern E, Silbersweig D
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME, Dietrich S, Huber M
    Evaluating the outcome of inpatient psychosomatic treatment by functional neuroimaging: A controlled study with patients with panic disorder
    Psychosom Med. 2007; 69 (1): A51. Publizierter Abstract
    http://www.psychosomatic.org/events/2007Abstracts.pdf

    Beutel ME, Höflich A, Knickenberg RJ, Subic-Wrana C, Michal M
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME, Höflich A, Subic-Wrana C, Michal M
    Psychodynamische Aspekte der Arzt-Patient-Beziehung am Beispiel der somatoformen Schmerzstörung
    Psychotherapie i. Psychiatr., Psychotherapeut. Medizin und Klin. Psychologie. 2007; 12 (1): 94-100

    Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME
    Psychosomatische Krankenhausbehandlung: Indikationen, Zielsetzunge, Wirksamkeit, Dauer. Beitrag in: Impulse für die Psychosoziale Versorgung
    IATROS 2007, S.105-18

    Beutel ME, Decker O, Brähler E
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME
    Welche Auswirkungen haben Flucht und Vertreibung auf Lebensqualität und Befindlichkeit? Repräsentative Erhebungen mit den vor 1946 Geborenen in Deutschland
    Z Psychosom Med Psychother. 2007; 53 (3): 203-15

    Borkenhagen A, Brähler E, Kentenich H, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME
    Attitudes of German infertile couples towards multiple births and elective embryo transfer.
    Hum Reprod. 2007; 22 (11): 2883-7

    Braehler E, Muehlan H, Albani C, Schmidt S
    Autoren der Einrichtung: Muehlan H
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Schmidt S
    Teststatistische Prüfung und Normierung der deutschen Versionen des EUROHIS-QOL Lebensqualitäts-Index und des WHO-5 Wohlbefindens-Index
    Diagnostica. 2007; 53 (2): 83-96

    Deister T, Fischbeck S
    Autoren der Einrichtung: Deister T, Fischbeck S
    Determinanten der Psychosozialen Betreuungsbedürfnisse bei Patienten mit Multipler Sklerose.
    http://awmf.org/fg/dgmpp

    Depta AL, Villnow N, Meyer N, Augart M, Viguier-Loewe M, Laubach W, Fischbeck S
    Autoren der Einrichtung: Laubach W, Fischbeck S
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Depta AL, Viguier-Loewe M
    Patients’ mood before and after visiting an Anesthesiology consulting unit
    J Anaesth Intensivbehandlung. 2007; 4: 84. Publizierter Abstract

    Dietrich S, Pan H, Stark R, Stern E, Silbersweig DA, Vaitl D, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Dietrich S, Beutel ME
    Effects of inpatient psychosomatic treatment on cerebral processing regarding the interaction of emotion and cognition: A controlled fMRI study with patients with panic disorder
    Neuroimage. 2007; 36 (S1): S66 (CD). Publizierter Abstract
    http://www.meetingassistant3.com/ohbm2007/planner/abstract_popup.php?abstractno=642

    Eckhardt-Henn A
    Autoren der Einrichtung: Eckhardt-Henn A
    Somatoformer Schwindel. Wenn die Seele die Balance stört.
    Mmw Fortschr Med. 2007; 149 (1-2): 37-9; quiz 40

    Egle UT, Derra D, Gruner B, Kappis B, Köllner V, Maatz E, Schoof M, Schubert U, Schwab R
    Autoren der Einrichtung: Egle UT
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Kappis B, Schwab R
    Fibromyalgie und Leistungseinschränkung
    Psychotherapeut. 2007; 52: 436-442

    Esslinger C, Gruppe H, Danos P, Lis S, Broll J, Wiltink J, Gallhofer B, Kirsch P
    Autoren der Einrichtung: Wiltink J
    Influence of vigilance and learning on prefrontal activation in schizophrenia.
    Neuropsychobiology. 2007; 55 (3-4): 194-202

    Fischbeck S, Weber M, Maier B, Nehring C, Schwab R, Siepmann U, Beutel M
    Autoren der Einrichtung: Fischbeck S, Nehring C, Beutel M
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Weber M, Schwab R, Siepmann U
    Der Fragebogen zur Belastetheit onkologischer Palliativpatienten (FBPP): Entwicklung eines Screening-Instrumentes
    http://www.pso-ag.de/beitraege2007.htm

    Fischbeck S, Mühlan H
    Autoren der Einrichtung: Fischbeck S, Mühlan H
    E-Learning in der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie, Klausuren und Anwendungen mit der Lernplattform ILIAS.
    http://www.e-learning.uni-mainz.de/Dateien/UniMZ-MedPsych-Poster-231107.pdf

    Fischbeck S, Mühlan H
    Autoren der Einrichtung: Fischbeck S, Mühlan H
    E-Learning in der Medizinischen Psychologie und Medizinischen Soziologie; − Klausuren und Anwendungen mit der Lernplattform ILIAS −
    http://www.e-learning.uni-mainz.de/181.php

    Fischbeck S, Laubach W, Depta AL, Augart M, Schwerdtfeger A
    Autoren der Einrichtung: Fischbeck S, Laubach W
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Depta AL
    Empathie des Arztes im Prämedikationsgespräch der Anästhesiologie.. Beitrag in: Abstract-Band "Medizinische Psychologie: Von der Grundlagenforschung bis zur Versorgungsforschung".
    Herausgeber: Bullinger M, Koch U, Papst Science Publishers Lengerich, 2007, S.48

    Fischbeck S, Mauch M, Schappert B, Jansky M
    Autoren der Einrichtung: Fischbeck S, Mauch M
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Schappert B, Jansky M
    Gesprächsführungskompetenz im Übergang zum klinischen Studienabschnitt: ein Projekt der Medizinischen Psychologie in Zusammenarbeit mit der Allgemeinmedizin. Beitrag in: Abstract-Band "Medizinische Psychologie: Von der Grundlagenforschung bis zur Versorgungsforschung."
    Herausgeber: Bullinger M, Koch U, Papst Science Publishers Lengerich, 2007, S.49

    Fischbeck S, Henning S, Depta AL, Laubach W
    Autoren der Einrichtung: Fischbeck S, Laubach W
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Depta AL
    Informationsbedürfnisse erfüllen: Entwicklung und Erprobung einer Fragen-Identifikationsliste (FIL) für Patienten der Anästhesie.
    http://awmf.org/fg/dgmpp

    Fischbeck S, Goldinger B, Huppmann G
    Autoren der Einrichtung: Fischbeck S
    Psychosoziale Betreuungsbedürfnisse der Eltern onkologisch kranker Kinder. Beitrag in: Abstract-Band "Medizinische Psychologie: Von der Grundlagenforschung bis zur Versorgungsforschung".
    Herausgeber: Bullinger M, Koch U, Papst Science Publishers Lengerich, 2007, S.47

    Fliege H, Grimm A, Eckhardt-Henn A, Gieler U, Martin K, Klapp BF
    Autoren der Einrichtung: Eckhardt-Henn A
    Frequency of ICD-10 factitious disorder: survey of senior hospital consultants and physicians in private practice.
    Psychosomatics. 2007; 48 (1): 60-4

    Goldstein M, Brendel G, Tuescher O, Pan H, Epstein J, Beutel ME, Yang Y, Thomas K, Levy K, Silverman M, Clarkin J, Posner M, Kernberg O, Stern E, Silbersweig D
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME
    Neural substrates of the interaction of emotional stimulus processing and motor inhibitory control: an emotional linguistic go/no-go fMRI study
    Neuroimage. 2007; 36 (3): 1026-40

    Grusser SM, Poppelreuter S, Heinz A, Albrecht U, Sass H
    Autoren der Einrichtung: Grusser SM
    Verhaltenssucht : Eine eigenständige diagnostische Einheit?
    Nervenarzt. 2007; 78 (9): 997-1002

    Grüsser SM, Thalemann R, Griffiths MD
    Autoren der Einrichtung: Grüsser SM
    Excessive computer game playing: evidence for addiction and aggression?
    Cyberpsychol Behav. 2007; 10 (2): 290-2

    Grüsser SM, Albrecht U
    Autoren der Einrichtung: Grüsser SM
    Rien ne va plus - Wenn Glücksspiel Leiden schafft.
    Hans Huber Verlag Bern, 2007, 152 Seiten

    Grüsser SM, Albrecht U, Mörsen CP, Plöntzke B, Rosemeier HP
    Autoren der Einrichtung: Grüsser SM, Mörsen CP
    The addictive potential of Lottery Gambling.
    Journal of Gambling Issues. 2007; (19): 19-29

    Grüsser SM, Wölfling K, Mörsen CP, Kathmann N, Flor H
    Autoren der Einrichtung: Grüsser SM, Wölfling K, Mörsen CP
    The influence of current mood on affective startle modulation.
    Exp Brain Res. 2007; 177 (1): 122-128

    Grüsser SM, Mörsen CP, Wölfling K, Flor H
    Autoren der Einrichtung: Grüsser SM, Mörsen CP, Wölfling K
    The relationship of stress, coping, effect, expectancies and craving.
    Eur Addict Res. 2007; 13: 31-8

    Hardt J, Schneider S, Naumann C, Gillitzer R
    Autoren der Einrichtung: Hardt J, Naumann C
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Gillitzer R
    Die Bedeutung aktiver und depressiver Krankheitsverarbeitung nach operativer Entfernung der Harnblase: Ergebnisse einer prospektiven Studie. Beitrag in: Abstract-Band "Medizinische Psychologie: Von der Grundlagenforschung bis zur Versorgungsforschung."
    Herausgeber: Bullinger M, Koch U, Pabst Lengerich, 2007, S.62

    Hardt J, Braehler E
    Autoren der Einrichtung: Hardt J
    Die Entwicklung der SCL-27.
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57 (2): 86. Publizierter Abstract

    Hardt J, Bracko M, Sidor A, Egle UT
    Autoren der Einrichtung: Hardt J, Sidor A
    Die retrospektive Erfassung von Kindheitsbelastungen: Objektivität und Reliabilität.
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57 (2): 87. Publizierter Abstract

    Hardt J, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Hardt J, Beutel ME
    Die SCL-90-R als Sreening Instrument im Psychosomatischen Konsil- und Liaisondienst.
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57 (2): 87. Publizierter Abstract

    Hardt J, Schneider S, Brähler E
    Autoren der Einrichtung: Hardt J
    Die Symptomcheckliste-27 als Screeing Instrument für psychische Beschwerden. Beitrag in: Abstract-Band "Medizinische Psychologie: Von der Grundlagenforschung bis zur Versorgungsforschung."
    Herausgeber: Bullinger M, Koch U, Pabst Lengerich, 2007, S.63

    Hardt J, Hunzinger J, Vossel G, Egle UT
    Autoren der Einrichtung: Hardt J
    Retrospektive Berichte elterlichen Erziehungsverhaltens: Zeitliche Stabilität und Stimmungsabhängigkeit.
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57 (2): 86. Publizierter Abstract

    Hardt J, Braehler E
    Autoren der Einrichtung: Hardt J
    Symptomchecklisten bei Patienten mit chronischen Schmerzen: Ein Überblick.
    Schmerz. 2007; 21: 7-14

    Heinz A, Wrase J, Kahnt T, Beck A, Bromand Z, Grüsser SM, Kienast T, Smolka MN, Flor H, Mann K
    Autoren der Einrichtung: Grüsser SM
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Mann K
    Brain activation elicited by affectively positive stimuli is associated with a lower risk of relapse in detoxified alcoholic subjects.
    Alcohol Clin Exp Res. 2007; 31 (7): 1138-47

    Heinze M, Wölfling K, Grüsser SM
    Autoren der Einrichtung: Wölfling K, Grüsser SM
    Cue-induced auditory evoked potentials in alcoholism, positiv begutachtet.
    Clin Neurophysiol. 2007; 118 (4): 856-62

    Hillert A, Koch S, Beutel ME, Holme M, Knickenberg RJ, Middeldorf S, Wendt T, Milse M, Scharl W, Zwerenz R, Schröder K
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME, Zwerenz R
    Berufliche Belastungen und Indikationsstellung für ein berufsbezogenes Schulungsmodul in der medizinischen Rehabilitation: Bericht einer multizentrischen Evaluationsstudie
    Prax Klin Verhaltensmed Rehabil. 2007; 77: 147-154

    Höflich A, Matzat J, Meyer F, Knickenberg RJ, Bleichner F, Merkle W, Reimer C, Franke W, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Höflich A, Beutel ME
    Inanspruchnahme von Selbsthilfegruppen und Psychotherapie im Anschluss an eine stationare psychosomatisch-psychotherapeutische Behandlung.
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57 (5): 213-20

    Knebel A, Seiffge-Krenke I
    Autoren der Einrichtung: Knebel A
    veränderungen in der Streßerfahrung und Streßbewältigung im Jugendalter.. Beitrag in: Streß und Streßbewältigung im Kindes- und Jugendalter.
    Herausgeber: Seiffge-Krenke I, Lohaus A, Hogrefe Göttingen, 2007, S.111-25

    Knickenberg RJ, Schattenburg L, Zwerenz R, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Zwerenz R, Beutel ME
    Medizinisch-berufliche Rehabilitation in der Psychosomatik: Differenzierung und Optimierung berufsbezogener Therapieansätze. Beitrag in: Integrierte medzinisch-berufliche Rehabilitation: Grundlagen, Praxis, Perspektiven.
    Herausgeber: Schönle PW, Hippocampus Bad Honnef, 2007, S.167-183

    Koch S, Hillert A, Zwerenz R, Beutel ME, Holme M, Milse M
    Autoren der Einrichtung: Zwerenz R, Beutel ME
    Evaluation des berufsbezogenen Schulungsprogramms „Gesundheitstraining Stressbewältigung am Arbeitsplatz (GSA)“ in der orthopädischen Rehabilitation: Ergebnisse bei Entlassung. Beitrag in: 16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Gesund älter werden mit Prävention und Rehabilitation
    Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung Bund, wdv Berlin, 2007, S.254-6

    Kupfer M, Rußmann A, Leitner T, Bleichner F, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME
    Vorsicht! Junge Männer oder: eine vergessene und vernachlässigte Generation
    Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik. 2007; 43: 71-89

    Lane RD, Subic-Wrana C
    Autoren der Einrichtung: Subic-Wrana C
    Impaired mental representation of emotion in somatoform patients
    Psychosom Med. 2007; 69 (1): A17. Publizierter Abstract

    Laubach W, Fischbeck S, Kreiter U
    Autoren der Einrichtung: Laubach W, Fischbeck S
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Kreiter U
    Die Bedeutung der Sozialschicht in der Arzt-Patienten-Beziehung am Beispiel hämatologischer Patienten.
    http://awmf.org/fg/dgmpp

    Laubach W, Fischbeck S
    Autoren der Einrichtung: Laubach W, Fischbeck S
    Job Satisfaction and the Work Situation of Physicians at a German University hospital.
    Soz Praventiv Med. 2007; 52: 52-54

    Leichsenring F, Beutel ME, Leibing E
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME
    Psychodynamic psychotherapy for social phobia: A Treatment manual based on supportive – expressive therapy
    Bulletin of the Menninger Clinic. 2007; 71: 56-83

    Lohse AW, Böcher WO, Biesterfeld S, Zimmermann A, Kanzler S, Greif-Higer G, Barreiros AP, Sprinzl MF, Wörns MA, Mönch C, Otto G, Galle PR, Schuchmann M
    Autoren der Einrichtung: Greif-Higer G
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Biesterfeld S, Kanzler S, Otto G, Galle PR, Schuchmann M
    Efficacy of an escalating dose regimen of pegylated interferon alpha-2a plus ribavirin in the early phase of HCV reinfection after liver transplantation
    Transpl Int . 2007; 20: 583-590

    Merbach M, Beutel ME, Brähler E
    Autoren der Einrichtung: Beutel ME
    Gesundheit im Alter. Beitrag in: Männerleben und Gesundheit – Eine interdisziplinäre, multiprofessionelle Einführung
    Juventa 2007, S.90-103

    Michal M, Beutel M, Jordan J, Zimmermann M, Wolters S, Heidenreich T
    Autoren der Einrichtung: Michal M, Beutel M
    Depersonalisation und Achtsamkeit.
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57 (2): 94-5. Publizierter Abstract

    Michal M, Beutel ME, Jordan J, Zimmermann M, Wolters S, Heidenreich T
    Autoren der Einrichtung: Michal M, Beutel ME
    Depersonalization, Mindfulness, and Childhood Trauma.
    J Nerv Ment Dis. 2007; 195 (8): 693-6

    Michal M, Wiltink J, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Michal M, Wiltink J, Beutel ME
    Social anxiety and derpersonalization
    Eur Psychiat. 2007; 22 (S 1): 282. Publizierter Abstract

    Michal M, Roder C, Mayer J, Lengler U, Krakow K
    Autoren der Einrichtung: Michal M
    Spontaneous dissociation during functional MRI experiments.
    J Psychiatr Res. 2007; 41 (1-2): 69-73

    Michal M, Beutel M, Jordan J, Heidenreich T
    Autoren der Einrichtung: Michal M, Beutel M
    Zusammenhänge zwischen Kindheitstraumata mit Achtsamkeit und Depersonalisation.
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57 (2): 95. Publizierter Abstract

    Mörsen C, Grüsser SM
    Autoren der Einrichtung: Mörsen C, Grüsser SM
    Verfahren zur Diagnostik alkoholbezogener Störungen.
    Z Med Psychol. 2007; 16: 73-82

    Roder CH, Michal M, Overbeck G, van de Ven VG, Linden DE
    Autoren der Einrichtung: Michal M
    Pain response in depersonalization: a functional imaging study using hypnosis in healthy subjects.
    Psychother Psychosom. 2007; 76 (2): 115-21

    Schattenburg L, Zwerenz R, Knickenberg RJ, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Zwerenz R, Beutel ME
    Einjahres-Katamnese einer tiefenpsychologischen Gruppentherapie für beruflich belastete Patienten
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57 (2): 103-4. Publizierter Abstract

    Silbersweig D, Clarkin JF, Goldstein M, Kernberg OF, Tuescher O, Levy KN, Brendel G, Pan H, Beutel M, Pavony MT, Epstein J, Lenzenweger MF, Thomas KM, Posner MI, Stern E
    Autoren der Einrichtung: Beutel M
    Failure of frontolimbic inhibitory function in the context of negative emotion in borderline personality disorder.
    Am J Psychiatry. 2007; 164 (12): 1832-41

    Simeoni MC, Schmidt S, Muehlan H, Debensason D, Bullinger M
    Autoren der Einrichtung: Muehlan H
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Schmidt S
    Field testing of a European quality of life instrument for children and adolescents with chronic conditions: the 37-item DISABKIDS Chronic Generic Module
    Qual Life Res. 2007; 16 (5): 881-893

    Stoeter P, Bauermann T, Nickel R, Corluka L, Gawehn J, Vucurevic G, Vossel G, Egle UT
    Autoren der Einrichtung: Nickel R, Egle UT
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Stoeter P, Bauermann T, Gawehn J, Vucurevic G
    Cerebral activation in patients with somatoform pain disorder exposed to pain and stress: an fMRI study.
    Neuroimage. 2007; 36: 418-430

    Struck MF, Hilbert P, Hofmann GO, Laubach W, Stuttmann R
    Prähospitale Präsenz der Berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken. Stellenwert von
    Notfall und Rettungsmed. 2007; 10: 363-366

    Subic-Wrana C, Beetz A, Paulussen M, Wiltink J, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Subic-Wrana C, Wiltink J, Beutel ME
    Relations between attachment, childhood trauma and emotional awareness in psychosomatic inpatients
    Psychosom Med. 2007; 69 (1): A61. Publizierter Abstract

    Subic-Wrana C, Knebel A, Paulussen M, Lane RD
    Autoren der Einrichtung: Subic-Wrana C, Knebel A
    Zusammenhang zwischen Differenzierung im Emotionserleben und Mentalisierungsfähigkeit bei Patienten einer psychosomatischen Station und gesunden Kontrollen
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57: 109. Publizierter Abstract

    Thalemann R, Wölfling K, Grüsser SM
    Autoren der Einrichtung: Wölfling K, Grüsser SM
    Specific cue-reactivity on computer game related cues in excessive gamers.
    Behav Neurosci. 2007; 121 (3): 614-8

    Voss U, Tuin I, Krakow K
    Autoren der Einrichtung: Tuin I
    Sleep improvement in an insomniac patient with global pituitary insufficiency after change from triple to quadruple cortisol replacement therapy.
    Sleep Med. 2007; 8 (5): 517-9

    Wagner S, Scheurich A
    Autoren der Einrichtung: Wagner S
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Scheurich A
    CATIE-Studie revisited: Gleiche Besserung kognitiver Funktionen durch atypische und typische Neuroleptika oder Abbildung simpler Testwiederholungseffekte?
    InFo Neurologie & Psychiatrie. 2007; 04: 14
    http://www.info-neurologie-psychiatrie.de/

    Wiltink J, Dippel A, Szczepanski M, Thiede R, Alt C, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Wiltink J, Beutel ME
    Long term weight loss maintenance after inpatient psychotherapy of severe obesity based on a randomized study – predictors and maintaining factors of health behaviour
    J Psychosom Res. 2007; 62: 691– 698

    Wiltink J, Weber MM, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Wiltink J, Beutel ME
    Weitere Autoren des Fachbereichs: Weber MM
    Psychische Komorbidität, Inanspruchnahme- und Gesundheitsverhalten bei Übergewichtigen und Adipösen - am Beispiel einer repräsentativen Stichprobe der deutschen Allgemeinbevölkerung
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57 (11): 428-34

    Zwerenz R, Barthel Y, Leuzinger-Bohleber M, Gieler U, Rudolf G, Schwarz R, Vogel J, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Zwerenz R, Beutel ME
    Einstellungen von Medizinstudierenden zu psychotherapeutischen Behandlungsverfahren und Weiterbildungen
    Z Psychosom Med Psychother. 2007; 53 (3): 258-72

    Zwerenz R, Hillert A, Koch S, Wendt T, Schröder K, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Zwerenz R, Beutel ME
    Evaluation des berufsbezogenen Schulungsprogramms „Gesundheitstraining Stressbewältigung am Arbeitsplatz (GSA)“ in der kardiologischen Rehabilitation: Ergebnisse bei Entlassung. Beitrag in: 16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Gesund älter werden mit Prävention und Rehabilitation.
    Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung Bund, wdv Berlin, 2007, S.257-8

    Zwerenz R, Knickenberg RJ, Schattenburg L, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Zwerenz R, Beutel ME
    Kurz- und langfristige Behandlungseffekte einer tiefenpsychologisch fundierten Gruppentherapie für beruflich belastete Patienten in der stationären psychosomatischen Rehabilitation.. Beitrag in: 16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Gesund älter werden mit Prävention und Rehabilitation.
    Herausgeber: Deutsche Rentenversicherung Bund, wdv Berlin, 2007, S.243-5

    Zwerenz R, Barthel Y, Leuzinger-Bohleber M, Schwarz R, Vogel J, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Zwerenz R, Beutel ME
    Psychotherapeutische Behandlungsverfahren und Weiterbildungen in der Medizin. Über die Einstellungen und Berufsinteressen von Studierenden der Medizin
    Psychother Psychosom Med Psychol. 2007; 57 (2): 113. Publizierter Abstract

    Zwerenz R, Knickenberg RJ, Schattenburg L, Beutel ME
    Autoren der Einrichtung: Zwerenz R, Beutel ME
    Results of a controlled treatment study optimizing work-related treatments in psychosomatic inpatient rehabilitation
    Int J Rehabil Res. 2007; 30: Suppl., 37. Publizierter Abstract

    Auswahl an wissenschaftlichen Vorträgen

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    Bildgebende Verfahren in der Psychotherapieforschung – Sinn und Unsinn.
    58. Jahrestagung DKPM und 15. Jahrestagung DGPM, Nürnberg, 21.-24.03.2007

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    Current status of psychosomatic research and teaching.
    XV International Congress of the International Society of Psychosomatic Obstetrics and Gynecology – ISPOG 2007, Kyoto/Japan, 13.-16.05.2007

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    Developing Psychoanalytic Practice and Training (DPPT).
    American Psychosomatic Society, 65th Annual Meeting, Budapest/Hungary, 21.-24.03.2007

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    The relation of age-related psychosomatic symptoms with depression and anxiety based on representative community study.
    XV International Congress of the International Society of Psychosomatic Obstetrics and Gynecology – ISPOG 2007, Kyoto/Japan, 13.-16.05.2007

    Dr. S. Fischbeck
    Betreuungsbedürfnisse von Krebspatienten - empirische Studien.
    Forschungskolloquium des Schwerpunktes Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Mainz. Mainz, 10.04.2007.

    Dr. G Greif-Giger
    Kontrollen von Alkoholabstinenz bei Patienten mit ethyltoxischer Lebercirrhose auf der Warteliste zur Lebertransplantation und die interaktionellen Folgen.
    58. Jahrestagung DKPM und 15. Jahrestagung DGPM, Nürnberg, 21.-24.03.2007

    PD Dr. J. Hardt
    Die Entwicklung der SCL-27
    Beitrag zur 58. Jahrestagung der DKPM und 15. Jahrestagung der DGPM. Nürnberg, 21.-24.03.2007.

    PD Dr. J. Hardt
    Immer Ärger mit dem Odds-Ratio: Eine State-of-the-Art Lecture zu Zusammenhangsmaßen zweier dichotomer Variablen
    Beitrag zur 58. Jahrestagung der DKPM und 15. Jahrestagung der DGPM. Nürnberg, 21.-24.03.2007.

    PD Dr. Matthias Michal
    ASSOCIATIONS BETWEEN DEPERSONALIZATION, MINDFULNESS AND CHILDHOOD ADVERSITIES IN PAINPATIENTS AND NON-PATIENTS
    American Psychosomatic Society 65th Annual Meeting, Budapest 2007

    PD Dr. Matthias Michal
    Prevalence and Correlates of Depersonalization in Consultation-Liaison Psychosomatic Medicine
    American Psychosomatic Society 65th Annual Meeting, Budapest 2007

    PD Dr. Matthias Michal
    THE SIGNIFICANCE OF DEPERSONALIZATION IN EATING DISORDERS
    American Psychosomatic Society 65th Annual Meeting, Budapest 2007

    Dr. C Subic-Wrana
    Impaired mental representation of emotion in somatoform patients.
    American Psychosomatic Society, 65th Annual Meeting, Budapest/Hungary, 21.-24.03.2007

    Dr. C Subic-Wrana
    Zusammenhang zwischen Differenzierung im Emotionserleben und Mentalisierungsfähigkeit bei Patienten einer psychosomatischen Station und gesunden Kontrollen.
    58. Jahrestagung DKPM und 15. Jahrestagung DGPM, Nürnberg, 21.-24.03.2007

    Promotionen

    Suna Cataltepe-Neumeuer
    Zur Bedeutung der gesundheitsbezogenen Kontrollüberzeugungen bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

    Susanne Hartmann
    Inanspruchnahme von Selbsthilfegruppen durch psychisch und psychosomatisch Erkrankte - Demographische und psychologische Merkmale von Teilnehmern anhand einer Multicenterstudie

    Hendrik Kohlhof
    Betreuungsbedürftigkeit und psychisches Befinden von Glioblastom- Patienten aus der Fremd- und der Eigenperspektive

    Anne Maria Lotzemer-Jentges
    Welche Patienten profitieren von der Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe für psychisch und psychosomatisch Kranke?

    Carolin Sabine Ott
    Abhängigkeit und Selbstkritik als psychologische Dimensionen der Depressionsvalidierung der deutschsprachigen Version des Depressive Experience Questionnaire (DEQ)

    Miriam Bettina Wittek
    Berufliche Belastungen, Gesundheit und Ressourcen arbeitsloser Patienten im Vergleich zu erwerbstätigen Patienten der stationären psychosomatischen Rehabilitation

    Lehrveranstaltungen

    WS 07/08
    Einführung in die klinische Medizin
    Praktikum, 0,1 SWS
    Kurs der Med. Psychologie u. Med. Soziologie
    Praktikum, 2,5 SWS
    Medizinische Psychologie
    Vorlesung, 2,0 SWS
    Medizinische Soziologie
    Vorlesung, 2,0 SWS
    Praktikum der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie
    Unterricht am Krankenbett, 1,0 SWS
    Psychosomatik
    Vorlesung, 2,0 SWS
    Q-Fächer
    Q-Fach, 0,0 SWS
    Seminar der Med. Psychologie u. Med. Soziologie
    Seminar, 1,5 SWS
    WF: Psychosomatik
    Praktikum, 0,1 SWS

    Verschiedene wissenschaftliche Aktivitäten

    Veranstaltete Kongresse

    Dr. Sabine Fischbeck
    Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie

    Sonstiges

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    Editorial boards: Psychotherapy Research; Psychotherapie; Psychotherapeut; Psychosomatik; Medizinische Psychologie; Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; Psychotherapeut (Mitherausgeber), Diagnostik und Evaluation (Mitherausgeber)

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    Faculty, Research Training Program, Child Study Center, Yale University, New Haven, CT

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    Landesvorsitz Rheinland-Pfalz der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPM)

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    Leiter des Forschungsschwerpunktes „Psychoanalytische Interaktions- und Therapieforschung“ am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt am Main

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    Member Research Advisory Board International Psychoanalytic Association

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    Stellvertretender Sprecher Schwerpunkt Neurowissenschaften der Med. Fakultät Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    Univ.-Prof. Dr. ME Beutel
    Vorstandsmitglied des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM)