Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI)

Direktorin: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner

2010

Einrichtungsstatistik

Drittmittelausgaben in €2.585.201
Forschungsprojekte79
Publikationen139
Promotionen7
Lehrveranstaltungen3

Forschungsprojekte

Projektleiter: Thomas Althoff, Tobias Hartz

Informationssystem palliativecare.nrw

Projekt der Ärztekammer WL und der Universität Münster zusammen mit dem Palliativnetz Bochum.
Palliativnetze sind Ausdruck fachübergreifender interdisziplinärer Zusammenarbeit der unterschiedlichen Leistungserbringer. Lokal tätige qualifizierte Palliativmediziner halten eine Dienstbereitschaft rund um die Uhr vor und nehmen zur häuslichen Versorgung ihrer Patienten oft lange Anfahrtswege in Kauf.

Bei Basisinformation und Verlaufsdokumentation zum Patienten ist eine hohe Informationsdichte und Aktualität notwendig, um eine optimale Symptomkontrolle zu gewährleisten und die für den Patienten belastenden Krankenhauseinweisungen, aber auch vermeidbare Hausbesuche und medizinische Fehleinschätzungen zu vermeiden. Eine an den Bedürfnissen der Netzpartner orientierte Softwarelösung kann die Versorgung der Palliativpatienten effizienter machen. Das aus Eigenmitteln finanzierte IT-Vorprojekt des Palliativnetzes Bochum konnte seinen Nutzen diesbezüglich bereits beweisen.

Ziele
Verzahnt mit der Modellregion Bochum-Essen und mit Innovationsführerschaft in NRW soll nun ein Modellprojekt für die IT-gestützte Kommunikation in Palliativnetzen entwickelt werden: Eine Dokumentations- und Kommunikationsplattform, die zunächst mit den Netzpartnern des Palliativnetzes Bochum beispielhaft umgesetzt werden soll. Ebenso wird die für die spezielle ambulante Palliativversorgung (SAPV) gesetzlich geregelte Integration nicht-ärztlicher Mitarbeiter konsequent verwirklicht.

Maßnahmen
In den nächsten zwei Jahren wird zusammen mit Partnern geplant, durchgeführt und evaluiert. Auch soll in diesem Projekt der NRW-weite sowie nationale Ausbau der Telematik-Infrastruktur vorangetrieben werden. Unternehmen der IT-Branche haben Notwendigkeit und Nutzen einer spezialisierten Dokumentationsumgebung erkannt und bringen die nötigen Entwicklungskapazitäten selbst ein.

Verstetigung und zukünftiger Ausbau
Die enge Zusammenarbeit mit interessierten Softwareanbietern generiert am Gesundheitsstandort NRW eine überfällige Dienstleistung mit neuen Arbeitsplätzen und echtem Mehrwert für die Patienten. Strukturen des Gesundheitssystems werden entlastet und Behandlungen ermöglicht, die nicht nur qualitativ besser, sondern auch ressourcenschonender sein können.

Laufzeit: 2009-2012
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. ME Beutel, Univ.-Prof. Dr. M Blettner, B Imruck, Dr. S Zeißig

Quality of life and long-term supply of surviving patients with malignant melanoma

Trotz der drastischen Zunahme sind die Auswirkungen einer Melanomerkrankung und der Behandlung auf die verschiedenen Dimensionen der Lebensqualität im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen noch wenig untersucht. Angesichts der insgesamt guten Überlebenswahrscheinlichkeit von Patienten, die an einem Malignen Melanom erkrankt sind, besteht dringlicher Forschungsbedarf, die Lebensqualität der Langzeitüberlebenden zu bestimmen. Genaue Kenntnisse über die Auswirkungen der Erkrankung und Therapie auf die Lebensqualität, das Gesundheits- und Inanspruchnahmeverhalten sind Voraussetzung für die Entwicklung von Ansatzpunkten zur langfristigen Verbesserung der Versorgungsqualität und gesundheitlichen Situation von Patienten mit Malignem Melanom.
Ziel der Studie ist die Erfassung von folgenden Merkmalen bei Patienten, die nach der Diagnose eines Malignen Melanoms mindestens fünf Jahre überlebt haben:
  • Lebensqualität, psychische (primäre Endpunkte) und somatische Komorbidität
  • Gesundheitsverhalten, Präventivverhalten
  • Inanspruchnahme und Bedarf medizinischer und psychosozialer Versorgung
Geplant ist die Untersuchung als registerbasierte Querschnittserhebung der zwischen 2000 und 2005 gemeldeten Melanom-Patienten des Krebsregisters Rheinland-Pfalz. Das Forschungsvorhaben ist als Fragebogenerhebung mit einer Laufzeit von 24 Monaten vorgesehen. Die Erhebung wird durch die Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und den Schwerpunkt Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie und das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz durchgeführt.

Laufzeit: 2010-2013
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Univ.-Prof. Dr. R Kreienberg, Dr. Reyn van Ewijk

BRENDA: Quality of breast cancer care under evidence-based guidelines

In einer multizentrischen klinischen Kohortenstudie wird der Einfluss der Leitlinienkonformität der Behandlung von Brustkrebspatientinnen auf das krankheitsfreie und das Gesamtüberleben untersucht. Im Zentrum der Fragestellung stehen die Therapieentscheidungen im Rahmen der primären Behandlung: Brusterhaltende Therapie, Entfernung axillärer Lymphknoten, Strahlentherapie, adjuvante Chemotherapie und Hormontherapie. Im Gegensatz zu randomisierten Therapiestudien werden selektionsfrei alle Brustkrebspatientinnen beobachtet und nachverfolgt. Speziell soll so auch die Bedeutung der Teilnahme an randomisierten Studien für den Verlauf der Krankheit untersucht werden. Die Studie besteht aus einer retrospektiv erfassten Kohorte von ca. 3500 Brustkrebs-Patientinnen der Universitätsfrauenklinik Ulm, welche in der Jahren 1992 bis 2008 dort behandelt wurden, und ca. 7500 Patientinnen, welche in einem lokalen Netzwerk aus 16 Brustzentren in dem Jahren 2003 bis 2008 behandelt wurden.

Laufzeit: 2008-2014
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner

Einfluss hochfrequenter elektromagnetischer Felder des Mobilfunks auf menschliche Fibroblasten

Ziel der Studie ist die Bestimmung möglicher DNA- oder Chromosomen-Schädigender Wirkungen der für Mobilfunksysteme genutzten hochfrequenten elektromagnetischen Felder auf Fibroblasten im Rahmen einer verblindeten Studie. Die Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern wurde bereits des Öfteren mit der Entstehung bestimmter Krebsarten (z.B. Gehirntumoren) und gentoxischen Wirkungen in Verbindung gebracht. Bisher liegen allerdings keine Hinweise auf mögliche, zugrunde liegende biophysikalische Wirkmechanismen vor. Bedingt durch verschiedene Versuchsdesigns, oft auch aufgrund statistisch unzureichender Zellzahl oder unzulänglicher Expositionsermittlung ergibt sich bis dato kein konsistentes Gesamtbild. Fibroblastenkulturen in niedriger Passage von adulten und juvenilen Spendern werden mit gepulsten GSM 1800 Mobilfunksignalen befeldet und mögliche Effekte in den Zielzellen untersucht. Als gentoxikologische Endpunkte werden im Comet-Assay Einzel- und Doppelstrangbrüche bzw. alkalilabile Stellen, die Induktion von Mikrokernen, oxidative DNA-Schäden, die Rate des programmierten Zelltods (Apoptose) sowie numerische Chromosomenaberrationen ausgewertet. Aufgaben des IMBEI sind die Erfassung und Dokumentation der Rohdaten der Labors, Plausibilitätskontrollen und die statistische Auswertung der Ergebnisse.

Laufzeit: 2007-2020
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Univ.-Prof. Dr. Harald Binder

Epidemiologie und Statistik der Gutenberg Gesundheitsstudie

Das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) unterstützt und berät die II. Medizinische Klinik bei der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Gutenberg Gesundheitsstudie. In der Planungsphase hat das IMBEI aktiv die epidemiologische Studienvorbereitung durchgeführt. Dazu gehörten Datenschutz, Ethikkommission, Stichprobenziehung, Probandenfragebogen und computer-gestütztes persönliches Interview (CAPI), Interviewerschulung, Datenbank, Zeitplan, Vorbereitung der Rekrutierung sowie alle weiteren epidemiologischen und statistischen Fragen zum Studiendesign. Im Verlauf der Rekrutierung entsteht eine umfangreiche Datenbank mit einer Fülle an Daten, die zum Teil am IMBEI mit statistischer Beratung und Unterstützung des IMBEI ausgewertet werden.
Derzeit werden umfangreiche Auswertungen der Daten vorbereitet und durchgeführt. Das IMBEI begleitet diese statistischen Auswertungen durch den Support des statistischen Auswerteplans, durch die Hilfe bei komplexen statistischen Methoden und der Interpretation der Ergebnisse.

Laufzeit: 2006-2020
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner

European Master of Science in Epidemiology

Die Europäischen Kommission (DG-SANCO) förderte bis zum 31.12.2004 ein Kooperationsprojekt mit 12 anderen europäischen Universitäten zur Konzeption und Durchführung eines europäischen Masterstudienganges in Epidemiologie. Die Kooperation dient neben der Entwicklung eines europäischen Curriculums der Entwicklung von Konzepten für den Austausch von Studierenden und von Dozenten. Der Studiengang „Master of Science in Epidemiology“ wird seit November 2004 von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz angeboten. Er wird vom Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) koordiniert.

Die Studierenden sollen gesundheitliche Entwicklungen auf nationaler und internationaler Ebene sicher analysieren, sowie Studien planen, durchführen und deren Ergebnisse umsetzen lernen. Der Schwerpunkt der Lehre im Masterstudiengang besteht in der Vermittlung methodisch-analytischer Kenntnisse in den beiden Kernfächern des Studiums: der Biometrie und der Epidemiologie. Diese werden unter anderem durch die folgenden Fächer ergänzt: Molekulare und genetische Epidemiologie, Strahlenepidemiologie, Krebsepidemiologie, Herz-Kreislauf-Epidemiologie, Sozialepidemiologie und Klinische Epidemiologie. Zudem werden grundlegende Kenntnisse in Befragungstechniken sowie Fähigkeiten in der Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen mit geeigneten Präsentationstechniken vermittelt, um die Absolventen auf ihre zukünftigen Arbeitsfelder in Forschungsinstituten, Universitäten, klinischen oder pharmazeutischen Einrichtungen sowie Behörden umfassend vorzubereiten.

Der berufsbegleitende Studiengang ist nach dem Baukastenprinzip, also modular aufgebaut. Die Studierenden absolvieren sechs Pflichtmodule sowie vier Wahlmodule. Die Regelstudienzeit beträgt zwei Jahre. Die Unterrichtssprache ist überwiegend Englisch. Das Studium wird mit dem Titel „Master of Science“ abgeschlossen. Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz bietet den Studierenden darüber hinaus auch die Möglichkeit, Wahlmodule bei europäischen Partneruniversitäten wahrzunehmen und so das Zertifikat „European Master of Science in Epidemiology“ zu erlangen. Besonderer Wert wurde auf die internationale, gegenseitige und problemlose Anerkennung der einzelnen Module gelegt, was durch die Verwendung des Europäischen Leistungspunktesystems sichergestellt wird.

Der Studiengang ist gebührenpflichtig. Die Gesamtgebühren für die Studierenden belaufen sich derzeit 5.000 Euro. Pro Jahr werden ca. 15 Studierende aufgenommen. Interessierte können an einzelnen Modulen auch als Gasthörer teilnehmen.


Laufzeit: 2005-2020
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Dr. Daniel Wollschläger

Internationale Kohortenstudie zu fliegendem Personal

Das fliegende Personal der Luftverkehrsgesellschaften hat eine erhöhte berufsbedingte Exposition durch kosmische Strahlung. In einer seit 1997 laufenden Kohortenstudie untersuchen wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern berufsbedingte Gesundheitsrisiken von Cockpit- und Kabinenpersonal, wobei der Schwerpunkt auf der Ermittlung von strahlenassoziierten Krebsrisiken liegt. Das 2. Follow-up der deutschen und 9 weiteren nationalen Kohorten, mit insgesamt ca. 94.500 Personen, ist mittlerweile abgeschlossen. Die Mainzer Arbeitsgruppe am IMBEI analysiert die Sterblichkeit der gepoolten Kohorte. Publikationen der deutschen Ergebnisse liegen bereits vor; internationale Ergebnisse sind publiziert.
Ein neues Follow up für Deutschland wird zur Zeit durchgeführt.

Literatur:
Hammer GP, Blettner M, Zeeb H. EPIDEMIOLOGICAL STUDIES OF CANCER IN AIRCREW. RADIATION PROTECTION DOSIMETRY 2009; 136 (4): 232-239
Zeeb H, Hammer GP, Langner I, Schafft T, Bennack S, Blettner M. Cancer mortality among German aircrew: second follow-up. RADIATION AND ENVIRONMENTAL BIOPHYSICS 2010; 49 (2): 187-194

Laufzeit: 2004-2017
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner

Internationale multizentrische Fallkontrollstudie zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Hirntumoren und beruflicher Exposition zu elektromagnetischen Feldern und bestimmten Chemikalien (INTEROCC)

Im Rahmen der internationalen Fallkontroll-Studie (INTERPHONE) wurden Angaben zu lebenslänglichen Berufsinformationen (Beruf, berufliche Tätigkeit, Dauer, Berufszweig) gesammelt. Zurzeit werden die Informationen in den beteiligten Studienzentren nach internationalen Klassifizierungssystemen (ISCO 68, ISCO 88 und ISIC 71) kodiert. Parallel dazu werden auf internationaler Ebene eine Job-Expositions-Matrix (JEM) zu EMF und eine zu chemischen Substanzen entwickelt, um die Exposition in den Tätigkeiten genauer bestimmen zu können. Neben den beiden Hauptexpositionen soll auch ein möglicher Synergieeffekt untersucht werden. Es ist geplant, sowohl nationale als auch eine gepoolte internationale Auswertung durchzuführen.

Laufzeit: 2008-2012
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Univ.-Prof. Dr. Heinz Schmidberger, Univ.-Prof. Dr. Bernd Kaina, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Müller-Klieser, Univ.-Prof. Dr. Markus Löbrich, Dr. Dorothee Deckbar, Dr. Steffen Neumann, Univ.-Prof. Dr. Matthias Schreckenberger, Univ.-Prof. Dr. Matthias M Weber, Univ.-Prof. Dr. Karl Schneider, Dr. Michael Seidenbusch, Univ.-Prof. Dr. Hajo Zeeb

Intrinsic Radiosensitivity: Mechanisms and Epidemiology (ISIMEP) (BMBF)

Die Exposition mit ionisierender Strahlung steigert das individuelle Risiko, an Krebs zu erkranken. Unbekannt ist, was genau in den Körperzellen während dieses Prozesses passiert und welche Dosis für die Patienten sicher ist. Wir vermuten, dass genetische Faktoren einen Einfluss auf die zellulären Schutz- und Reparaturmechanismen besitzen. In wie weit diese Faktoren und Mechanismen sich bei geringer Strahlenbelastung verändern, ist jedoch größtenteils unbekannt. Der „Intrinsische Strahlenempfindlichkeit: Identifikation, Mechanismen und Epidemiologie“ (ISIMEP) Forschungsverbund, welcher durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für 3 Jahre gefördert wird, beabsichtigt einige Antworten auf diese offenen Fragen zu geben.
Die acht verschiedenen Einzelprojekte innerhalb dieses interdisziplinären Forschungsverbundes starteten im September 2010 und werden an der Universitätsmedizin Mainz in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Darmstadt, der Universität Bremen und der Ludwig Maximilians-Universität München durchgeführt. Rund 30 Wissenschaftler, Epidemiologen, Biologen, Physiker, Mediziner und Strahlentherapeuten arbeiten in diesem interdisziplinären Netzwerk, das epidemiologische, physikalische, medizinische und biologische Forschung auf dem Gebiet der Strahlenforschung zusammenführt. Im Rahmen dieser Kooperation gibt es die folgenden sechs molekularbiologischen Forschungsprojekte, zwei epidemiologische Studien und ein Bildungsprogramm: 1. Untersuchung der molekularen Strahlenresponse: Expression von DNA-Reparaturgenen und DNA-schadensabhängiges Signaling im Bezug zur intrinsischen Strahlensensitivität (Univ.-Prof. Dr. Bernd Kaina); 2. Biologische Dosimetrie nach Radiotherapie mit unterschiedlichen Dosen und Zielvolumina (Univ.-Prof. Dr. Heinz Schmidberger); 3. Metabolische Marker der Strahlenresistenz und Bezug zu gentoxischen Endpunkten (Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Müller-Klieser); 4. Inter-individuelle Variation in der Sensitivität der Zellzyklus-Kontrolle (Univ.-Prof. Dr. Markus Löbrich, Dr. Dorothe Deckbar); 5. Untersuchungen zur Rolle des IGF-I Rezeptors bei der intrinsischen Strahlensensitivität (Univ.-Prof. Dr. Mathias Schreckenberger, Univ.-Prof. Dr. Matthias M. Weber); 6. Epidemiologische Kohortenstudie unter Computertomographie (CT)-exponierten Kindern (KiCT) (Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Lucian Krille, Univ.-Prof. Dr. Karl Schneider, Univ.-Prof. Dr. Hajo Zeeb); 7. Identifizierung genetischer Prädispositionen der spontanen und strahleninduzierten Karzinogenese bei Malignomerkrankungen im Kindesalter innerhalb einer Fall-Kontroll-Studie (KIKME) (Univ.-Prof. Dr. Markus Löbrich, Dr. Steffen Naumann, Univ.-Prof. Dr. Heinz Schmidberger, Dr. Manuela Marron); 8. Aus- und Weiterbildung in der Strahlenforschung (Dr. Manuela Marron).
Das Ziel des ISIMEP-Verbundes ist es, Einsichten im Bereich der medizinischen Strahlenforschung zu gewinnen, um den Strahlenschutz der Patienten zu verbessern. Strahlendiagnostik und Strahlentherapie könnten theoretisch auf jeden einzelnen Patienten in Hinblick auf die Strahlendosis zugeschnitten werden. Der interdisziplinäre Ansatz des ISIMEP Verbundes ist sehr vielversprechend, da die integrierten Forschungsprojekte ein Netzwerk von unterschiedlichen Kooperationspartnern zusammenführt und ihre Forschungskompetenz auf dem Gebiet der Strahlenforschung bündelt.

Laufzeit: 2010-2014
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Dr. Hiltrud Merzenich

Krebsrisiko bei Mitarbeitern in Kernkraftwerken

Standards im Strahlenschutz basieren immer noch zum größten Teil aus epidemiologischen Daten der Atombombenüberlebenden in Hiroshima und Nagasaki. Es stellt sich die Frage, inwieweit die dort gefundenen Ergebnisse auch auf Personengruppen, die gegenüber einer niedrigeren Dosis exponiert sind, übertragen werden kann. Seit einigen Jahren werden in verschiedenen Ländern Kohortenstudien bei Beschäftigten in Kernkraftwerken nach einem einheitlichen Protokoll durchgeführt. In Deutschland wird diese Studie in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Feinmechanik und Elektrotechnik organisiert. Die Daten von 15 verschiedenen Ländern wurden im Berichtszeitraum zusammengeführt und ausgewertet (Publikationen erschienen im Jahre 2005 bis 2007). Insgesamt umfasst die Studie etwas 500 000 Personen. Es zeigte sich, dass für alle Krebsarten zusammen höhere Risikokoeffizienten gefunden wurden, als bisher angenommen wurden, dass aber die Ergebnisse für Leukämien konform sind mit bisherigen Risikoschätzungen. Weitere Auswertungen für einzelne Lokalisationen und unter Berücksichtigung von Confounder werden derzeit durchgeführt. Ein Follow up der deutschen Studie wird derzeit durchgeführt und wird bis 2012 von der Berufsgenossenschaft Energie, Textil, Elektro, Medien (BGETEM) finanziert.

Literatur:

Laufzeit: 2009-2012
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Roman Pokora

Krebsrisiko nach Exposition durch computertomographische Untersuchungen im Kindesalter

Hintergrund
Die Computertomographie (CT) ist ein unverzichtbares Diagnosewerkzeug in der modernen Medizin. Ständig werden neue Anwendungen für die CT entwickelt. Der Einsatz von CT ist seit ihrer Einführung in den 1970er Jahren in Deutschland wie auch weltweit stetig gestiegen. Gegenüber konventionellen Röntgenaufnahmen werden bei CT-Untersuchungen wesentlich höhere Strahlendosen verwendet. Dem unmittelbaren Nutzen der CT für den Patienten stehen Gesundheitsrisiken durch die Strahlenbelastung gegenüber.

Ziele
Diese epidemiologische Kohortenstudie soll das Krebsrisiko nach Exposition mit Computertomographien im Kindesalter bestimmen. Konkret werden die Inzidenzen für Leukämien, Tumoren des Zentralen Nervensystems und alle Krebsarten mit denen der Allgemeinbevölkerung verglichen (externe Analyse). Weiterhin soll eine mögliche Dosiswirkungsbeziehung untersucht werden (interne Analyse).

Methoden
Der Hauptstudie ging eine Pilotstudie voran:
In dieser Pilotstudie wurde zunächst geprüft, wie die Kohorte anhand von Krankenhausunterlagen zusammengestellt werden kann („historische Kohorte“). Weiterhin wurde untersucht, welche Expositionsdaten zu kindlichen CT-Untersuchungen erfasst wurden, um damit eine möglichst genaue Dosisrekonstruktion zu ermöglichen.

In der Hauptstudie soll aus radiologischen Patientenakten (RIS) eine historische Kohorte von kindlichen Patienten erstellt werden, die vor dem Erreichen des 15. Lebensjahres mindestens eine computertomographische Untersuchung hatten. Die individuelle Strahlenexposition wird aus Datenbeständen klinischer, radiologischer Institute (PACS) bestimmt. Durch einen Abgleich mit dem Deutschen Kinderkrebsregister werden die an Krebs neuerkrankten Kinder identifiziert. Mittels interner und externer Vergleiche wird das durch die Strahlendosis verursachte Krebsrisiko geschätzt.

Fortführung
Eine prospektive Fortführung der Kohorte ist geplant.
Die Daten der deutschen Studie fließen in ein europäisches Kooperationsprojekt ein, das eine bessere statistische Aussagekraft bietet als die einzelnen beitragenden Studien.

Unterprojekte:
• Deutsche Hauptstudie „KICT“ (2010-2013); Förderer: BMBF
• Deutsche Pilotstudie „KICT-P“ (2008-2010); Förderer: BMBF, abgeschlossen
• Europäische Hauptstudie „EPI-CT“ (2011-2015); Förderer: EU
• Europäische Pilotstudie „CHILD-MED-RAD“ (2009-2011); Förderer: EU, abgeschlossen

Literatur:
Krille L, Jahnen A, Mildenberger P, Schneider K, Weisser G, Zeeb H, Blettner M. Computed tomography in children: multicenter cohort study design for the evaluation of cancer risk. EUROPEAN JOURNAL OF EPIDEMIOLOGY 2011; 26 (3): 249-250
Krille L, Zeeb H, Jahnen A, Mildenberger P, Seidenbusch M, Schneider K, Weisser G, Hammer G, Scholz P, Blettner M. Computed tomographies and cancer risk in children: a literature overview of CT practices, risk estimations and an epidemiologic cohort study proposal. RADIATION AND ENVIRONMENTAL BIOPHYSICS 2012; 51 (2): 103-111

Laufzeit: 2008-2016
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Dr. Gaël Hammer

Krebsrisiko nach Exposition durch computertomographische Untersuchungen im Kindesalter (Teilprojekt Kompetenzerhalt Strahlenschutzforschung)

Hintergrund und Vorarbeiten

Die Häufigkeit computertomographischer (CT-) Untersuchungen hat in den letzten zwei Jahrzehnten stark zugenommen, weil sich diese Untersuchungsmethode bei einer Vielzahl von Indikationen als sehr aussagekräftig erwiesen hat. Allerdings werden Patienten im Vergleich zu konventionellen Röntgenuntersuchungen dabei wesentlich höheren Strahlendosen ausgesetzt. CT-Untersuchungen im Kindesalter könnten wegen der besonderen Strahlenempfindlichkeit von Kindern und der langen Latenzzeit von Krebserkrankungen eine besondere Rolle spielen. Empirische Daten darüber fehlen jedoch weitestgehend.

Das IMBEI arbeitet daneben an einer Kohortenstudie von röntgenexponierten Kindern. Für die Kohortenstudie zum Krebsrisiko nach CT-Untersuchungen wurden mit der Bildung eines Netzwerkes kooperierender Kliniken begonnen. Außerdem nimmt das IMBEI an den Vorbereitungen für eine internationale Studie zu dieser Fragestellung teil, die von der International Agency for Research on Cancer (IARC/WHO) in Lyon koordiniert wird. Die EU hat die hier zu bearbeitende Fragestellung in das 7. Rahmenprogramm aufgenommen.

Forschungsziel

Um die Durchführung der Hauptstudie detailliert vorzubereiten, soll zunächst eine Pilotstudie vorangestellt werden. Die Ziele dieser Pilotstudie sind a) Prüfung der Machbarkeit der Kohortenrekrutierung bei teilnehmenden Kliniken, b) Erarbeitung und Diskussion eines Protokolls zur Expositionserhebung, c) Erprobung einer Software zur detaillierten Dosisrekonstruktion aus den (elektronischen) Aufzeichnungen der CT-Geräte, d) Vorbereitung des Inzidenz Follow-Up mit dem Kinderkrebsregister (DKKR).

Das Ziel der Hauptstudie ist die Quantifizierung des Krebsrisikos im Kindesalter (von 0 bis 14 Jahren) nach CT-Exposition. Neben der Inzidenz von Krebs insgesamt wird die Inzidenz für folgende Einzeldiagnosen untersucht: Leukämie, Lymphome, Hirntumore, Schilddrüsenkrebs und ggf. Knochentumoren. Ein ferneres Ziel dieser Studie ist es, eine Basis für die Quantifizierung des Krebsrisikos derselben Patienten im Erwachsenenalter zu stellen. Die Kohorte kann zukünftig auch als Studienbasis für weitere z.B. genetische Untersuchungen dienen.

Forschungsplan

Für die Pilotstudie (12 Monate) sind die folgenden Arbeitsschritte vorgesehen: a) probeweise Kohortenrekrutierung in 5 Kliniken, darunter die Mainzer Universitätsklinik b) Entwicklung des Protokolls zur Expositionserhebung und Test der Expositionserhebung an den teilnehmenden Kliniken, c) Entwicklung und Testen der Software zur Dosisrekonstruktion an der Teilkohorte und d) probeweiser Abgleich einer Teilkohorte von ca. 200 Personen mit dem DKKR.


Laufzeit: 2008-2010
Projektleiter: Prof. Dr. Maria Blettner

Verbundprojekt: Individuelle Strahlenempfindlichkeit und genomische Instabilität; Kindlichen Krebsrisiko nach diagnostischen Strahlenuntersuchungen (BMBF)

Verbundprojekt: Individuelle Strahlenempfindlichkeit und genomische Instabilität; Kindlichen Krebsrisiko nach diagnostischen Strahlenuntersuchungen

Laufzeit: 2009-2011
Projektleiter: Dr. Dr. Thomas Borschitz

Lokale Exzision von Rektumadenomen und –karzinomen (LERK)

Die transanale lokale Exzision (LE) von breitbasigen Rektumadenomen und frühen, sogenannten „low risk“ (G1-2/L0/V0) T1 Rektumkarzinomen stellt eine kurative und mittlerweile häufig eingesetzte Therapieform dar, für die inzwischen auf einen Erfahrungszeitraum von über 20 Jahren zurückgeblickt werden kann. Für diese minimalinvasive Therapieform wurden überwiegend niedrige Lokalrezidivraten, gute funktionelle Ergebnisse sowie geringe Komplikationsraten ermittelt. Gegner dieses Behandlungskonzepts weisen jedoch auf die Tatsache hin, dass es sich auch bei einem frühen (T1) Karzinom um einen malignen, invasiv wachsenden Tumor handelt, der radikalchirurgisch behandelt werden sollte. In diesem Zusammenhang berichten Untersucher z.T. auch hohe Rezidivraten nach LE. Die Ergebnisse der LE beruhen auf vielen, jedoch überwiegend kleineren Patientenkollektiven, die unterschiedliche Einschlußkriterien und Studienprotokolle aufweisen, so dass ein direkter Vergleich zwischen den Studien nicht möglich ist. Unterschiede finden sich in der Patientenselektion, den nicht einheitlichen histologischen Aufarbeitungen und Befundungen der Exzidate, der unterschiedlichen Definition von prognostischen Risikofaktoren sowie der Qualität der LE. Mit Blick auf die Beurteilbarkeit der Qualität der LE ist bisher nicht untersucht worden, ab wann eine LE, neben einem R1 Befund, als inadäquat einzustufen ist. Um den Wert der LE beim Rektumkarzinom zu untersuchen wurden eine Reihe von Literaturanalysen durchgeführt, die zwar überwiegend niedrige Lokalrezidivraten, jedoch auch einer breite Streuung aufweisen. Eine systematische Metaanalyse ist hier nicht zulässig, da die einzelnen Studien zu unterschiedlich angelegt und nicht vergleichbar sind. Versuche einer Radomisierung scheiterten an der Patientenakzeptanz, da sich die meisten Patienten gegen eine Studienteilnahme entscheiden, wenn sie vor die Alternative gestellt werden, sich entweder minimalinvasiv behandeln zu lassen oder alternativ eine Rektumexstirpatiom ansteht. Eine Rektumexstirpation bedeutet immer einen definitiven Verlust des Schließmuskels und die Anlage eines Anus praeter. Bevor die LE von T1 Rektumkarzinomen dem konventionellen radikalchirurgischen Vorgehen gleichgestellt werden kann, ist es eine kontrollierte Untersuchung an einem größeren Kollektiv notwendig, die nach einem einheitlichen Protokoll durchgeführt wird. Erst hiernach können neben den bisher bestehenden Therapieempfehlungen entgültige Richtlinien ausgeben werden. In einer prospektiven Multizenter-Studie wollen wir sowohl allgemein anerkannte, als auch potentielle, prognostische Risikofaktoren unter standardisierten Bedingungen untersuchen und Rezidivraten ermitteln. Hierfür sollen alle lokal, d.h. transanal exzidierten Rektumtumore, wie sie nach den bisher gängigen Therapieempfehlungen der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) behandelt werden, in ihrem Verlauf in einer zentralen Datenbank registriert und die Exzidate von einem Referenzpathologen befundet werden.

Laufzeit: 2007-2015
Projektleiter: Amelie Elsäßer, Dr. Anja Victor, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Hommel

Klassische multiple Testverfahren vs. Resamplingverfahren in genetischen Assoziationsstudien

In genetischen Assoziationsstudien werden oft sehr viele verschiedene genetische Marker auf Assoziation mit einem speziellen Outcome mittels statistischer Testverfahren untersucht. In dieser Situation ist es notwendig, für das multiple Testen zu korrigieren. Es wurden bisher viele verschiedene Verfahren entwickelt, die bestimmte Fehlerraten, wie die FWER oder die nicht ganz so konservative FDR kontrollieren. Vor allem Resamplingverfahren nehmen heute einen immer größeren Stellenwert ein. In der Situation der genetischen Assoziationsstudien sind die einzelnen Marker oft stark miteinander korreliert. Das Besondere an Resamplingverfahren ist, dass sie die Korrelationsstruktur der Daten mitberücksichtigen. Im Rahmen dieses Projektes soll geklärt werden, wie sich im Falle genetischer Assoziationsstudien klassische multiple Testverfahren im Vergleich zu computerintensiven Resamplingverfahren verhalten.

Laufzeit: 2008-2010
Projektleiter: Dr. Katharina Emrich

Prognose von Inzidenz und Mortalität von Krebserkrankungen in Rheinland-Pfalz (MAIFOR-Projekt)

Im Rahmen des Projektes wird die Entwicklung von Inzidenz und Mortalität der Krebserkrankungen in Rheinland-Pfalz in den nächsten Jahren anhand statistischer Modelle prognostiziert. Anhand der Daten des Krebsregisters Rheinland-Pfalz aus den Jahren 1998 bis 2008 werden Vorhersagen bis zum Jahr 2020 berechnet. Die Prognosen sind von gesundheitspolitischem Interesse, da auf Grund der alternden Bevölkerung mit einem vermehrten Auftreten von bösartigen Neubildungen und mit erhöhtem Bedarf an Gesundheitsleistungen gerechnet werden muss.
Für die Vorausberechnungen werden log-lineare und lineare Poisson-Modelle verwendet. Zusätzlich zu den Krebserkrankungen insgesamt (ohne nicht-melanotische Hauttumoren) werden einzelne häufige Krebserkrankungen (Dickdarm-, Lungen-, Brust- und Prostatakrebs) separat betrachtet. Dadurch werden eventuelle unterschiedliche Entwicklungen bei den einzelnen Krebserkrankungen untersucht. Die Ergebnisse werden mit deutschlandweiten und internationalen Daten verglichen.
Das Projekt wird im Rahmen der MAIFOR-Forschungsförderung der Universitätsmedizin Mainz durchgeführt.

Laufzeit: 2010-2012
Projektleiter: PD Dr. Andreas Faldum

Biometrische Betreuung der klinischen Studie: Prospective randomised multicentre trial investigating liver preservation with HTK by simple aortic perfusion in comparison to aortic perfusion plus ex situ arterial flushing

Ischemic Type Biliary Lesions (ITBL) sind eine gefürchtete Komplikation nach Lebertransplantation. In dieser randomisierten und multizentrischen Studie wird primär untersucht, ob innerhalb der ersten sechs Monate nach orthotoper Lebertransplantation durch eine zusätzliche arterielle ex-situ-Nachperfusion weniger ITBL auftreten. Um im Laufe der Studie die Fallzahl an die bereits beobachteten ITBL-Raten anpassen zu können, soll eine Zwischenanalyse durchgeführt werden. Der Hauptfragestellung entsprechend werden nur Patienten in die Zwischenanalyse eingeschlossen, deren Lebertransplantation mindestens ein halbes Jahr zurückliegt. Würde die Studie nach der Zwischenanalyse gemäß einem Standarddesign beendet, wären die Informationen der übrigen Patienten für die konfirmatorische Studienanalyse verloren. Im Rahmen meiner Habilitationsarbeit wurden verschiedene Strategien entwickelt, um alle Patienten glaubhaft zu berücksichtigen. Die dort entwickelten Verfahren vereinfachen die Zusammenarbeit mit den Zulassungsbehörden. Zudem verringert sich in dieser Studie die Zahl der benötigten Patienten um bis zu 21%.

Laufzeit: 2008-2010
Projektleiter: PD Dr. Andreas Faldum

Biometrische Betreuung der Studie: Prognostic and predictive validation of molecular markers in childhood medulloblastoma

Ziel des Projektes ist die prospektive Evaluation molekularer Marker, die einen Einfluss auf Prognose und Therapieansprechen bei Kindern mit einem Medulloblastom zeigen. Die Ergebnisse der Evaluation sollen dann mittels einer risikostratifizierten Therapie in die klinische Praxis umgesetzt werden.
Bei den folgenden Studien handelt es sich um bundesweite, z.T. europaweite Studien, deren Studienleitungen an verschiedenen deutschen Kliniken angesiedelt sind:

HIT/SIOP-PNET
Kooperationspartner: Prof. Dr. S. Rutkowski (nationale Studienleitung), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf; Dr. F. Deinlein (nationale Studienleitung), Universitätskinderklinik Würzburg; Dr. B. Lannering, Department of Pediatric Oncology, Göteborg; Prof. Dr. R. Kortmann, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universität Leipzig; Dr. B. Pizer, Alder Hey Children's Hospital, Liverpool; Dr. F. Doz, Departement de Pédiatrie, Institut Curie, Paris

HIT-GBM/HGG
Kooperationspartner: PD Dr. C. Kramm (Studienleitung), Universitätsklinikum Halle

HIT-LGG
Kooperationspartner: Dr. A. K. Gnekow (nationale Studienleitung), Klinik für Kinder und Jugendliche, Klinikum Augsburg; Kooperationspartner: Prof. Dr. G. Perilongo, Clinica di Oncoematologia Pediatrica e Centro Leucemie Infantili, Padova; Dr. D. A. Walker, Children's Brain Tumor Research Centre - Queen's Medical Centre, University of Nottingham; Dr. J. Grill, Département de Cancérologie de l'Enfant et de l'Adolescent, Institut Gustave Roussy, Villejuif

HIT-ENDO/KRANIOPHARYNGEOM
Kooperationspartner: Prof. Dr. H. Müller (Studienleitung), Klinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Hämatologie/Onkologie, Klinikum Oldenburg

HIT-REZ
Kooperationspartner: PD Dr. G. Fleischhack (Studienleitung), Pädiatrische Hämatologie/Onkologie, Universitätskinderklinik Bonn


Laufzeit: 2008-2010
Projektleiter: PD Dr. Andreas Faldum

Biometrische Betreuung neuropsychologischer Untersuchungen bei Kindern mit einem Medulloblastom / Ependymom

  1. Prospektive neuropsychologische Untersuchungen bei Kindern unter 4 Jahren mit Medulloblastom / Ependymom im Rahmen der Therapieoptimierungsstudie HIT 2000
  2. Neuropsychologische Nachuntersuchung von Kindern mit einem Alter unter 3 Jahren bei Erkrankung an einem Medulloblastom - Untersuchung 10 Jahre nach Ende der Behandlung
In diesen Projekten werden Einfluss und Spätfolgen des Tumors und der Therapie auf die neurokognitive Entwicklung und die Lebensqualität von Kindern mit einem bösartigen Hirntumor untersucht. Die Überlebensqualität in den Behandlungsgruppen soll so dargestellt werden, dass sie neben den Überlebens- und Rezidivzeiten bei der Entscheidung über die Art der Behandlung berücksichtigt werden kann.

Laufzeit: 2008-2010
Projektleiter: PD Dr. Andreas Faldum, Astrid Schneider

Zentrale biometrische Betreuung der NB 2004 Studie

Studie zur risikoadaptierten Behandlung von Kindern mit Neuroblastomen. Das Neuroblastom ist ein maligner Tumor des sympathischen Nervensystems und ist das häufigste solide Malignom in der pädiatrischen Onkologie. Für die Therapie werden die Patienten in Beobachtungs-, Mediumrisiko- und Hochri¬sikogruppe eingeteilt. Die Studie ist multizentrisch, nicht verblindet, pro¬spektiv und in der Hochrisikogruppe randomisiert.

Laufzeit: 2007-2010
Projektleiter: PD Dr. Andreas Faldum, Astrid Schneider

Zentrale biometrische Betreuung der SIOP-LGG 2004 Studie

Zur Therapie von Kindern mit Gliomen niedriger Malignitätsgrade wurde im April 2004 die internationale SIOP-LGG 2004 Studie gestartet. Die Studie ist multizentrisch, nicht verblindet, prospektiv und zum Teil randomisiert. Sie teilt sich in eine Beobachtungs-, eine Chemotherapie- und eine Radiotherapie-Gruppe. Die Zuteilung in Chemotherapie oder Radiotherapie-Gruppe erfolgt gemäß dem Alter der Patienten. Wichtige klinische Studienziele sind der Vergleich des progressionsfreien Überlebens, des Ansprechens auf die Therapie und der Toxizitätsrate zwischen verschiedenen Therapiearmen innerhalb der jeweiligen Unterstudien. In der Chemotherapie-Gruppe wird eine Standard-Induktionstherapie mit einer intensivierten Induktionstherapie verglichen. Patienten, die nicht an einer Neurofibromatose NF1 leiden, werden randomisiert den beiden Therapiearmen zugeteilt.

Laufzeit: 2007-2010
Projektleiter: Dr. Danuta Galetzka, PD Dr. Claudia Spix, Dr. Anja Victor, Dr. Manuela Marron

Systematische Expressionsanalyse von DNA-Reparaturgenen bei kindlichen Malignomerkrankungen (GenKiK)

Die DNA-Reparatur ist ein essentieller Mechanismus für die Beseitigung von spontan entstandenen oder therapieinduzierten DNA-Schäden. Wir gehen davon aus, dass es genetische Unterschiede gibt, welche die Kapazität der verschiedenen DNA-Reparatursysteme modulieren. D.h. bestimmte Menschen könnten aufgrund von ungünstigen Genvarianten oder Mutationen sensitiver gegenüber einer Strahlenbehandlung, Chemotherapie oder anderen Umwelteinflüssen sein. Das Institut für Humangenetik hat einen spezialisierten cDNA-Microarray-Chip konstruiert, um die Expression von etwa 600 DNA-Reparatur- und Zellzyklus-assoziierten Genen gleichzeitig zu quantifizieren. Untersucht werden 20 Patienten, die nach einer malignen Erkrankung im Kindesalter einen Zweittumor entwickelt haben, diesen mindestens ein Jahr überlebt haben und zum Zeitpunkt der Rekrutierung mindestens 18 Jahre alt waren. Als Vergleichsgruppen werden im „Matched Pair Design“ einmal Patienten mit einem Tumor im Kindesalter, aber ohne Zweittumor untersucht. Als Referenz auf dem cDNAChip dienen Normalpersonen ohne Tumor. Für die vergleichende Expressionsanalyse werden primäre Fibroblastenkulturen mit intakten Zellzyklus-Checkpoints verwendet. Da bei der Entstehung von Zweitmalignomen auch die Therapie des Erstmalignoms eine Rolle spielen kann, ist geplant, die Genexpression auch an bestrahlten und Zytostatika-behandelten Kulturen zu untersuchen. Obwohl diese Studie zunächst der Hypothesengenerierung dient, werden die gewonnen Erkenntnisse und die Identifizierung prädisponierender Gene längerfristig eine verbesserte Prognose und Therapie bei Kindern mit Tumorerkrankungen ermöglichen.

Im Rahmen dieses interdisziplinären Projekts hat das Institut für Humangenetik den Reparaturgen-Chip entwickelt und verfügt über das spezialisierte Know-how im Laborbereich. Das Deutsche Kinderkrebsregister rekrutiert die Probanden (Langzeitüberlebende nach Krebs im Kindesalter), das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) ist für die bioinformatorischen und statistischen Auswertung der Daten verantwortlich.


Literatur:
Galetzka D, Weis E, Kohlschmidt N, Bitz O, Stein R, Haaf T. Expression of somatic DNA repair genes in human testes. J Cell Biochem 2007; 100: 1232-1239
Raderschall E, Stout K, Freier S, Suckow V, Schweiger S, Haaf T. Elevated levels of mammalian Rad51 recombination protein in tumor cells. Cancer Res 2002; 62: 219-225
Spix C, Pastore G, Sankila R, Stiller CA, Steliarova-Foucher E. Neuroblastoma incidence and survival in European children (1978-1997): report from the automated childhood cancer information system project. Eur J Cancer 2006; 42 (13): 2081-2091

Laufzeit: 2004-2011
Projektleiter: Dr. Gaël Hammer, Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Univ.-Prof. Dr. Hajo Zeeb

Genetische Empfindlichkeit, Diagnostische Röntgen-Untersuchungen und Krebsrisiko bei Kindern (GEDRUKK)

Dieses Projekt ist ein Teilprojekt des Verbundsprojektes „Individuelle Strahlenempfindlichkeit und genomische Instabilität“, das vom BMBF gefördert wird. Im Rahmen dieses Teilprojekts wird erstens der aktuelle Wissensstand zu Strahlen und Genetik als Risikofaktoren für das Krebsrisiko von Kindern in einer systematischen Übersichtsarbeit zusammengefasst.

Weiterhin wird eine Pilotstudie am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München durchgeführt, das seit 1976 eine gute Dokumentation der radiologisch untersuchten Patienten hat. Hierbei geht es um Verfügbare Daten, verfügbares Biomaterial von Krebsfällen und Kontrollen, Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zu (ehemaligen) Patienten, Abgleich mit und Datengewinnung aus dem deutschen Kinderkrebsregister.

Wenn ausreichendes Biomaterial gewonnen werden konnte, wird dieses am Helmholtz-Zentrum München genotypisiert. Die Pilotstudie wird ergänzt um Sondierungen zu alternativen Möglichkeiten der Probandenrekrutierung aus Therapie-Optimierungsstudien oder radiologischen Abteilungen. Weitere Vorarbeiten im Hinblick auf eine spätere Hauptstudie sind die Erstellung eines Modellprotokolls mit Powerberechnung, einer Kostenkalkulation, des Entwurf einer Datenschutzvereinbarung und eines Antrags an die Ethikkommission


Laufzeit: 2008-2010
Projektleiter: Dr. Gaël Hammer

Machbarkeitsstudie für eine epidemiologische Studie zur Untersuchung des Zusammenhangs von Strahlenexposition und einer Katarakterkrankung

Die Strahlenempfindlichkeit der Augenlinse manifestiert sich vor allem im häufigen Auftreten von Katarakten. Bislang wird für die Wirkung ionisierender Strahlung angenommen, dass es sich bei der Kataraktentwicklung um einen deterministischen Effekt handelt, der erst ab einer gewissen Schwellendosis im Bereich von 0,5 bis 2 Gray (bei Langzeitexposition 5-6 Gray) vorkommt. In den letzten Jahren publizierte Studien mit unterschiedlichen strahlenexponierten Untersuchungskollektiven deuten allerdings darauf hin, dass die Schwellendosis deutlich niedriger liegt als bisher angenommen oder die Annahme einer Schwellendosis überholt ist.

Die im IMBEI durchgeführte Machbarkeitsstudie hat folgende Ziele:

  1. die Aufarbeitung des relevanten Standes der Wissenschaft,
  2. die Zusammenfassung der praktischen und methodischen Probleme bisheriger Studien und die Definition von Kriterien im Hinblick auf neue, aussagekräftige epidemiologische Studien zu dieser Fragestellung,
  3. die Ermittlung relevanter strahlenexponierter Kollektive in Deutschland, deren epidemiologische Untersuchung eine Quantifikation der Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen ionisierender Strahlung und Kataraktinzidenz liefern kann. Gegebenenfalls wird anschließend ein entsprechendes, detailliertes Studiendesign entwickelt.

Laufzeit: 2010-2011
Projektleiter: Dr. Antje Jahn-Eimermacher

DFG-Forschungsstipendium: Strategien zur statistischen Auswertung von Verweildauern in Barnes Maze Experimenten

Der Barnes Maze Test ist ein Verfahren zur Analyse des räumlichen Lern- und Erinnerungsvermögens in Tierexperimenten an Mäusen und Ratten. Dabei wird beobachtet, wie lange Versuchstiere brauchen um einen Zielort wiederzufinden, den sie aus Vorversuchen bereits kennen. Bei Überschreitung einer vorgegebenen Maximalzeit wird der jeweilige Versuchslauf abgebrochen Diese zensierten Versuche werden in den in der Praxis angewandten ANOVA-Auswertemethoden nicht als solche berücksichtigt, was zu fehlerhaften Schlüssen führen kann. Dieselbe Problematik tritt auch in anderen kognitiven Tests auf, in denen eine Wartezeit bzgl. eines interessierenden Ereignisses gemessen wird. Darüber hinaus sind die Versuchsdaten aufgrund von Versuchswiederholungen am selben Tier häufig korreliert. Ziel des Forschungsvorhabens war es, eine geeignete Auswertestrategie für das Barnes Maze Experiment zu identifizieren. Dabei sollte insbesondere auch die Validität dieser Methoden bei den in Tierexperimenten üblichen kleinen Fallzahlen überprüft werden.
Das Projekt wurde in Kooperation mit Wissenschaftlern der Oregon Health & Science University, Portland, OR (USA) durchgeführt.
Das Projekt wurde im Rahmen eines Forschungsstipendiums von der DFG gefördert

Literatur:
Jahn-Eimermacher A, Lasarzik I, Raber J. Statistical analysis of latency outcomes in behavioral experiments. BEHAVIOURAL BRAIN RESEARCH 2011; 221 (1): 271-275

Laufzeit: 2010-2011
Projektleiter: Dr. Antje Jahn-Eimermacher

Entwicklung adaptiver Studiendesigns zur Planung und Auswertung klinischer Studien mit rekurrenten Ereignisdaten als primärem Endpunkt

Erste Zwischenauswertungen einer klinischen Studie können Erkenntnisse liefern, die eine Anpassung der Studie, z.B. hinsichtlich der Fallzahl oder der zu prüfenden Dosisstufen, erfordern. Seit 1989 wurden statistische Verfahren entwickelt, die diese Flexibilität unter Kontrolle des Signifikanzniveaus ermöglichen. Diese adaptiven Methoden wurden in jüngerer Zeit dahingehend erweitert, dass sie nun auch für Überlebenszeitstudien zur Verfügung stehen. Überlebenszeitdaten sind dadurch charakterisiert, dass jeder Patient höchstens ein Ereignis – im klassischen Anwendungsfall den Tod - erfahren kann. In vielen Anwendungsfällen liegt jedoch die Situation rekurrenter Ereignisdaten vor, bei denen ein Patient auch mehr als ein Ereignis erfahren kann. Beispiele sind Schübe multipler Sklerose, Migräne-Attacken oder Knochenbrüche bei Osteoporose. Für diese Studien existieren keine Methoden zur adaptiven Studienplanung, obwohl insbesondere in diesen Studien mit meist langer Laufzeit eine flexible Reaktion auf neue Erkenntnisse besonders relevant wäre. Ziel dieses Projekts ist es, adaptive Methoden für Studien mit rekurrenten Ereignisdaten als Endpunkt zu entwickeln. Diese Methoden sollen dann auf fiktive und reale Studien angewandt werden, um Kriterien zu erarbeiten, wann eine Studienadaption sinnvoll ist. Das Projekt wird von der DFG gefördert.

Literatur:
Jahn-Eimermacher A, Ingel K. Adaptive trial design: a general methodology for censored time to event data.. Contemp Clin Trials 2009; 30 (2): 171-7

Laufzeit: 2008-2012
Projektleiter: Dr. Antje Jahn-Eimermacher

Methoden zur Nutzung von Genexpressionsdaten für die Prognose beim nodalnegativen Mamma-Karzinom

Die Prognose des Krankheitsverlaufs insbesondere bei nodalnegativen Mamma-Karzinom-Patientinnen anhand klassischer Risikofaktoren ist nicht zufrieden stellend. Man hofft, durch die Verwendung von Genexpressionsdaten, diese Prognose verbessern zu können, um so eine Übertherapie zu vermeiden. Die mittels Affymetrix HGU 133 erhobenen Genexpressionsdaten der Frauenklinik werden in dieser Hinsicht ausgewertet. Aufgrund der hohen Menge an Daten pro Patient ergeben sich für die statistische Auswertung einige Herausforderungen.

Laufzeit: 2008-2010
Projektleiter: Dr. P Kaatsch

Regelmäßiger Datenabgleich zwischen Deutschem Kinderkrebsregister (DKKR) und den einzelnen Landeskrebsregistern – Erarbeitung konkreter Vorgehensweisen („LKR-Abgleichprojekt“)

Ein regelmäßiger, anonymer und retrospektiver Datenabgleich zwischen dem DKKR wurde bereits lange angestrebt, erfordert jedoch aufgrund der komplexen und für die einzelnen Länder unterschiedlichen Randbedingungen umfassende Vorarbeiten. Diese wurden durch das Bundesgesundheitsministerium gefördert. Ziele waren, die Vielzahl datenschutzrechtlicher Probleme zu klären, verein¬heitlichte technische Umsetzungsmöglichkeiten zu erarbeiten und auf dieser Basis Kooperati¬onsvereinbarungen zwischen dem DKKR und den Landeskrebsregistern abzuschließen.
Der Nutzen für die Landeskrebsregister besteht in der Nutzung der über das DKKR etablierten Meldewege und der damit gegebenen hohen Vollzähligkeit der Meldungen. Die Landeskrebsregister profitieren auch von der hohen Datenqualität am DKKR.
Auch das DKKR profitiert vom Datenaustausch mit den Landeskrebsregistern, insbesondere bei der Langzeitnachbeobachtung. Das DKKR erhält z.B. über im Erwachsenenalter auftretende Krebsneuerkrankungen Informationen, sofern die Patienten bereits im Kindesalter eine andere Krebserkrankung hatten. Da in den Landeskrebsregistern Todesursachen-Informationen vorliegen, können für das DKKR Informationen über Todesfälle und -ursachen gewonnen werden. Auch die am DKKR vorhandene hohe Vollzähligkeit kann überprüft und gegebenenfalls verbessert werden, bspw. bei den Hirntumoren.
Seit der Zustimmung des Büro des Landesdatenschutzbeauftragten Rheinland-Pfalz, die für die anderen Bundesländer Pilotcharakter hat, wurden mit allen Landeskrebsregistern, außer Baden-Württemberg, das sich noch im Aufbau befindet, Verhandlungen aufgenommen. Mit Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Bayern wurden Kooperationsvereinbarungen geschlossen. Von allen anderen Landeskrebsregistern liegen prinzipielle Zustimmungen vor.

Laufzeit: 2009-2010
Projektleiter: Dr. Peter Kaatsch, Dr. Eva Steliarova-Foucher

ACCIS – Automated Childhood Cancer Information System

An der International Agency for Research on Cancer (IARC, Lyon) wurde die weltweit größte Datenbank zu Krebs im Kindesalter erstellt. Diese Datenbank enthält Daten aus 80 Krebsregistern aus 30 europäischen Ländern mit etwa 160.000 Erkrankungsfällen. Ein öffentlicher Zugang zu diesen Daten ist über das Internet gegeben: http://www-dep.iarc.fr/accis.htm. Mit den ACCIS-Daten können Aussagen zu geographischen Unterschieden und zeitlichen Trends von Inzidenzen und Überlebenswahrscheinlichkeiten populationsbezogen für Europa gemacht werden. Das am IMBEI angesiedelte Deutsche Kinderkrebsregister stellt einen sehr großen Anteil der in ACCIS enthaltenen Daten. Durch die Mitgliedschaft im ACCIS Scientific Committee ist das Deutsche Kinderkrebsregister in die Konzeption und Betreuung von ACCIS stark mit involviert. Dies gilt auch für die in ACCIS enthaltene Überarbeitung der Internationalen Klassifikation von Krebserkrankungen im Kindesalter (ICCC-3). In 2006 wurde mit der in Form eines Sonderheftes des European Journal of Cancer eine umfassende Zusammenstellung über die Situation kindlicher Krebserkrankungen in Europa gegeben. Das System ist so konzipiert, dass eine regelmäßige Aktualisierung der Daten vorgenommen wird, um stets einen aktuellen Überblick über das Krebsgeschehen bei Kindern in Europa anbieten zu können.

Literatur:
Steliarova-Foucher E, Coebergh JW, Kaatsch P, Pritchard-Jones K, Stiller C. Cancer in children and adolescents in Europe. Eur J Cancer 2006; 42 (13): 1913-2190

Laufzeit: 1999-2020
Projektleiter: Dr. Peter Kaatsch

Ausweitung des Deutschen Kinderkrebsregisters um drei Altersjahre durch die José Carreras Leukämie Stiftung e.V.

Eine Vereinbarung des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) über Maßnahmen zur Qualitätssicherung für die stationäre Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit hämato-onkologischen Krankheiten verpflichtet seit 1.1.2007 alle pädiatrisch-onkologischen Einrichtungen in Deutschland, alle unter 18-jährig erkrankten Patienten an das DKKR zu melden. Das DKKR registriert derzeit alle Neuerkrankungen pädiatrisch-onkologischer Patienten bis einschließlich dem 15. Lebensjahr. Patienten, die bei Diagnosestellung bereits den 15. Geburtstag erreicht haben, zählen nicht mehr zur Registerpopulation. Deutschland verfügt somit derzeit nicht über eine geeignete Registrierung der adoleszenten Patienten. Unabhängig von der Vereinbarung des Gemeinsamen Bundesausschusses hat die GPOH schon seit vielen Jahren die Anhebung der Altersgrenze gefordert.

Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. fördert das Vorhaben zur „Ausweitung des Deutschen Kinderkrebsregisters um drei Altersjahre“ in Form einer Anschubfinanzierung von September 2008 bis einschließlich Februar 2010. Im Jahr 2008 wurden alle Vorbereitungen getroffen, um am Deutschen Kinderkrebsregister ab 1.01.2009 alle unter 18-jährige erkrankte Patienten zu registrieren. Das Jahr 2009 wird diesbezüglich als Erprobungsphase angesehen.

Zudem fasste die Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) im April 2008 einstimmig den Beschluss, dass die „Anhebung der Altersgrenze für die Erfassung von Patienten mit einer pädiatrisch-hämato-onkologischen Krankheit durch das Kinderkrebsregister von unter 15 Jahren auf unter 18 Jahre“ sinnvoll sei. Eine entsprechende Konzeption wurde vom DKKR erarbeitet und den obersten Landesgesundheitsbehörden vorgelegt. Zwischenzeitlich wurde von der Gesundheitsministerkonferenz die Übernahme der darin definierten Aufgaben in die Routineförderung ab 2010 beschlossen.


Laufzeit: 2008-2010
Projektleiter: Dr. Peter Kaatsch

Befragungsprojekte ehemaliger Kinderkrebspatienten in Zusammenarbeit zwischen externen Kooperationspartnern und dem DKKR

Die Erforschung von Spätfolgen nach Krebserkrankung und Therapie im Kindes- und Jugendalter ist Aufgabe der Gesellschaft für Onkologie und Hämatologie (GPOH). Ehemalige Krebspatienten im Kindes- und Jugendalter werden hierbei im Rahmen der Langzeitnachbeobachtung ausschließlich über das Deutsche Kinderkrebsregister (DKKR) kontaktiert, welches hierzu eine umfassende Struktur, Logistik und epidemiologische Beratungskompetenz bereitstellt. Im Rahmen von Befragungsprojekten zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen arbeitet das DKKR mit kooperierenden Ärzten und Wissenschaftlern anderer Fachrichtungen zusammen. Einige Projekte externer Kooperationspartner befinden sich diesbezüglich am DKKR in der Durchführung.

Projektname und –leiter: Befragungsprojekte ehemaliger Kinderkrebspatienten in Zusammenarbeit zwischen externen Kooperationspartnern und dem DKKR; Projekte im Einzelnen:

„Psychosoziale Adaptation langzeitüberlebender onkologischer Patienten nach Erkrankung in der Adoleszenz“

(Herr Prof. Lutz Goldbeck, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Ulm)

„Fertilität nach Chemo- und Strahlentherapie im Kindes- und Jugendalter (FeCt)“

(Frau Dr. Anja Borgmann-Staudt, Otto-Heubner-Centrum für Kinder- und Jugendmedizin, Klinik für Pädiatrie m. S. Onkologie/Hämatologie, Charité, Berlin)

„Familiäre Prädisposition für Non-Hodgkin-Lymphome im Kindes- und Jugendalter“

(Herr Prof. Alfred Reiter, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Abt. Päd. Hämatologie und Onkologie, NHL-BFM Studienzentrale, Giessen)

„Endokrinologische Begleituntersuchung und Spätfolgen nach Behandlung innerhalb der Hirntumorstudie HIT´91“

(Herr Prof. H.-G. Dörr, Kinder- und Jugendklinik der Universität Erlangen, Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie, Erlangen)

„Einstellungen und Erwartungen von Eltern erkrankter Kinder zu Krebsforschung und Datenschutz“

(Prof. Dr. Regine Kollek und Dr. Imme Petersen, FSP BIOGUM, Forschungsgruppe Technologiefolgenabschätzung der modernen Biotechnologie in der Medizin, Hamburg)


Laufzeit: 2007-2010
Projektleiter: Dr. Peter Kaatsch

EUROCARE

Das EUROCARE-Projekt ist ein von der EU finanziertes Projekt, das Ende der achtziger Jahre begann und in dem Überlebensraten bei Krebspatienten im internationalen Vergleich und unter Berücksichtigung zeitlicher Trends systematisch und umfassend analysiert wird. Mittlerweile hat die EUROCARE-4-Studie begonnen. Seit 1989 sind Daten aus 21 Ländern und 70 Krebsregistern in das Projekt eingegangen. Es umfasst 6 Millionen Erwachsene (ab 15 Jahre) und 55.000 Patienten im Kindesalter (0-14 Jahre), die zwischen 1978 und 1994 diagnostiziert wurden. Mittlerweile sind mehrere Publikationen zu den Überlebenswahrscheinlichkeiten bei Kindern erschienen. Das Deutsche Kinderkrebsregister hat mit die meisten Daten dazu beigetragen.

Literatur:
Gatta G, Zigon G, Capocaccia R, Coebergh JW, Desandes E, Kaatsch P, Pastore G, Peris-Bonet R, Stiller CA. Survival of European children and young adults with cancer diagnosed 1995-2002. Eur J Cancer 2009; 45 (6): 992-1005

Laufzeit: 1989-2010
Projektleiter: Dr. Peter Kaatsch

German Childhood Cancer Registry (GCCR)

Das Deutsche Kinderkrebsregister ist seit seiner Gründung im Jahre 1980 am IMBEI angesiedelt. Es erfasst Krebsfälle bei Kindern unter 15 Jahren flächendeckend für ganz Deutschland, seit 1991 auch für die neuen Länder. Die Vollzähligkeit der Erfassung beträgt für die gesamte Bundesrepublik etwa 95% und entspricht den internationalen Anforderungen an epidemiologische Krebsregister. Jährlich werden ca. 1800 Patienten aus den pädiatrisch-onkologischen Einrichtungen gemeldet, die in der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) zusammengeschlossen sind. Ein eng verzahnter Informationsverbund besteht mit den GPOH-Therapieoptimierungsstudien. Die Datenbasis von mittlerweile etwa 48.000 Erkrankungsfällen bietet eine geeignete Grundlage, um mögliche zeitliche Trends und regionale Häufungen erkennen zu können und epidemiologische Studien durchzuführen. Die Bedeutung der am Kinderkrebsregister durchgeführten Untersuchungen liegt darin, dass die Ergebnisse aufgrund des umfangreichen Datenmaterials und des hohen Vollzähligkeitsgrades für Deutschland repräsentativ sind. Die Flächendeckung erlaubt weiterhin die Beantwortung regionalbezogener Anfragen zu möglichen Krebs-Clustern. Mit den in den letzten Jahrzehnten erzielten therapeutischen Fortschritten, die durch die Daten des Registers eindrucksvoll belegt werden können, gewinnt die Untersuchung und Vermeidung möglicher Spätfolgen einen besonderen Stellenwert. Durch das Deutsche Kinderkrebsregister werden hierzu wichtige Beiträge durch die Intensivierung der Langzeitnachbeobachtung und die Erfassung von sekundären malignen Neoplasien geleistet. Die Vereinbarung des gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) verpflichtet seit 1.1.2007 alle pädiatrisch-onkologischen Einrichtungen alle bis einschließlich 17-jährigen erkrankten Patienten an das DKKR zu melden. Diese Vereinbarung bildet eine sehr gute Voraussetzung für eine epidemiologische Registrierung onkologischer Patienten bis einschließlich 17-jährigen (seit 2009 realisiert).
Für die über die Routinearbeit des Kinderkrebsregisters hinausgehenden Forschungsaktivitäten wurden darüber hinaus weitere Drittmittel eingeworben. Die Arbeitsweise des Registers, Ergebnisse der routinemäßigen Auswertungen und Schwerpunktthemen sind in den Jahresberichten und im Internet (www.kinderkrebsregister.de) verfügbar.

Literatur:
Kaatsch P. Deutsches Kinderkrebsregister - Eine international angesehene Datenquelle. Dtsch Arztebl 2005; 102 (A): 1421-1422
Kaatsch P, Mergenthaler A. Krebs bei Kindern. Beitrag in: Krebs in Deutschland 2003-2004 - Häufigkeiten und Trends. Herausgeber: Robert-Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V. Berlin, Robert-Koch-Institut6. Aufl. 2008, S.102-106

Laufzeit: 1980-2025
Projektleiter: Dr. Peter Kaatsch

Strukturoptimierung zur Gewährleistung einer qualitätsgesicherten Langzeitnachbeobachtung ehemaliger pädiatrisch-onkologischer Patienten

Mit der Zunahme an Langzeitüberlebenden nach Krebs im Kindesalter treten Fragen zu möglichen Spätfolgen oder zur Lebensqualität und Lebenssituation immer mehr in den Vordergrund. Studien unter Einbeziehung von Langzeitüberlebenden erhalten, auch im internationalen Kontext, einen immer höheren Stellenwert. Das Deutsche Kinderkrebsregister investiert neben der Aufnahme und Speicherung neuer Krebserkrankungsfälle bei Kindern bis zum Alter von 17 Jahren somit zunehmend Arbeitsaufwand in die Langzeitnachbeobachtung ehemals pädiatrisch-onkologischer Patienten.
Das Ziel des von der Deutschen Kinderkrebsstiftung geförderten Projektes „Strukturoptimierung zur Gewährleistung einer qualitätsgesicherten Langzeitnachbeobachtung ehemaliger pädiatrisch-onkologischer Patienten“ war es, Aussagen zur Qualität (z.B. Vollständigkeit, Response) der Langzeitnachbeobachtung in der deutschen pädiatrischen Onkologie und Hämatologie aufgrund der am Deutschen Kinderkrebsregister (DKKR) dazu etablierten Strukturen zu machen. Die am Deutschen Kinderkrebsregister bestehenden Strukturen zur Durchführung der Langzeitbeobachtung konnten vor allem durch diese Projektfinanzierung strukturell und qualitativ deutlich ausgebaut werden.
Das DKKR aktualisiert durch Kontaktaufnahme mit Eltern und Patienten kontinuierlich Minimalinformationen zum Gesundheitszustand (unter anderem Spätrezidive, sekundäre Neoplasien, die aktuelle Anschrift) und tauscht diese Informationen regelmäßig mit den entsprechenden Therapieoptimierungsstudien aus.
Zwischen 2006 und 2010 wurden insgesamt circa 20.000 Patienten im Rahmen der Langzeitnachbeobachtung durch das DKKR kontaktiert (erste persönliche Kontaktaufnahme im Alter von 16 Jahren sowie generelle Anfragen zum Gesundheitszustand). 11.000 aktuelle Adressen der ehemaligen Patienten wurden dazu über Einwohnermeldeämter recherchiert. Die Rücklaufraten lagen zwischen 56% bis 68%, die Recherchen bei Einwohnermeldeämtern erbrachten zu 93 bis 96% valide aktuelle Adressen. Von den 46.115 zwischen 1980 und 2009 diagnostizierten Patienten befinden sich im Jahr 2010 25.283 in der Langzeitnachbeobachtung.
Um die Aktualisierung minimaler Informationen regelmäßig zu gewährleisten, ist ein hoher logistischer Aufwand mit jährlichem Versand tausender Briefe erforderlich. Die Langzeitnachbeobachtung ist unverzichtbar um ein besseres Verständnis der Spätfolgen, sekundären Neoplasien und der Lebensqualität von ehemals an Krebs erkrankten Kindern zu entwickeln und um in der Lage zu sein, ehemalige Patienten in Studien zu Spätfolgen adäquat einbeziehen zu können.

Literatur:
Debling D, Spix C, Blettner M, Michaelis J, Kaatsch P. The cohort of long-term survivors at the German childhood cancer registry. Klin Padiatr 2008; 220 (6): 371-377
Grabow D, Lacher C, Kaatsch P. Former Childhood Cancer Patients Need a Competent Help Desk. KLINISCHE PADIATRIE 2011; 223 (3): 187-188
Grabow D, Spix C, Blettner M, Kaatsch P. Strategy for Long-Term Surveillance at the German Childhood Cancer Registry - an Update. KLINISCHE PADIATRIE 2011; 223 (3): 159-164
Kaatsch P, Blettner M, Spix C, Jürgens H. Das Langzeit-follow-up in der deutschen pädiatrischen Onkologie als Basis für die Durchführung von Studien mit Langzeitüberlebenden. <Follow-up of long-term survivors after childhood cancer in Germany>. Klin. Pädiatrie 2005; 217: 169-175

Laufzeit: 2006-2010
Projektleiter: Dr. Peter Kaatsch

Todesursachenrecherche und Zweitneoplasie-Validierung

Die Überlebenswahrscheinlichkeit von Krebspatienten im Kindesalter hat sich in den letzten Jahr¬zehnten erheblich verbessert. Damit rückt die Langzeitnachbeobachtung (LZNB) in den Fokus der Aktivitäten des Deutschen Kinderkrebsregisters. Eine der schwerwiegendsten Spätfolgen ist eine zweite Krebserkrankung. Bei Todes¬fällen ist für die Forschung die Kenntnis der Todesursache wichtig. Die Validierung von Mehrfachneoplasieangaben und die Erfassung von Todesursachen und die be¬schriebenen Tätigkeiten sind prinzipiell eine zeitlich unbegrenzte Aufgabe. Der vorliegende Bericht beschreibt die Aktivitäten im Rahmen der Anschubfinanzierung.
Das DKKR erhebt regelmäßig einen „Kerndatensatz“ bei Langzeitüberlebenden.Eine systematische Vali¬dierung von so gemeldeten Zweitneoplasien war bislang noch nicht etabliert. Dabei steht die In¬forma¬tion über die genaue Diagnose, den Zeitpunkt und die Abgrenzung von Rezidiven gegenüber Zweitne¬opla¬sien im Vordergrund.
Um eine einheitliche Handhabung zu gewährleisten, wurde auch die Validierung der nicht durch die Patienten selbst gemeldeten Zweitneoplasien in die Organisation einbezogen. Abläufe, Formblätter und Musterschreiben wurden so erarbeitet, dass sie auf eine Vielzahl von Meldewegen und Vorin¬formationen angepasst werden können.Hierfür wurde eine Organisationsdatenbank als Erweiterung der vorhandenen Organisationsdatenbank für die Langzeitnachbeobachtung programmiert.
Es liegen derzeit von knapp 700 Patienten Selbstangaben vor, die einer Validierung bedürfen. Die 536 hiervon, die erstmals 2009 angeschrieben wurden, sind alle bereits bearbeitet oder in Bearbei¬tung. Bei 205 war eine externe Validierung nötig und möglich. Die durchschnittliche Wartezeit bis ein Fall abgeschlossen werden konnte betrug 31 Tage. Die im Rahmen dieses Projektes systematisch organsierte Validierung der Patientenangaben erbrachte eine erfreulich hohe Qualität der Selbstan¬gaben, dennoch ist die große Zahl der Korrekturen und Präzisierungen ein Indiz dafür, dass es ohne Validierung nicht geht. Es stellte sich heraus, dass ein gewisser Anteil unbeantworteter Fragen bleibt; die nächste Aufgabe wird darin bestehen, diesen Anteil zu senken.
Nach dem anfänglich recht hohen Aufwand der Erarbeitung des Systems, der zugrundeliegenden Abläufe und Formblätter, läuft die regelmäßige und systematische Validierung der Patientenangaben jetzt glatt.
Zur systematischen Registrierung der Todesursachen sind die entsprechenden Wege erprobt. Nach Vorliegen der notwendigen Zustimmung durch den Datenschutzbeauftragten des Landes Rheinland-Pfalz wird dies unmittelbar erfolgen.

Laufzeit: 2010-2012
Projektleiter: PD Dr. Stefanie Klug

KAP-HPV: Knowledge, Attitudes and Practices study on Human Papillomavirus and Vaccination

Das Hauptziel dieses Projekts ist es, die Kenntnisse, Einstellungen und Verhaltensweisen weiblicher Personen im Alter von 12-26 Jahren zu HPV und der HPV-Impfung zu untersuchen. Auch die Mütter der Mädchen werden befragt, um ihr Wissen über HPV, und ihre Akzeptanz bzw. Einstellung zur HPV-Impfung für ihre Töchter zu untersuchen. Die Angaben der Mädchen und ihre Mütter werden nach Migrationshintergrund und demografische Faktoren verglichen. Zwei Impfstoffe gegen das Humane Papillomavirus (HPV), wurden von der Europäischen Kommission (EMEA) im Jahr 2006 bzw. 2007 zugelassen und seitdem in vielen Ländern, darunter auch Deutschland, eingeführt. Die "Ständige Impfkommission" (STIKO) empfiehlt die Impfung für Mädchen im Alter von 12-17 Jahren. Der Erfolg der HPV-Impfung ist abhängig von der Akzeptanz und der Nutzung. Dabei ist die Forschung über die elterliche Einstellungen und Kenntnisse über HPV sowie die Akzeptanz der HPV-Impfung von großer Bedeutung, da die Mädchen, die geimpft werden sollen, in einem Alter sind, in dem die elterliche Zustimmung erforderlich ist. Wichtig ist auch die Erhebung des Wissenstands der Jugendlichen über HPV sowie die Dokumentation des tatsächlichen Impfstatus.

Laufzeit: 2009-2010
Projektleiter: PD Dr. Stefanie Klug

Untersuchung zur Teilnahme an der gynäkologischen Krebsfrüherkennungsuntersuchung (Marzy)

In Deutschland wird zur Krebsprävention die jährliche Früherkennungsuntersuchung (KFU) bei Frauen ab dem 20. Lebensjahr von den Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) finanziert. Die Teilnahmerate an der KFU liegt bei Frauen maximal bei 50%. In dieser Studie sollen Frauen, für die in den letzten drei Jahren keine KFU abgerechnet worden war, durch ein persönliches Anschreiben eingeladen werden, wieder an der KFU teilzunehmen. Die dafür in Frage kommende Gruppe der Versicherten soll aus den Unterlagen einer Krankenkasse identifiziert werden. Eine definierte Studienpopulation wird zufällig ausgewählt und in verschiedene Gruppen randomisiert. Die Interventionsgruppen sollen eine persönliche schriftliche Einladung erhalten. Eine der Interventionsgruppen soll nur ein einfaches Anschreiben erhalten, während die andere Interventionsgruppe zusätzlich zu diesem Anschreiben eine ausführliche Informationsbroschüre zu den bei der KFU durchgeführten Untersuchungen, dem Nutzen von Krebsfrüherkennungsuntersuchungen und zu möglichen Risikofaktoren für Gebärmutterhalskrebs und Brustkrebs erhält. In der Kontrollgruppe soll keine Intervention stattfinden. Sechs Monate nach dem Anschreiben sollen die Unterlagen der Krankenkasse für die Studienpopulation erneut gesichtet werden, um herauszufinden, für wie viele Frauen in jeder der Gruppen in der Zwischenzeit eine KFU abgerechnet wurde. Die Unterschiede in den Teilnahmeraten zwischen den Gruppen werden statistisch ausgewertet. Das erfolgreichste Einladungsmodell könnte bei allen Versicherten angewendet werden und so langfristig die Teilnahmeraten an der KFU steigern.

Literatur:
Klug SJ. Zervixkarzinom und Früherkennung. Ärzteblatt Rheinland Pfalz 2004; 11: 23

Laufzeit: 2004-2010
Projektleiter: PD Dr. Werner Kneist

IKONA

Verbundprojekt Nervenmonitoring: Kontinuierliches intraoperatives Nervenmonitoring als mikrotechnologisches Navigationsinstrument bei chirurgischen Eingriffen - Teilprojekt Medizinisch-wissenschaftliche Untersuchungen am kleinen Becken

Laufzeit: 2009-2011
Projektleiter: PD Dr. Werner Kneist

Verbundprojekt Nervenmonitoring

Verbundprojekt Nervenmonitoring: Kontinuierliches intraoperatives Nervenmonitoring als mikrotechnologisches Navigationsinstrument bei chirurgischen Eingriffen - Teilprojekt Medizinisch-wissenschaftliche Untersuchungen am kleinen Becken

Laufzeit: 2008-2010
Projektleiter: Dr. Jochem König

Biometrie für IZKS Interdisziplinäres Zentrum für klinische Studien

Das BMBF-Projekt wird in der Medizinischen Fakultät die Voraussetzungen schaffen, klinische Studien auf hohem Niveau durchzuführen. Einzelne Kliniken mit bestehenden Studieneinheiten werden bei deren Ausbau gefördert, andere erhalten Mittel für den Aufbau von Studieneinheiten. Für die erste Phase von vier Jahren wurden rund 4 Millionen Euro bewilligt. Die Federführung hat Frau Seibert-Grafe. Das KKS wird in die neuen Strukturen eingebunden. Das IMBEI ist mit einer halben Wissenschaftler-Stelle für Biometrie beteiligt.

Laufzeit: 2007-2010
Projektleiter: Dr. Jochem König

MERIT-Studie "A prospective evaluation of patient and lesional prognostic factors affecting the outcome after standard radioimmunotherapy with 90-Yttrium labeled Zevalin alone in patients with follicular lymphoma"

Die multizentrische prognostischen Beobachtungsstudie "A prospektive evaluation of patient and lesional prognostic factors affecting the outcome after standard radioimmunotherapy with 90-Yttrium labeled Zevalin alone in patients with follicular lymphoma" soll mit adäquater statistischer Modellierung läsionsspezifische Prognosemerkmale für das Ansprechen auf Radioimmuntherapie evaluieren.

Laufzeit: 2007-2012
Projektleiter: Dr. Jochem König

PET-PLAN. Optimierung der Strahlentherapieplanung von Patienten mit inoperablen lokal fortgeschrittenen nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen mittels F-18-FDG. Prospektive randomisierte multizentrische Therapieoptimierungsstudie

In Kooperation mit der Klinik für Strahlenheilkunde, Universitätsklinikum Freiburg, Frau PD Dr. U. Nestle, wird eine randomisierte offene multizentrische Phase-II-Studie der AG Nuklearmedizin und Strahlentherapie der Deutschen Gesellschaften für Nuklearmedizin (DGN) und Radioonkologie (DEGRO) durchgeführt. Es geht um Therapieoptimierung mittels F-18-FDG-PET- bzw. PET-CT- basierter konformaler 3D-Planung vor dosiseskalierter simultaner Radiochemotherapie bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC). Ein Förderantrag bei der deutschen Krebshilfe steht vor der Bewilligung. Studienstart ist Oktober 2008. Mittel für die Biometrie: 60000 Euro.

Laufzeit: 2008-2012
Projektleiter: Dr. F. Kowalzik, Dr. W. E. Hitzler, S Runkel, Univ.-Prof. Dr. B Plachter, Dr. M Marron

Epidemiologie und Prävention von transfusionsassozierten Infektionen durch das humane Zytomegalievirus (CMV)

Das humane Zytomegalievirus (CMV), auch als Humanes Herpes-Virus 5 (HHV 5) bezeichnet, ist ein behülltes, doppelsträngiges DNA-Virus (dsDNA), welches zur Familie der Herpesviridae gehört und weltweit verbreitet ist. Die Übertragung erfolgt diaplazentar, durch Muttermilch, Körpersekrete,
Schleimhautkontakt oder iatrogen durch Blutkomponenten sowie Organ- und Stammzelltransplantate. CMV verursacht nach einem Primärkontakt eine lebenslange latente Infektion. Während immunkompetente Personen eine klinisch meist inapparente Infektion durchmachen, kann eine Primärinfektion oder eine Reaktivierung einer latenten Infektion der Mutter bei Feten und Frühgeborenen eine Schwerhörigkeit oder andere neurologische Schädigungen
verursachen. Bei Patienten mit angeborenen oder erworbenen Immundefekt, sowie bei Patienten nach Organ- oder Stammzelltransplantation kann die CMV Infektion zu schweren, teilweise lebensbedrohlichen Erkrankungen führen. Transfusionsassoziierte CMV-Infektionen (transfusion-transmitted CMV-infection, TT-CMV) wurden erstmals in den 1960er Jahren bei Patienten
mit kardiopulmonalen Bypass-Operationen beschrieben. Bisher sind zwei Maßnahmen zur Prävention der TT-CMV als wirksam beschrieben: Einsatz von zellhaltigen Blutkomponenten von CMV-seronegativen Spendern und Leukozytendepletion zellulärer Blutkomponenten bei CMV-seropositiven Spendern. Die in Deutschland bei allen Erythrozyten- und Thrombozytenkonzentraten durchgeführte Leukozytendepletion bewirkt eine Reduktion der zellständigen, latenten Zytomegalieviren, und damit zu einer ca. 90% Verringerung des Risikos einer TT-CMV bei Risikopatienten. Aus der Querschnitts-Leitlinie der Bundesärztekammer geht hervor, dass mangelnde Sensitivität des Antikörpernachweises, Antikörpertiterabfall unter die
Nachweisgrenze, Filtrationsversager, CMV-Infektion aus anderer Infektionsquelle im zeitlichen Zusammenhang mit der Transfusionstherapie einen Teil der Fälle von TT-CMV erklären könnten. Ein anderer Teil könnte dadurch verursacht sein, dass Blutspender mit frischer CMV Infektion
aufgrund der zeitlichen Verzögerung bis zur Bildung spezifischer Antikörper (diagnostisches Fenster) nicht vollständig mit serologischen Testverfahren erfasst werden können (Fensterphase-Spender). Somit führt die Auswahl CMV-seronegativer Blutspender für Risikopatienten theoretisch zu einer Verdoppelung des Risikos einer Blutspende in der besonders infektiösen
serologischen Fensterphase.  Valide Daten zur Seroprävalenz von CMV-spezifischen Antikörpern liegen in Deutschland sowohl im Allgemeinen, als auch für Transfusionszentren nur in unzureichendem Maße vor. Des Weiteren ist unklar, ob der Nachweis viraler DNA durch PCR mit der Infektiosität korreliert oder ob es sich bei der nachgewiesenen DNA nur um nicht infektiöse Fragmente des Virus-Genoms handelt. Die Frage, ob das Risiko einer TT-CMV durch leukozyten-depletierte Blutkomponenten höher oder niedriger ausfällt, wenn für die Blutspende CMV-seronegative Spender herangezogen werden, kann derzeit ebenfalls nicht beantwortet werden.
Primäres Studienziel ist die Durchführung einer Querschnittsstudie zur Seroprävalenz CMV-spezifischer Antikörper bei Blutspendern der Transfusionszentrale der Universitätsmedizin und die Bestimmung der Rate der neu serokonvertierten Spender. Dabei soll die Altersgruppe mit der höchsten Serokonversionsrate (insgesamt und geschlechtsspezifisch) und die
Serokonversionsraten bei Frauen im gebährfähigem Alter ermittelt werden. Des Weiteren sollen die Daten auf Hinweise zu einer potentiellen regionalen und saisonalen Verteilung von Serokonversionen und damit Infektionen untersucht werden, sowie die Entwicklung der Antikörperbildung einer Serokonversion bei Mehrfachspendern beschrieben werden. Das sekundäres Ziel ist mit Hilfe der Spenderrückstellproben die Durchführung einer Studie zur Prävalenz von CMV-DNA in Seren von Spendern mit frischer Infektion (Serokonversion) unter
Einsatz quantitativer PCR Verfahren.

Laufzeit: 2010-2013
Projektleiter: Ulrike Krahn

Netzwerk-Meta-Analysen (MAIFOR-Projekt)

Für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung bedarf es einer zusammenfassenden Aufbereitung der bestehenden wissenschaftlichen Evidenz. Nach einer systematischen Suche zu einem bestimmten Thema ermöglichen Meta-Analysen in geeigneten Situationen die Berechnung eines gemeinsamen Effektschätzers. Die erst kürzlich entwickelten Netzwerk-Meta-Analysen bieten die Möglichkeit, Therapien, die nicht direkt in einer randomisierten klinischen Studien miteinander verglichen wurden, indirekt zueinander in Relation zu setzen. Das Ziel dieses MAIFOR-Forschungsvorhabens ist es, Transparenz für die Gewichtung einzelner Studien in Netzwerk-Meta-Analysen zu schaffen.

Laufzeit: 2010-2012
Projektleiter: Dr. Kai Kronfeld

Studienkoordination, Datenmanagement und Monitoring der Perfusionsstudie

Prospektiv randomisierte Multicenterstudie zum Vergleich der Leberkonservierung mit HTK-Lösung durch Aortenperfusion gegenüber HTK-Lösung durch Aortenperfusion und arterielle ex-situ-Nachperfusion

Laufzeit: 2007-2012
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Hauke Lang, Prof. Dr. Monika Seibert-Grafe, Dr. Kai Kronfeld

Chirurgisches Regionales Studienzentrum Mainz des CHIR-Net Deutschland (BMBF)

Das Chirurgische Regionale Studienzentrum wird seit 2006 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Ziel ist die Weiterentwicklung der Klinischen Forschung in den operativen Fachgebieten sowie die Untersuchung des klinischen Nutzens operativer Verfahren in prospektiven, randomisierten klinischen Studien. Damit trägt das Chirurgische Regionale Studienzentrum dazu bei, Evidenz chirurgischer Therapieverfahren zu generieren und so deutschlandweit nachhaltig eine Struktur und Kultur multizentrischer chirurgischer Studien zu etablieren.
Wissenschaftlich lag der Schwerpunkt der I. Förderphase in den Bereichen Pädiatrische Chirurgie, Lebertransplantation und Methoden zur Funktionsüberprüfung von Nerven bei Operationen, dem sogenannten Neuromonitoring. Aufgrund der positiven Zwischenbegutachtung der I. Förderperiode durch ein international besetztes Gutachtergremium hat im Juli 2010 die Förderung der II. Förderperiode mit einem Fördervolumen von € 644.458 für weitere 3 Jahre begonnen.
Der wissenschaftliche Fokus der dreijährigen II. Förderperiode wird neben den bisherigen Schwerpunkten auf Studien mit Medizinprodukten und der Zusammenarbeit mit den beiden klinischen Schwerpunkten BioMATiCS (Biomaterials, Tissues and Cells in Surgery) und MICO (Migration and Adhesion in Clinical Oncology) liegen.

Laufzeit: 2006-2012
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Stephan Letzel, Juniorprof. Dr. Eva Münster, Dr. Luis Carlos Escobar Pinzón

Arbeitsstress und Gesundheit bei Hausärzten

Erstmals sollen das Ausmaß von Belastung und Stress sowie die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesundheit von Hausärzten in Rheinland-Pfalz erfasst werden. Es soll eruiert werden, inwieweit die Hausärzte in Rheinland-Pfalz von beruflichem Stress und stressbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen (z.B. Burnout, depressive Verstimmung, schlechter allgemeiner Gesundheitszustand) betroffen sind und inwieweit objektive und subjektive Stressmaße mit diesen Gesundheitsbeeinträchtigungen zusammenhängen. Darüber hinaus soll die Inanspruchnahme und Nützlichkeit von Angeboten der Stressbewältigung wie Supervision oder Entspannungsverfahren in Erfahrung gebracht werden. Diesbezüglich wurde eine einmalige standardisierte schriftliche Befragungsstudie an allen niedergelassenen Fachärzten für Allgemeinmedizin, praktischen Ärzten und Ärzten ohne Facharztausbildung in Rheinland-Pfalz (Vollerhebung, n = 2094) in anonymer Form durchgeführt.

Laufzeit: 2009-2010
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Stephan Letzel

Work related risk factors for cardiovascular diseases

Der Einfluss arbeitsbezogener Faktoren (u.a. psychosoziale Belastungen, Nachtschichtarbeit) auf die Entstehung kardiovaskulärer Erkrankungen gewinnt zunehmende Bedeutung. Im Rahmen einer prospektiven Kohortenstudie der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik der Universitätsklinik Mainz zur Entwicklung eines neuen Risikoscores für kardiovaskuläre Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung der subklinischen Atherosklerose und genetischer Dispositionen (Gutenberg-Heart-Studie) besteht die Möglichkeit, als „Nebenfragestellung“ der Bedeutung arbeitsbezogener Risikofaktoren nachzugehen. Einbezogen in die Gutenberg-Heart-Studie werden ca. 15.000 Personen aus dem Großraum Mainz. Berufsbezogene Fragebogenangaben können mit labormedizinischen und medizinisch-technischen Messparametern verknüpft werden; damit können Zusammenhänge zwischen arbeitsplatzbezogenen Belastungen, subjektiv berichteten Beanspruchungen und Beschwerden und objektiv gemessenen Körperfunktionen und kardiovaskulären Parametern untersucht werden

Laufzeit: 2007-2015
Projektleiter: Dr. Manuela Marron

Systematischer Literaturreview und epidemiologisch-statistische Bewertung der Primärliteratur zum Thema Bisphosphonat-assoziierten Kiefernekrose (BP-ONJ)

Die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) plant die Erstellung einer S3-Leitlinie zum Thema „Bisphosphonat-assoziierten Kiefernekrose“. Das IMBEI entwickelt in diesem Zusammenhang eine Literaturdatenbank und führt eine systematische Literaturrecherche mit anschließender epidemiologischer Qualitätsbewertung der einzelnen Studien durch.

Laufzeit: 2010-2011
Projektleiter: Dr. Manuela Marron

Systematischer Literaturreview und epidemiologisch-statistische Bewertung der Primärliteratur zum Thema Bisphosphonat-assoziierten Kiefernekrose (BP-ONJ)

Die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) plant die Erstellung einer S3-Leitlinie zum Thema „Bisphosphonat-assoziierten Kiefernekrose“. Das IMBEI entwickelt in diesem Zusammenhang eine Literaturdatenbank und führt eine systematische Literaturrecherche mit anschließender epidemiologischer Bewertung der relevanten Literatur durch.

Laufzeit: 2010-2011
Projektleiter: Dr. Hiltrud Merzenich

Konzeptions- und Vorbereitungsmaßnahmen deutscher Hochschulen zur Etrablierung gemeinsamer Forschungsstrukturen mit Partnem im asiatisch-pazifischen Forschungsraum (BMBF) - Mainz – Nagasaki Radiation Research Initiative

Die Mainz – Nagasaki Radiation Research Initiative ist eine Kooperation zwischen der Universitätsmedizin Mainz und der Nagasaki University, Graduate School of Biomedical Science. Direkte Partnerinstitutionen sind das Institut für Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) und das Atomic Bomb Disease Institute in Nagasaki. Die Ziele der deutsch – japanischen Zusammenarbeit sind der Aufbau nachhaltiger Kooperationsbeziehungen, in diesem Zusammenhang die Entwicklung eines gemeinsamen Strahlenforschungsprogramms, der Aufbau eines wissenschaftlichen Austauschprogramms für Wissenschaftler aus den Bereichen Strahlenepidemiologie und Strahlenbiologie einschließlich regelmäßiger Workshops zu ausgewählten Themen der Strahlenforschung und langfristig die Acquise eines gemeinsamen multizentrischen Forschungsvorhaben. Internationale Partnerschaften auf wichtigen Forschungsgebieten tragen zur Weiterentwicklung Deutschlands als international führender Wissenschafts- und Innovationsstandort bei. Vor diesem Hintergrund fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Mainz – Nagasaki Radiation Research Initiative bis 2013.

Laufzeit: 2009-2015
Projektleiter: PD Dr. Markus Moehler, Univ.-Prof. Dr. Peter R. Galle, Dr. Lukas Schollenberger

A randomized, placebo-controlled phase II trial investigating SUNITINIB versus placebo in patients with chemorefractory advanced adenocarcinoma of the stomach or lower esophagus treated with chemotherapy FOLFIRI (SUN-CASE)

Randomisierte, placebokontrollierte klinische Studie zum Einsatz von Sunitinib bei Patienten mit fortgeschrittenem Magen- oder Speiseröhrenkarzinom und Chemotherapie FOLFIRI. Es ist geplant 90 Patienten an 15 bis 18 Zentren einzuschließen. Ziel der Studie ist der Nachweis der Überlegenheit von Sunitinib in Bezug auf das progressionsfreie Überleben (PFS) entsprechend den RECIST –Kriterien. Die wichtigsten sekundären Endpunkte sind die objektive Ansprechrate (komplette/partielle Remission), die 1-Jahres-Überlebensrate, die progressionsfreie Überlebensrate und Sicherheit und Verträglichkeit der Kombinationstherapie.

Laufzeit: 2009-2012
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Univ.-Prof. Dr. Karl Lackner, Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Univ.-Prof. Dr. Manfred Beutel, Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Univ.-Prof. Dr. Philipp Wild

The Gutenberg Health Study

Die Gutenberg-Herz-Studie ist eine prospektive bevölkerungsrepräsentative Kohortenstudie. Im Rahmen der Beobachtungsstudie werden im Verlauf 5 Jahren 15.000 Frauen und Männern aus der Stadt Mainz sowie dem Landkreis Mainz-Bingen untersucht. Im Rahmen des Großprojektes werden Herz-Kreislauferkrankungen, Augenerkrankungen, Krebserkrankungen sowie Erkrankungen des Stoffwechsels und des Immunsystems untersucht. Die Studienteilnehmer werden in das Studienzentrum zu einer fünfstündigen Untersuchung eingeladen.

Folgende Untersuchungen werden hierbei durchgeführt (Auswahl):
Klinisch
EKG, Standardisierte Blutdruck- und Ruheherzfrequenzuntersuchung, Echokardiographie (2 und 3 dimensional), Ultraschall der Halsschlagader, Bestimmung der Intima-Media-Dicke der Halsschlagader, Funktionsmessung der Gefäßinnenhaut (Endothelfunktion), Lungenfunktionsuntersuchung

Laborchemisch
Blutfettwerte, Blutzuckerdiagnostik, Entzündungswerte, Schilddrüsenwerte, Elektrolyte, Nierenwerte, Leberwerte,

Computer Assisted Personal Interview (CAPI) zur ausführlichen Anamnese-Erhebung, Ernährungsfragebogen, Fragebogen zur psychischen Belastung, Fragebogen zur körperlichen Aktivität, Fragebogen zur beruflichen Belastung

Ein Schwerpunkt der Gutenberg-Herz-Studie ist die Fragestellung, inwieweit genetische Komponenten für die Entstehung des frühzeitigen Herzinfarktes verantwortlich sind. Hierzu werden durch entsprechende Analysen genetische Variationen identifiziert, welche mit frühen krankhaften Veränderungen des Herz-Kreislaufsystems assoziiert sind.

Nach Einschluss der 15.000 Individuen im Jahr 2011 beginnt die zweite Phase der Gutenberg-Herz-Studie, im Rahmen derer alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem erneuten Besuch in das GHS-Zentrum eingeladen werden; hierbei wird untersucht, welche Veränderungen der o.g. Variablen nach 5 Jahren eingetreten sind.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält direkt nach Ablauf der Untersuchungen im Rahmen eines Abschlussgespräches die persönlichen Ergebnisse ausgehändigt.

Insgesamt arbeiten ca. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Gelingen dieser interdisziplinären Studie, welche von einer hohen inneruniversitären Vernetzung und der Kooperation mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Kooperationspartner profitiert.

Laufzeit: 2005-2016
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel, Univ.-Prof. Dr. Philipp Wild

thrombEVAL - Ein Studienprogramm zur Versorgungsforschung auf dem Gebiet der oralen Antikoagulation

Im Rahmen der deutschlandweiten Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Förderung neuer Modellzentren wurde das Centrum für Thrombose und Hämostase Mainz (CTH) als gemeinsame Einrichtung der Johannes Gutenberg-Universität und der Universitätsmedizin Mainz zur Förderung vorgeschlagen. Eines der Vorhaben im Rahmen der translationalen Forschung des CTH stellt das Projekt „thrombEVAL“ dar. Dies ist ein Versorgungsforschungsprojekt in der Region Rheinhessen im Bereich der Hämostaseologie (Gerinnungsheilkunde), welches unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen im Rahmen eines Landesleitprojektes durchgeführt wird.

Das Projekt gliedert sich in fünf Teilprojekte. Die inhaltliche Zielsetzung besteht darin, hochwertige Daten zur Qualität und Kosten-Nutzen-Effizienz der momentanen Patientenversorgung im Bereich Antikoagulation zu sammeln und zu erfassen und diese mit den Daten eines spezialisierten hämostaseologischen Dienstes, dem Thrombosedienst, als neue Versorgungsstruktur zu vergleichen. Im Rahmen des Projektes wird weiterhin eine Zufriedenheitsanalyse der betreuten Patienten in beiden Systemen sowie eine Befragung der beteiligten Ärzte zur generellen Notwendigkeit von Veränderungen der Strukturen im Bereich Hämostaseologie durchgeführt. Im Rahmen von thrombEVAL wird eine medizinisch-wissenschaftliche Bio-Datenbank des CTH aufgebaut und etabliert, die die Durchführung weiterer translationaler Forschungsprojekte von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Forschung ermöglichen wird. Um representative Daten für die Region Rheinhessen zu bekommen, wird das zentrale Studienzentrum an der Universitätsmedizin Mainz von externen Studienzentren an Kliniken der Region unterstützt.

Laufzeit: 2010-2016
Projektleiter: Dr. Torsten Panholzer

Anbindung der Einrichtungen des Klinikums an das digitale Archiv von Patientenakten

Das digitale Archiv ist an den Klinischen Arbeitsplatz gekoppelt. Die Einrichtungen der universitätsmedizin Mainz werden sukzessive an das System angeschlossen. Hierzu werden jeweils die existierenden Arbeitsprozesse analysiert und auf das Softwaresystem übertragen. Gegebenenfalls sind auf beiden Seiten Anpassungen nötig. Ferner erfolgen die Vergabe von Berechtigungen zum Archivieren und die Einweisung der Benutzer. Diese Tätigkeiten führt das Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik in Kooperation mit dem Servicecenter 6 des Klinikums durch. Daneben wird die Wirtschaftlichkeit des digitalen Aktenarchivs im Vergleich mit den bisherigen Prozessen untersucht.

Literatur:
Striffler T, Panholzer T, Pommerening K. Ein Modell für den Personalkostenvergleich bei Verwendung eines papierbasierten und eines digitalen Patientenarchivs, 2005. http://www.egms.de/static/de/meetings/gmds2005/05gmds356.shtml

Laufzeit: 2007-2012
Projektleiter: Dr. Torsten Panholzer

Ausbau der Forschungsdatenbank zum Wissenschaftsmanagement-System

Das Wissenschaftsmanagement-System unterstützt besonders in den Bereichen:
  • Forschung:
    Darstellung der Forschungsaktivitäten im Internet. Bewertung der Forschungsleistung für die leistungsorientierte Mittelvergabe.
  • Wissenschaftlicher Nachwuchs:
    Administrative Abwicklung von Promotions- und Habilitationsverfahren sowie Master-Studiengängen.
  • Studium & Lehre:
    Darstellung der Leistungen in der Lehre als Grundlage für die Mittelvergabe.
  • Berichtswesen:
    Erstellung von Leistungsberichten. Daten für externe Benchmarkings. Tagesaktuelle interne Statistiken.
Die bisherige Forschungsdatenbank und deckte nur den Bereich Forschung und zum Teil Berichtswesen ab. Einen Überblick über die aktuellen Funktionen des Wissenschaftsmanagement-Systems finden Sie hier: http://forschungmedizin.uni-mainz.de/wims/

Laufzeit: 2009-2011
Projektleiter: Dr. Torsten Panholzer

Entwicklung einer Datenbank mit Multiple-Sklerose-Patienten

Im System, das für die Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universitätsmedizin Mainz entwickelt wird, werden Daten gespeichert mit dem Ziel Therapieansätze und -erfolge zu vergleichen. Die Datenbank ist mit einer ergonomisch optimierten Benutzeroberfläche ausgestattet, von mehrerern Arbeitspätzen zugänglich und ermöglicht das Importieren von Daten aus dem Krankenhausinformationssystem.

Laufzeit: 2010-2011
Projektleiter: Dr. Torsten Panholzer

Implementierung eines Bibliothekssystems

In der Bibliothek des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik wurde zur Verwaltung der Bücher ein neues Intranet-basiertes System implementiert. Die digital vorhandenen bibliografischen Daten wurden importiert. Neben der Erfassung der Ausleihe und der Ausgabe von Erinnerungs-E-Mails und Berichten bietet das System einen Online-Katalog, der von Rechnern im Intranet der Universitätsmedizin Mainz erreichbar ist.

Laufzeit: 2010
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Dr. Ulrike Kottler

Augenmedizinische Untersuchungen im Rahmen der Gutenberg-Herz-Studie GHS

Der ophthalmologische Teil von “PREVENT-it – Die Gutenberg Herz Studie” (GHS) untersucht die Komorbidität schwerwiegender Augenerkrankungen mit kardiovaskulären Erkrankungen, welche die führenden Erkrankungs- und Todesursachen in den Industrienationen darstellen. Ziel der Untersuchungen ist die Etablierung des Zusammenhanges zwischen altersabhängigen Augenerkrankungen und kardiovaskulären Erkrankungen und Entwicklung und Optimierung von Risikomodellen unter Berücksichtigung von Augenveränderungen und kardiovaskulären Erkrankungen. Zusätzlich zur ausführlichen klinisch-internistischen Untersuchung erhalten die Probanden eine umfangreiche ophthalmologische Untersuchung mit Bestimmung der bestkorrigierten Sehschärfe, Messung des Augeninnendruckes, der zentralen Hornhautdicke, einer Gesichtsfeld-Screeninguntersuchung und einer Spaltlampenuntersuchung. Des Weiteren erfolgen eine Fundusphotographie und die Abnahme von Tränenflüssigkeit für proteomische Analysen. Das Studiendesign mit umfangreichen ophthalmologischen und internistischen Untersuchungen ermöglicht präzise Datenerhebungen und stützt sich im Gegensatz zu rein epidemiologischen Studien nicht allein auf anamnestische Angaben der Teilnehmer. Der interdisziplinäre Ansatz soll zu einem besseren Verständnis gemeinsamer Risikofaktoren im Rahmen der Pathogenese altersabhängiger Augenerkrankungen und kardiovaskulärer Erkrankungen führen und somit zu einer zuverlässigen Frühdiagnose, Einschränkung einer Progression und letztendlich Wahrung von Gesundheit und Autonomie im Alter.

Laufzeit: 2007-2016
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Dr. Ulrike Kottler, Dr. Philipp Wild, Univ.-Prof. Dr. Stefan Blankenberg

Der Augenhintergrund als Prädiktor einer subklinischen und klinischen Atherosklerose

Der Augenarzt genießt das Privileg, kleine Gefäße des menschlichen Körpers, die Arteriolen und Venolen der Netzhaut, direkt einsehen und beurteilen zu können. Dies ermöglicht Aussagen über den Gefäßstatus des Individuums und somit auch über generelle Veränderungen des Gefäßsystems im Rahmen beispielsweise einer arteriellen Hypertonie oder einer diabetischen Mikroangiopathie. Eine Gefäßanalyse der Netzhautgefäße mit Variablen wie der AV-Ratio gibt Auskunft über den gesamten Gefäßstatus des Untersuchten. Ziel des Projektes ist es, neue Modelle zur Stratifikation kardiovaskulärer Risikofaktoren über bereits etablierte Risikoscores hinaus (z.B. EURO HEART Score, Deutschland Score, PROCAM Score und Framingham Heart Score) zu entwickeln anhand der Ergebnisse der Untersuchung des Augenhintergrundes in Ergänzung zu Messungen der Endothelfunktion und Laborbefunden.

Laufzeit: 2007-2016
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Dr. Ulrike Kottler

Disease burden: Kosten und Belastung durch Augenerkrankungen in Deutschland

Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) und der grüne Star (Glaukom) gehören neben der diabetischen Netzhauterkrankung zu den führenden Erblindungsursachen in den Industrienationen. Für die nächsten 25 Jahre rechnet man in Deutschland mit einer Zunahme der Erblindungen um etwa ein Drittel aufgrund der zu erwartenden Altersentwicklung der Bevölkerung. Bei dem Anteil der hochgradig sehbehinderten Menschen wird sogar ein noch schnellerer Anstieg erwartet. Die Belastung des Einzelnen durch eine Sehbehinderung, welche zu Einschränkungen bei alltäglichen Tätigkeiten wie Lesen oder der Mobilität führt, wird in diesem Projekt mit standardisierten Fragebögen (NEI-VFQ-25) untersucht. Da Erblindungen und schwere Sehbehinderungen auch einen wichtigen sozioökonomischen Faktor darstellen, soll neben den direkten und indirekten Kosten der genannten wichtigen Augenerkrankungen für die Gesellschaft auch die Kosteneffektivität verschiedener Screeninguntersuchungen in der Augenheilkunde geklärt werden.

Laufzeit: 2007-2016
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Dr. Ulrike Kottler

Epidemiologie von Augenerkrankungen in Deutschland

Weder für die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) noch für das Glaukom (grüner Star) gibt es suffiziente Daten bezüglich der Prävalenz und Inzidenz in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel des Projektes ist es daher, Prävalenzen und Inzidenzen ophthalmologischer Erkrankungen zu bestimmen, um die Zunahme der Belastung durch Augenerkrankungen / Erblindungen abschätzen zu können, Screeningverfahren zu etablieren, frühzeitig Behandlungen zu initiieren und somit langfristig neue Erblindungen vermeiden zu können.

Laufzeit: 2007-2016
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Norbert Pfeiffer, Dr. Ulrike Kottler

Validierung von Screeningverfahren in der Augenheilkunde

Um Augenerkrankungen, die zur Erblindung führen, frühzeitig erkennen und behandeln zu können, sind effektive Screeningverfahren erforderlich. Neben Sensitivität und Spezifität spielen dabei Faktoren wie technische Durchführbarkeit, Erreichbarkeit für Teilnehmer, Untersucherabhängigkeit des Verfahrens und Kosten eine wichtige Rolle. In diesem Projekt sollen Screeninguntersuchungen in der Augenheilkunde validiert werden.

Laufzeit: 2007-2016
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Klaus Pommerening

Identitätsmanagement für medizinische Forschungsnetze

Für den Einsatz in medizinischen Forschungsnetzen wird für die datenschutzrechtlich notwendige Pseudonymisierung ein Werkzeug zur netzweiten eindeutigen Patientenidentifizierung benötigt, das auch Eingabefehler in vernünftigem Ausmaß abfangen und danach eindeutige Pseudonyme vergeben kann (Identitätsmanagement). Ein solches Werkzeug wurde am IMBEI als Softwaretool entwickelt und wird für verschiedene deutschlandweite Forschungsverbünde als Webdienst eingesetzt, so für das Kompetenznetz Pädiatrische Onkologie und Hämatologie und für das Kompetenznetz Multiple Sklerose. Andere Forschungseinrichtungen wie das Kompetenznatz angeborene Herzfehler und das Centrum für Schlaganfallforschung an der Charité Berlin wurden bei der Einrichtung unterstützt. Die Performanz und Fehlerrate des Match-Algorithmus wurden systematisch ausgewertet. Eine Überarbeitung und Erweiterung der Werkzeuge gemäß den Anforderungen aus dem revidierten TMF-Datenschutzkonzept ist als Folgeprojekt in der Vorbereitung.

Literatur:
Helbing K, Demiroglu SY, Rakebrandt F, Pommerening K, Rienhoff O, Sax U. A Data Protection Scheme for Medical Research Networks Review after Five Years of Operation. METHODS OF INFORMATION IN MEDICINE 2010; 49 (6): 601-607
Sariyar M, Borg A, Pommerening K. Evaluation of record linkage methods for iterative insertions. Methods Inf Med 2009; 48: 429-437

Laufzeit: 2009-2011
Projektleiter: PD Dr. Annette Queißer-Wahrendorf, Dr. Awi Wiesel, G Stolz, Univ.-Prof. Dr. Maria Blettner, Univ.-Prof. Dr. Annerose Keilmann, Juniorprof. Dr. Eva Münster, Prof. Dr. Michael Huss

Langzeitkohorte der Mainzer Forschergruppe

Fragen der Prävention sind für die Kinderheilkunde in der Praxis von zunehmender Bedeutung. Im Bereich der primären Prävention ist die frühe Prägung der gesundheitlichen Langzeitentwicklung bis ins Erwachsenenalter durch die Auswirkungen intrauteriner Expositionen auf das ungeborene Kind ein Thema von hoher Aktualität. Basierend auf einer zum Zeitpunkt der Geburt erfolgten Vollerfassung aller Neugeborenen(n=8.741; inklusive einer standardisierten körperlichen und sonographischen Untersuchung) in definierten Regionen soll eine prospektive Nachuntersuchung und Begleitung der Kinder, deren Mütter eine schriftliche Einwilligung zur Nachverfolgung gegeben haben (n=4.341), mit den besonderen Schwerpunkten Entwicklungsstörungen, chronische Erkrankungen und Wachstum erfolgen. Hierbei kann auch nach den verschiedensten intrauterinen Expositionen (z.B. Gestationsdiabeteses, Medikamenteneinnahme, berufliche Exposition, etc.) aufgeschlüsselt werden.

Laufzeit: 2009-2014
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Heinz Schmidberger, Univ.-Prof. Dr. B Kaina

ISIMEP Project 2: Biological Dosimetry during external beam irradiation

ISIMEP Forschungsverbund (Prof. Dr. Schmidberger, Frau Ebersberger):
Der Forschungsverbund Intrinsische Strahlenempfindlichkeit: Identifikation, Mechanismen, Epidemiologie (ISIMEP) beschäftigt sich mit der Anwendung strahlenbiologischer Forschung für epidemiologische Fragestellungen.
Förderung durch BMBF mit 1.703.222 € auf 3 Jahre (Anteil Radioonkologie 259.266 €).
Im Teilprojekt 2 werden im Laufe einer Radiotherapie bei Patienten periphere Lymphozyten gesammelt. Der Strahlenschaden in den Zellen wird mit Hilfe der Färbung des Histonproteins gamma-H2AX quantifiziert und mit der Dosis und dem Volumen der Teilkörperbestrahlung in Beziehung gesetzt. Aus dieser Untersuchung werden Standardkurven füe eine retrospektive biologische Dosimetrie gewonnen. Solche Daten können nach Strahlenunfällen bedeutsam sein, um die Exposition bzw. deren biologischen Effekt abzuschätzen.

Laufzeit: 2010-2014
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Heinz Schmidberger

ISIMEP TP 7: Sekundärmalignome nach Onkologischer Therapie und Verarbeitung von genotoxischem Stress

 Das Teilprojekt 7 beschäftigt sich mit der Untersuchung von Fibroblasten, die von Langzeitüberlebenden einer kindlichen Krebserkrankung gewonnen wurden. Dabei werden zwei Gruppen von Probanden verglichen: Erwachsene die seit der erfolgreichen Krebstherapie ein zweites Malignom entwickelt haben und Erwachsene, die bei identischer Vorerkrankung und identischer Therapie keine zweite Krebserkrankung entwickelt haben. Durch Untersuchungen der DNA-Reparatur und der strahleninduzierten Zellzykluskontrolle soll eruiert werden, ob sich beide Gruppen von Langzeitüberlebenden in der Verarbeitung von Gentoxischen Einflüssen unterscheiden.


Laufzeit: 2010
Projektleiter: Irene Schmidtmann

Kooperation mit der Deutschen Stiftung Organstransplantation (DSO) Frankfurt

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation koordiniert die Vorbereitung und Durchführung der Organspende bundesweit. Alle wesentlichen Schritte jeder potenziellen und realisierten Organspende werden dokumentiert. Aus diesen Daten sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die letztendlich zu Verbesserung der Organspendeprozesse führen sollten.

Die DSO will ihre Daten nutzen, um für die Realisierung einer Organspende günstige oder ungünstige Faktoren zu ermitteln, so dass diese Faktoren – soweit möglich – in eine günstige Richtung beeinflusst werden können. Desweiteren soll untersucht werden, ob es Faktoren gibt, die das Ergebnis der Transplantation beeinflussen. Auch dies kann Auswirkungen auf die Vermittlung von Spenderorganen haben. Schließlich sollen zeitliche Trends in der Zahl der Organspenden entdeckt werden.

Im Jahr 2008 wurden in Kooperation mit der DSO die Fragestellungen definiert. Vorgaben für die zur Generierung einer Auswertungsdatenmenge notwendigen Datenbankabfragen innerhalb der DSO wurden gemeinsam erarbeitet.


Laufzeit: 2008-2012
Projektleiter: PD Dr. Bernhard Stoffelns, Dr. Kilian Schoepfer, PD Dr. Andreas Faldum, Univ.-Prof. Dr. Joachim Kutzner

Kombinierte Transpupillare Thermotherapie (TTT) und Ruthenium-Brachytherapie als sogenannte "sandwich-therapy" zur Behandlung des malignen Aderhautmelanoms

Eigene Untersuchungen zeigten, dass bei kleinen zentralen Aderhautmelanomen bei alleiniger Ruthenium-Brachytherapie die Erblindungsrate bei 25% liegt. Die Transpupillare Thermotherapie (TTT) zeigt zwar eine gute Regression des intraokularen Tumors, jedoch fanden wir fluoreszezangiographisch eine ungenügende Wirksamkeit in den tiefen Aderhautschichten, weswegen wir die TTT als alleiniges Therapieverfahren ablehnen. Prospektiv soll nun die kombinierte Anwendung von TTT für den intraokularen Tumoranteil, sowie Ruthenium-Brachytherapie für die Augapfelwand untersucht werde. Da bei dieser "sandwich-therapy" die applizierte Gesamtdosis wesentlich geringer ist als bei Brachytherapie allein, sind wesentlich bessere Funktionsergebnisse zu erwarten.

Laufzeit: 2001-2011
Projektleiter: Prof. Dr. Frank Ückert

MDPE-Bilddatenserver: Individualisierte, sichere und benutzerfreundliche Bilddatenkommunikation innerhalb des HIT-Studienverbundes

Die webbasierte Teleradiologieplattform MDPE (Medical Data and Picture Exchange) wurde mit dem Ziel entwickelt, zahlreichen Nutzern den einfachen und gleichzeitig sicheren Austausch von digitalen medizinischen Bilddaten zu ermöglichen. Zur Benutzung des Systems sind lediglich ein Webbrowser mit aktiviertem Javascript sowie eine installierte Java-Laufzeitumgebung notwendig.
Das System bietet eine Organisation von Patientenakten nach „Studien“ oder allgemeiner nach Containern. Diese Container können durch tatsächliche medizinische Studien (z.B. zur Forschung oder Therapieoptimierung) oder auch durch ein Netzwerk aus zweckgebunden miteinander kooperierenden Kliniken und niedergelassenen Ärzten besetzt werden. Ein flexibles und erweiterbares Rollenkonzept samt gekoppelten Zugriffsrechten sorgt für eine Abschottung einzelner Container voneinander, aber mit der Möglichkeit Patienten in andere Studien zu verschieben. Bei Vorliegen eines traditionellen Überweisungsworkflows zwischen den kooperierenden Parteien kann der behandelnde Arzt zum Beispiel bei Einholen einer Zweitmeinung Zugriffsrechte auf einzelne Bilddatenakten eines Patienten durch eine virtuelle Überweisung vergeben. Der Empfänger erhält ausschließlich Zugriff auf die durch diese Überweisung spezifizierten Daten.

Ein Container kann beliebig viele Patienten enthalten, sowie für jeden Patienten beliebig viele Dokumente. Durch die Fokussierung auf medizinische Bilddaten bedingt wird das DICOM-Format inklusive Netzwerkfunktionen wie DICOMSTORE sowie Objekte aus der Strahlentherapie (RTSTRUCT, RTPLAN, etc) weitreichend unterstützt. Daneben wird auch der Tausch von Material in herkömmlichen Bitmap-Formaten wie GIF, JPEG, PNG oder auch Office-Formaten inklusive PDF unterstützt. Über signierte Java-Komponenten erlaubt das System z.B. auch den Upload kompletter DICOM-CDs oder den lokalen Empfang von DICOM-Objekten via DICOMSTORE, gefolgt vom Import in das zentrale System.

Die MDPE-Plattform beruht auf einem Datenschutzkonzept, welches in Zusammenarbeit mit der Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF, Berlin) auf Basis des dort entwickelten generischen Datenschutzkonzepts A erstellt wurde. Somit liegen patientenidentifizierende Daten (Name, Adresse, Geschlecht, etc.) und diagnostische Daten (Bilddaten, Diagnosen, evtl. Fragebögen je nach Ausrichtung der medizinischen Studie) strikt getrennt vor. Diese Trennung ist sowohl logisch als auch physikalisch, beide Datenklassen liegen also auf separaten Servern in unterschiedlichen Rechenzentren. Die Synchronisation geschieht transparent im Webbrowser des Benutzers, sodass datenschutzkonform einzig beim behandelnden Arzt eine Zusammenführung beider Datenklassen erfolgt. Auf Basis dieser Implementierung wird in Zusammenarbeit mit der TMF eine generische Software-Bibliothek kostenlos veröffentlicht, die es Drittprojekten im deutschsprachigen Raum ermöglicht eine datenschutzgerechte Datentrennung durchzuführen.
Durch die zentralisierte Client-Server-Architektur und die strikte Trennung der Datenklassen ist auch das Backup datenschutzkonform zentralisierbar. Der modulare Aufbau begünstigt Erweiterungen, welche sich nahtlos in die bestehende Oberfläche integrieren. Die MDPE-Plattform ermöglicht somit den einfachen und sicheren Austausch radiologischer Dokumente über das Internet bei nur geringem administrativem und finanziellem Aufwand auf Seiten des Nutzers.


Laufzeit: 2009-2012
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Frank Ückert, Tobias Hartz

Onko.vz/ PIPO

In diesem Projekt werden die Effekte neuer Medien auf die Kommunikation zwischen Patienten, Angehörigen und professionellen Nutzern untersucht.
Auch im Gesundheitswesen sind diese neuen Technologien angekommen. Patienten vernetzen sich in Gruppen untereinander, tauschen ihre Erfahrungen aus; Institutionen und Interessengruppen präsentieren sich.
Aus diesem Grund ist das interaktive Kommunikationsportal PIPO speziell für die Kinderonkologie entwickelt und getestet worden. Patienten und ihre Angehörigen haben dort begleitet von Ärzten die Möglichkeit, ein eigenes Profil anzulegen, Blogeinträge vorzunehmen und diese zu bewerten und zu kommentieren. Da es bereits eine Fülle sehr guter auf bestimmte Patientengruppen angepasster Informationen zum Thema Krebs bei Kindern gibt, diese den Patienten aber meist nicht bekannt sind, werden externe Angebote explizit auf der Portalseite vorgestellt. Auch diese können von den Nutzern bewertet werden.
Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass es viele offene Fragen zu den Funktionsweisen von Web-Communities gibt und vor allem die Angehörigen sehr verunsichert sind, wie diese zu nutzen seien. Ziel des Projektes soll es sein, die Probleme, Erwartungen und Fragen bezüglich der neuen Technologien zu analysieren und gemeinsam Lösungen auszuarbeiten, um in Zukunft gezielt Angebote anzubieten und bestehende Webangebote zu verbessern.

Laufzeit: 2010-2012
Projektleiter: Dr. Anja Victor, PD Dr. Claudia Spix

Familiäre Prädisposition für Non-Hodgkin-Lymphome im Kindes- und Jugendalter

Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) sind in Deutschland die fünfthäufigste maligne Erkrankung im Kindesalter. Während die Medizin einen bedeutenden Fortschritt bei der Behandlung von NHL im Kindesalter verzeichnet, sind nur wenig Forschungsergebnisse mit Bezug auf die Ätiologie des NHL und seinen Subtypen bekannt. Hauptziel dieser Studie ist es, zu ermitteln, ob es in den Familien von Patienten, die in der Kindheit an NHL erkrankt waren, eine Häufung von malignen Erkrankungen (insbesondere systemischen malignen Erkrankungen) gibt. In der Studie werden Patienten, die an NHL im Kindesalter erkrankt waren, bezüglich ihrer Verwandten befragt.

Laufzeit: 2008-2010
Projektleiter: Dr. Anja Victor, Univ.-Prof. Dr. Gerhard Hommel

Kontrolle der False Discovery Rate bei diskreten Teststatistiken – Methoden zum multiplen Testen in genetischen Assoziationsstudien

Bei vielen medizinischen Fragestellungen werden diskrete Teststatistiken verwendet. Werden dann viele Tests durchgeführt (wie z.B. bei genetischen Assoziationsstudien) und ist die Fallzahl klein, ergeben sich durch die Ausnutzung der Eigenschaften diskreter Teststatistiken Powergewinne, das heißt man kann mehr Ablehnungen von Nullhypothesen erreichen. Die Kontrolle der FDR ist heute in vielen Fragestellungen die gewählte multiple Fehlerrate. Jedoch gibt es zu ihrer Kontrolle noch keine zufrieden stellenden Methoden, die speziell für diskrete Teststatistiken verwendet werden. Ziel dieses Projekts ist es, eine solche Methode zu entwickeln und bezüglich ihrer Eigenschaften zu evaluieren.

Laufzeit: 2009-2010
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Hajo Zeeb

Evaluationsstudie Computertomographie bei Kindern (IndiPrax – CT)

Dem unbestrittenen Nutzen der CT-Diagnostik stehen die im Vergleich zu konventionellen Röntgenuntersuchungen wesentlich höheren Strahlendosen gegenüber. Die vermehrte Verordnung von Computertomographien ist ein maßgeblicher Einflussfaktor für die Gesamtexposition bei Kindern. Ziel der Studie ist eine Evaluation der Indikationspraxis von Computertomographien durch Nichtradiologen sowie deren Strahlenrisikobewusstsein.

Laufzeit: 2009-2010
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Hajo Zeeb

Forschungsprojekte zu Migration und Gesundheit

Das IMBEI ist in mehrere nationale und internationale Forschungs– und Publikationsprojekte zum Themenbereich Migration und Gesundheit eingebunden. Dabei werden primäre und sekundäre epidemiologische Daten von Migrantenpopulationen analysiert.

Literatur:
Razum O, Zeeb H, Meesmann U. Migration und Gesundheit. Schwerpunktbericht der Gesundheitsberichterstattung des Bundes. Herausgeber: Robert-Koch-Institut, Berlin1. Aufl. 2008, 133 Seiten
Zeeb H, Spallek J, Razum O, Spix C. Krebserkrankungen bei Kindern türkischer Herkunft in Deutschland. Halbjahrestagung der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie 2007. Monatsschr Kinderheilkd 2007; 155: 402

Laufzeit: 2006-2010
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Hajo Zeeb, Dr. Gaël Hammer, Dr. Hiltrud Merzenich, L Krille

Iodine Blockage of the Thyroid Gland in case of radiological and nuclear emergencies: systematic review

Iodine blockage of the thyroid gland is considered in emergency situations where radioactive material is released into the environment. To support guideline development of the WHO concerning this intervention, the IMBEI is conducting a systematic literature review of specific research question on iodine blockage of the thyroid gland.

Laufzeit: 2009-2010
Projektleiter: Univ.-Prof. Dr. Hajo Zeeb, Lucian Krille

Radon-Studien (WHO International Radon Project; RADPAR)

Das radioaktive Gas Radon ist nach dem Rauchen einer der wichtigsten Risikofaktoren für Lungenkrebs. Neue epidemiologische Forschungsergebnisse zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen innerhäuslichem Radon und Lungenkrebsrisiko. Das von der WHO und dem Bundesamt für Strahlenschutz geförderte Projekt umfasst die Koordination des WHO International Radon Project einschließlich der Herausgebertätigkeit für das neue WHO Radon Handbuch (Publikation im Jahr 2009). Das IMBEI ist zudem beteiligt an dem von der EU geförderten RADPAR Projekt zur Analyse und Umsetzung von Massnahmen zur Radonprävention.

Literatur:
Zeeb H, Carr Z. Radon et cancer du poumon - appel à une politique de santé publicque (Editorial). Bulletin épidémiologique hebdomadaire 2007; 18 (19): 145-146

Laufzeit: 2006-2010
Projektleiter: I Zwiener, S Berkefeld

Biometrische Betreuung von Studien der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie Entwicklung statistischer Verfahren für Studien mit kleiner Fallzahl und/oder langer Laufzeit

Ziel der biometrischen Betreuung ist die Sicherstellung eines hohen internationalen Standards. Um dieses Ziel zu erreichen, werden diese Studien während ihrer gesamten Laufzeit professionell biometrisch begleitet. Die Mitarbeit erstreckt sich dabei von der Planung einer Studie, über die Erstellung des statistischen Teils des Studienprotokolls, der Durchführung von Randomisierungen, der Mitwirkung bei der Kontrolle von Abbruchkriterien, der Sicherstellung der Datenqualität bis zu den statistischen Analysen und der Interpretation der Ergebnisse.
Die niedrigen Inzidenzraten pädiatrisch-onkologischer und -hämatologischer Erkrankungen bedingen kleine Rekrutierungsraten und lange Studienlaufzeiten. Daher steht die Entwicklung individuell auf die jeweilige Studie angepasster statistischer Methoden bei diesen Projekten im Vordergrund.
Bei den folgenden Studien handelt es sich um bundesweite, z.T. europaweite Studien, deren Studienleitungen an verschiedenen deutschen Kliniken angesiedelt sind:

HIT/SIOP-PNET
Kooperationspartner: Prof. Dr. S. Rutkowski (nationale Studienleitung), Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf; Dr. F. Deinlein (nationale Studienleitung), Universitätskinderklinik Würzburg; Dr. B. Lannering, Department of Pediatric Oncology, Göteborg; Prof. Dr. R. Kortmann, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universität Leipzig; Dr. B. Pizer, Alder Hey Children's Hospital, Liverpool; Dr. F. Doz, Departement de Pédiatrie, Institut Curie, Paris

HIT-GBM/HGG
Kooperationspartner: PD Dr. C. Kramm (Studienleitung), Universitätsklinikum Halle

HIT-LGG
Kooperationspartner: Dr. A. K. Gnekow (nationale Studienleitung), Klinik für Kinder und Jugendliche, Klinikum Augsburg; Kooperationspartner: Prof. Dr. G. Perilongo, Clinica di Oncoematologia Pediatrica e Centro Leucemie Infantili, Padova; Dr. D. A. Walker, Children's Brain Tumor Research Centre - Queen's Medical Centre, University of Nottingham; Dr. J. Grill, Département de Cancérologie de l'Enfant et de l'Adolescent, Institut Gustave Roussy, Villejuif

HIT-ENDO/KRANIOPHARYNGEOM
Kooperationspartner: Prof. Dr. H. Müller (Studienleitung), Klinik für Allgemeine Kinderheilkunde, Hämatologie/Onkologie, Klinikum Oldenburg

HIT-REZ
Kooperationspartner: PD Dr. G. Fleischhack (Studienleitung), Pädiatrische Hämatologie/Onkologie, Universitätskinderklinik Bonn


Laufzeit: 2007-2011
Projektleiter: Isabella Zwiener

Planung des Stichprobenumfangs bei Studien mit Genexpressionsdaten (MAIFOR-Projekt)

In der medizinischen Forschung werden viele Studien durchgeführt, in denen die Vorhersage der Überlebenszeiten von Patienten im Mittelpunkt steht. Diese Prognose dient dazu, den Patienten durch eine Therapiestratifikation die optimale Therapie zukommen zu lassen. Bei Patienten mit niedrigem Risiko soll keine Übertherapie stattfinden und Patienten mit hohem Risiko dürfen nicht untertherapiert werden. In den letzten Jahren wird vermehrt versucht, die Prognose der Patienten nicht nur anhand von klinischen Parametern (staging, grading), sondern auch anhand von Genexpressionswerten vorherzusagen. Bei der Untersuchung von Genexpressionswerten liegen hochdimensionale Daten vor: ein Affymetrix-Chip untersucht circa 22.000 Gene. Für eben diesen Fall von hochdimensionalen Daten ist die Fallzahlplanung für Vorhersagemodelle kaum untersucht. Alle bisherigen Methoden zur Fallzahlplanung helfen hier nicht weiter, wenn die extrem hohe Zahl der Gene und damit multiples Testen auch nur annähernd berücksichtigt werden soll. Um auf diesem - sowohl aus statistischer als auch aus medizinischer Sicht - neuem Gebiet Studien von hoher Qualität und Aussagekraft durchführen zu können, ist eine Fallzahlplanung zwingend notwendig.

Ziel dieses Projektes ist es, eine Fallzahlplanung zu entwickeln, welche sowohl die Hochdimensionalität der Genexpressionswerte als auch die Überlebenszeit berücksichtigt. Wenn die Fallzahlplanung den genauen Zeitpunkt des Ereignisses der Patienten (z.B. Herzinfarkt oder Tod) berücksichtigt, werden weniger Patienten benötigt. Für die Erforschung adäquater Methoden zur Fallzahlplanung wird eine halbe Wissenschaftler-Stelle für zwei Jahre von MAIFOR finanziert.
 


Laufzeit: 2010-2012

Publikationen

Albring C, Baum E, Beckermann MJ, Beckmann MW, Blettner M, Bohm B, Brucker C, Doren M, Emons G, Foth D, Geisthovel F, Gudermann T, Hadji P, Kiesel L, Klemperer D, Konig K, Lindhoff-Last E, Ludolph A, Mueck AO, Nass-Griegoleit I, Noss D, Ortmann O, Petri E, Rabe T, Regitz-Zagrosek V, Schulte H, Siedentopf F, Strowitzki T, Windler E
Autoren der Einrichtung: Blettner M
Hormone Therapy in the Pero and Postmenopausal Women - Short Version of the S3-Guideline
GEBURTSHILFE UND FRAUENHEILKUNDE. 2010; 70 (9): R64-R76 Article
Datensatz in Web of Science®

Assmann G, Koenig J, Pfreundschuh M, Epplen JT, Kekow J, Roemer K, Wieczorek S
Autoren der Einrichtung: Koenig J
Genetic Variations in Genes Encoding RANK, RANKL, and OPG in Rheumatoid Arthritis: A Case-Control Study
JOURNAL OF RHEUMATOLOGY. 2010; 37 (5): 900-904 Article
Datensatz in Web of Science®

Becker D, Sfakianakis I, Krupp M, Staib F, Victor A, Blettner M, Maass T, Thorgeirsson SS, Galle PR, Teufel A
Autoren der Einrichtung: Victor A, Blettner M
Weitere Autoren des Fachbereichs: Becker D, Krupp M, Staib F, Maass T, Galle PR, Teufel A
GENETIC SIGNATURES SHARED IN EMBRYONIC LIVER DEVELOPMENT AND LIVER CANCER DEFINE PROGNOSTICALLY RELEVANT SUBGROUPS IN HCC
HEPATOLOGY. 2010; 52 (4): 947A-947A Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Bornkessel C, Blettner M, Breckenkamp J, Berg-Beckhoff G
Autoren der Einrichtung: Blettner M
Quality control for exposure assessment in epidemiological studies
RADIATION PROTECTION DOSIMETRY. 2010; 140 (3): 287-293 Article
Datensatz in Web of Science®

Brecht I, Bremensdorfer C, Schneider DT, Kaatsch P
Autoren der Einrichtung: Bremensdorfer C, Kaatsch P
INCIDENCE OF RARE MALIGNANT PEDIATRIC TUMORS IN GERMANY 1998-2007-DATA FROM THE GERMAN CHILDHOOD CANCER REGISTRY
PEDIATRIC BLOOD & CANCER. 2010; 55 (5): 909-909 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Breckenkamp J, Blettner M, Kowall B, Schüz J, Schlehofer B, Schmiedel S, Bornkessel C, Reis U, Potthoff P, Berg-Beckhoff G
Autoren der Einrichtung: Blettner M, Schmiedel S
Ergebnisse einer Quersschnittsstudie zum Zusammenhang von elektromagnetischen Feldern von Mobilfunksendeanlagen und unspezifischen gesundheitlichen Beschwerden
Umweltmed Forsch Prax. 2010; 15 (3): 159-166

Brzoska P, Voigtlander S, Spallek J, Razum O
Autoren der Einrichtung: Spallek J
Utilization and effectiveness of medical rehabilitation in foreign nationals residing in Germany
EUROPEAN JOURNAL OF EPIDEMIOLOGY. 2010; 25 (9): 651-660 Article
Datensatz in Web of Science®

Cardis E, Deltour I, Vrijheid M, Combalot E, Moissonnier M, Tardy H, Armstrong B, Giles G, Brown J, Siemiatycki J, Parent ME, Nadon L, Krewski D, McBride ML, Johansen C, Collatz CH, Auvinen A, Kurttio P, Lahkola A, Salminen T, Hours M, Bernard M, Montestruq L, Schuz J, Berg-Beckhoff G, Schlehofer B, Blettner M, Sadetzki S, Chetrit A, Jarus-Hakak A, Lagorio S, Iavarone I, Takebayashi T, Yamaguchi N, Woodward A, Cook A, Pearce N, Tynes T, Blaasaas KG, Klaeboe L, Feychting M, Lonn S, Ahlbom A, McKinney PA, Hepworth SJ, Muir KR, Swerdlow AJ, Schoemaker MJ
Autoren der Einrichtung: Blettner M
Brain tumour risk in relation to mobile telephone use: results of the INTERPHONE international case-control study
INTERNATIONAL JOURNAL OF EPIDEMIOLOGY. 2010; 39 (3): 675-694 Article
Datensatz in Web of Science®

Christmann M, Nagel G, Horn S, Krahn U, Wiewrodt D, Sommer C, Kaina B
Autoren der Einrichtung: Krahn U
Weitere Autoren des Fachbereichs: Christmann M, Nagel G, Horn S, Wiewrodt D, Sommer C, Kaina B
MGMT activity, promoter methylation and immunohistochemistry of pretreatment and recurrent malignant gliomas: a comparative study on astrocytoma and glioblastoma
INTERNATIONAL JOURNAL OF CANCER. 2010; 127 (9): 2106-2118 Article
Datensatz in Web of Science®

Claus M, Hänselmann K, Bussas U, Zeissig S, Dik N, Kaiser M, Blettner M, Klug S
Autoren der Einrichtung: Hänselmann K, Bussas U, Zeissig S, Dik N, Kaiser M, Blettner M, Klug S
Weitere Autoren des Fachbereichs: Claus M
Soziale Determinanten der Nichtteilnahme an der MARZY-Studie
Das Gesundheitswesen. 2010; 72 (8/9): 643

Conway DI, McKinney PA, McMahon AD, Ahrens W, Schmeisser N, Benhamou S, Bouchardy C, Macfarlane GJ, Macfarlane TV, Lagiou P, Minaki P, Bencko V, Holcatova I, Merletti F, Richiardi L, Kjaerheim K, Agudo A, Castellsague X, Talamini R, Barzan L, Canova C, Simonato L, Lowry RJ, Znaor A, Healy CM, McCartan BE, Marron M, Hashibe M, Brennan P
Autoren der Einrichtung: Marron M
Socioeconomic factors associated with risk of upper aerodigestive tract cancer in Europe
EUROPEAN JOURNAL OF CANCER. 2010; 46 (3): 588-598 Article
Datensatz in Web of Science®

Cristmann M, Nagel G, Horn S, Krahn U, Wiewrodt D, Sommer C, Kaina B
Autoren der Einrichtung: Krahn U
Weitere Autoren des Fachbereichs: Cristmann M, Nagel G, Horn S, Wiewrodt D, Sommer C, Kaina B
MGMT activity, promoter methylation and immunohistochemistry of pre-treatment and recurrent malignant gliomas
ONKOLOGIE. 2010; 33: 6-6 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Dieluweit U, Debatin KM, Grabow D, Kaatsch P, Peter R, Seitz DCM, Goldbeck L
Autoren der Einrichtung: Grabow D, Kaatsch P
Social outcomes of long-term survivors of adolescent cancer
PSYCHO-ONCOLOGY. 2010; 19 (12): 1277-1284 Article
Datensatz in Web of Science®

Disse S, Husmann G, Zeeb H
Autoren der Einrichtung: Disse S, Husmann G, Zeeb H
Nichtmelanozytäre Hauttumoren in Rheinland-Pfalz 1998-2004 und Einfluss des Berufs
Ärzteblatt Rheinland-Pfalz. 2010; 6: 22

Drescher D, Gockel I, Timm S, Berger MR, Herzer K, Schmidtmann I, Junginger T, Galle PR, Lang H, Moehler M, Schimanski CC
Autoren der Einrichtung: Schmidtmann I
Weitere Autoren des Fachbereichs: Gockel I, Timm S, Herzer K, Junginger T, Galle PR, Lang H, Moehler M, Schimanski CC
Does Expression of Receptor Tyrosine Kinases in Gastric Adenocarcinoma Correlate with Clinicopathological Parameters?
HEPATO-GASTROENTEROLOGY. 2010; 57 (98): 388-394 Article
Datensatz in Web of Science®

du Prel JB, Rohrig B, Hommel G, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Hommel G, Blettner M
Choosing Statistical Tests
DEUTSCHES ARZTEBLATT INTERNATIONAL. 2010; 107 (19): 343-348 Review
Datensatz in Web of Science®

Ehrensperger MM, Berres M, Taylor KI, Monsch AU
Autoren der Einrichtung: Berres M
Early detection of Alzheimer's disease with a total score of the German CERAD
JOURNAL OF THE INTERNATIONAL NEUROPSYCHOLOGICAL SOCIETY. 2010; 16 (5): 910-920 Article
Datensatz in Web of Science®

Ehrensperger MM, Berres M, Taylor KI, Monsch AU
Autoren der Einrichtung: Berres M
Screening properties of the German IQCODE with a two-year time frame in MCI and early Alzheimer's disease
INTERNATIONAL PSYCHOGERIATRICS. 2010; 22 (1): 91-100 Article
Datensatz in Web of Science®

Fleischhack G, Reichling S, Weber C, Zimmermann M, Warmuth-Metz M, Pietsch T, Zwiener I, Faldum A, Bode U
Autoren der Einrichtung: Zwiener I, Faldum A
INTRAVENTRICULAR THERAPY WITH ETOPOSIDE IN RECURRENT CNS-PNETS AND EPENDYMOMAS - INTERIM RESULTS OF A PHASE II STUDY
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II42-II42 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Frahsek S, Rutkowski S, Faldum A, Ottensmeier H
Autoren der Einrichtung: Faldum A
HIT-SKK2000: BEHAVIORAL AND FUNCTIONAL PROBLEMS OF YOUNG CHILDREN WITH MEDULLOBLASTOMA AND EPENDYMOMA 5 YEARS AFTER DIAGNOSIS
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II76-II76 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Fritschi L, Guenel P, Ahrens W, Merzenich H
Autoren der Einrichtung: Merzenich H
European Study Group on Occupational Causes of Rare Cancers: Breast cancer in priests: follow-up of an observation made 167 years ago
Eur J Epidemiol. 2010; 25 (3): 219-221

Frühwald MC, Redlich A, Kaatsch P, Vorwerk P
Autoren der Einrichtung: Kaatsch P
Differenzierte Schilddrüsenkarzinome als Zweitmalignom bei Kindern und Jugendlichen. Beitrag in: Schilddrüse 2009 (Henning-Symposium: Qualitätsstandards in der Schilddrüsenmedizin)
Herausgeber: Lehmanns-Media-Verlag, Berlin 2010, S.79-87

Gebhardt U, Schroder S, Pohl F, Kortmann R, Zwiener I, Faldum A, Warmuth-Merz M, Pietsch T, Calaminus G, Sorensen N, Wiegand C, Kolb R, Muller HL
Autoren der Einrichtung: Zwiener I, Faldum A
NEUROSURGICAL HYPOTHALAMIC LESIONS AND POSTOPERATIVE OUTCOME IN CHILDHOOD CRANIOPHARYNGIOMA - RESULTS OF THE MULTINATIONAL PROSPECTIVE TRIAL KRANIOPHARYNGEOM 2000
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II121-II121 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Gebhardt U, Schroder S, Pohl F, Kortmann R, Zwiener I, Faldum A, Warmuth-Metz M, Pietsch T, Calaminus G, Kolb R, Wiegand C, Sorensen N, Muller HL
Autoren der Einrichtung: Zwiener I, Faldum A
RANDOMIZED MULTICENTER TRIAL ON PATIENTS WITH CHILDHOOD CRANIOPHARYNGIOMA (KRANIOPHARYNGEOM 2007) - UPDATE AFTER 27 MONTHS OF RECRUITMENT
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II120-II121 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Gebhardt U, Schroder S, Pohl F, Kortmann R, Zwiener I, Faldum A, Warmuth-Merz M, Pietsch T, Kolb R, Calaminus G, Sorensen N, Wiegand C, Muller HL
Autoren der Einrichtung: Zwiener I, Faldum A
XANTHOGRANULOMA OF THE SELLAR REGION RESULTS OF A MULTICENTER PROSPECTIVE STUDY ON DIAGNOSTICS, THERAPY AND PROGNOSIS IN CHILDREN AND ADOLESCENTS
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II125-II125 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Geißler B, Kremer C, Riedel S, Götte H, Schneider M, Forst T, Muttray A
Autoren der Einrichtung: Götte H
Weitere Autoren des Fachbereichs: Geißler B, Kremer C, Muttray A
Erhebung von Vibrationsschwellenwerten bei gesunden Probanden mit einem neuen Pallästhesiometer
Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin. 2010; 45 (6): 360-361

Gensichen J, Teising A, Konig J, Gerlach FM, Petersen JJ
Autoren der Einrichtung: Konig J
Predictors of suicidal ideation in depressive primary care patients
JOURNAL OF AFFECTIVE DISORDERS. 2010; 125 (1-3): 124-127 Article
Datensatz in Web of Science®

Gnekow AK, von Hornstein S, Thieme B, Mirow C, Emser A, Zwiener I, Pietsch T, Warmuth-Metz M, Kortmann R, Faldum A
Autoren der Einrichtung: Zwiener I, Faldum A
CLINICAL RISK FACTOR ANALYSIS IN THE GERMAN HIT-LGG 1996 TRIAL FOR CHILDREN AND ADOLESCENTS WITH LOW GRADE GLIOMA (LGG) - DEFINITION OF PROGNOSTIC SUBGROUPS FOR FUTURE TRIALS
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II19-II19 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Goebell PJ, Groshen SG, Schmitz-Dräger BJ, Wellek S
Autoren der Einrichtung: Wellek S
nternational Study-Initiative on Bladder Cancer (ISBC). p53 immunohistochemistry in bladder cancer - a new approach to an old question
Urol Oncol. 2010; 28 (4): 377-388

Goetze E, Geißler B, Schnupp T, Krahn U, Kaufmann T, Golz M, Letzel S, Muttray A
Autoren der Einrichtung: Krahn U
Weitere Autoren des Fachbereichs: Goetze E, Geißler B, Kaufmann T, Letzel S, Muttray A
Entwicklung eines Szenarios zur Fahrsimulation für die Untersuchung von Fahrerschläfrigkeit. Beitrag in: Tagungsband Symposium Vigilanz, Schmalkalden, 28.6.-29.6.2010
Herausgeber: Golz M, Resch-Druck 2010, S.113-117

Goldbeck L, Besier T, Debatin KM, Grabow D, Dieluweit U, Hinz A, Kaatsch P, Seitz DCM
Autoren der Einrichtung: Grabow D, Kaatsch P
POSTTRAUMATIC STRESS, DEPRESSION, AND ANXIETY AMONG ADULT LONG TERM SURVIVORS OF CANCER IN ADOLESCENCE
PEDIATRIC BLOOD & CANCER. 2010; 55 (5): 836-837 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Grabow D, Lacher C, Kaatsch P
Autoren der Einrichtung: Grabow D, Lacher C, Kaatsch P
Informationsbedürfnis langzeitüberlebender ehemaliger Krebspatienten im Kindesalter
Monatsschr Kinderheilkunde. Meeting Abstract. 2010; 158: 1007-1016

Grau AJ, Eicke M, Biegler MK, Faldum A, Bamberg C, Haass A, Hardt R, Hufschmidt A, Lowitzsch K, Marx J, Schmitt E, Schoenemann H, von Arnim W, Weiss H, Dienlin S
Autoren der Einrichtung: Faldum A
Quality Monitoring of Acute Stroke Care in Rhineland-Palatinate, Germany, 2001-2006
STROKE. 2010; 41 (7): 1495-1500 Article
Datensatz in Web of Science®

Grimaldi-Bensouda L, Marty M, Pollak M, Cameron D, Riddle M, Charbonnel B, Barnett AH, Boffetta P, Boivin JF, Evans M, Rossignol M, Benichou J, Abenhaim L, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Blettner M
ISICA group: The international study of insulin and cancer
LANCET. 2010; 376 (9749): 1302

Grimaldi-Bensouda L, Marty M, Pollak M, Cameron D, Riddle M, Charbonnel B, Barnett AH, Boffetta P, Boivin JF, Evans M, Rossignol M, Benichou J, Abenhaim L, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Blettner M
ISICA group. The international study of insulin and cancer
LANCET. 2010; 376 (9743): 769-770

Gruber RW, Roehrig B
Autoren der Einrichtung: Roehrig B
Prevention of ventricular catheter obstruction and slit ventricle syndrome by the prophylactic use of the Integra antisiphon device in shunt therapy for pediatric hypertensive hydrocephalus: a 25-year follow-up study Clinical article
JOURNAL OF NEUROSURGERY-PEDIATRICS. 2010; 5 (1): 4-16 Article
Datensatz in Web of Science®

Habtemichael N, Heinrich UR, Knauer SK, Schmidtmann I, Bier C, Docter D, Brochhausen C, Helling K, Brieger J, Stauber RH, Mann WJ
Autoren der Einrichtung: Schmidtmann I
Weitere Autoren des Fachbereichs: Habtemichael N, Heinrich UR, Bier C, Docter D, Brochhausen C, Helling K, Brieger J, Stauber RH, Mann WJ
Expression analysis suggests a potential cytoprotective role of Birc5 in the inner ear
MOLECULAR AND CELLULAR NEUROSCIENCE. 2010; 45 (3): 297-305 Article
Datensatz in Web of Science®

Hadji P, Blettner M, Bolten WW, Chatsiproios D, Harbeck N, Jackisch C, Konig K, Rief W, Wallwiener D, Jager D, Kreienberg R
Autoren der Einrichtung: Blettner M
Arimidex: COMPliance and Arthralgias in Clinical Therapy (COMPACT)Assessment of the incidence of arthralgia, therapy costs and compliance within the first year of anastrozole therapy
ONKOLOGIE. 2010; 33: 36-36 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Hammer GP, Seidenbusch MC, Schneider K, Regulla D, Zeeb H, Spix C, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Hammer GP, Zeeb H, Spix C, Blettner M
Cancer Incidence Rate after Diagnostic X-Ray Exposure in 1976-2003 among Patients of a University Children's Hospital
ROFO-FORTSCHRITTE AUF DEM GEBIET DER RONTGENSTRAHLEN UND DER BILDGEBENDEN VERFAHREN. 2010; 182 (5): 404-414 Article
Datensatz in Web of Science®

Hancke K, Denkinger MD, Konig J, Kurzeder C, Wockel A, Herr D, Blettner M, Kreienberg R
Autoren der Einrichtung: Konig J, Blettner M
Standard treatment of female patients with breast cancer decreases substantially for women aged 70 years and older: a German clinical cohort study
ANNALS OF ONCOLOGY. 2010; 21 (4): 748-753 Article
Datensatz in Web of Science®

Heidenreich A, Albers P, Classen J, Graefen M, Gschwend J, Kotzerke J, Krege S, Lehmann J, Rohde D, Schmidberger H, Uder M, Zeeb H
Autoren der Einrichtung: Zeeb H
Weitere Autoren des Fachbereichs: Schmidberger H
Imaging Studies in Metastatic Urogenital Cancer Patients Undergoing Systemic Therapy: Recommendations of a Multidisciplinary Consensus Meeting of the Association of Urological Oncology of the German Cancer Society
UROLOGIA INTERNATIONALIS. 2010; 85 (1): 1-10 Review
Datensatz in Web of Science®

Heinrich UR, Selivanova O, Schmidtmann I, Feltens R, Brieger J, Mann WJ
Autoren der Einrichtung: Schmidtmann I
Weitere Autoren des Fachbereichs: Heinrich UR, Selivanova O, Feltens R, Brieger J, Mann WJ
Noise exposure alters cyclooxygenase 1 (COX-1) and 5-lipoxygenase (5-LO) expression in the guinea pig cochlea
ACTA OTO-LARYNGOLOGICA. 2010; 130 (3): 358-365 Article
Datensatz in Web of Science®

Helbing K, Demiroglu SY, Rakebrandt F, Pommerening K, Rienhoff O, Sax U
Autoren der Einrichtung: Pommerening K
A Data Protection Scheme for Medical Research Networks Review after Five Years of Operation
METHODS OF INFORMATION IN MEDICINE. 2010; 49 (6): 601-607 Article
Datensatz in Web of Science®

Heudorf U, Cholmakow-Bodechtel C, Bendelack T, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Blettner M
Der Störfall der Hoechst AG von 22.Februar 1993 – Vitalstatus und Mortalität 1993 – 2008
Hessisches Ärzteblatt. 2010; 72: 211-216

Hommel G
Autoren der Einrichtung: Hommel G
Hypothesis-Adaptive Design. Beitrag in: Handbook of Adaptive Designs in Pharmaceutical and Clinical Development
Herausgeber: Annpey Pong & Shein-Chung Chow, CRC Press Boca Raton/London/New York, 2010, S.16-1 - 16-13

Hug K, Grize L, Seidler A, Kaatsch P, Schuz J
Autoren der Einrichtung: Kaatsch P
Parental Occupational Exposure to Extremely Low Frequency Magnetic Fields and Childhood Cancer: A German Case-Control Study
AMERICAN JOURNAL OF EPIDEMIOLOGY. 2010; 171 (1): 27-35 Article
Datensatz in Web of Science®

Husmann G, Emrich K
Autoren der Einrichtung: Husmann G, Emrich K
Krebs in Rheinland-Pfalz - Inzidenz und Mortalität 2006
Ärzteblatt Rheinland-Pfalz. 2010; 4: 21

Ikenberg H, Klug SJ, Jordan B, Harlfinger W, Malter A, Brinkmann-Smetanay F, Konig J, Neis KJ
Autoren der Einrichtung: Klug SJ, Konig J
RESULTS OF THE RHINE-SAAR STUDY: A RANDOMIZED TRIAL COMPARING CONVENTIONAL CYTOLOGY TO THINLAYER CYTOLOGY WITH THE THINPREP IMAGING SYSTEM
ACTA CYTOLOGICA. 2010; 54 (3): 402-402 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Janssen A, Wellek S
Autoren der Einrichtung: Wellek S
Exact linear rank tests for two-sample equivalence problems with continuous data
STATISTICA NEERLANDICA. 2010; 64 (4): 482-504 Article
Datensatz in Web of Science®

Junginger T, Gonner U, Trinh TT, Lollert A, Oberholzer K, Berres M
Autoren der Einrichtung: Berres M
Weitere Autoren des Fachbereichs: Junginger T, Gonner U, Trinh TT, Lollert A, Oberholzer K
Permanent Stoma After Low Anterior Resection for Rectal Cancer
DISEASES OF THE COLON & RECTUM. 2010; 53 (12): 1632-1639 Article
Datensatz in Web of Science®

Kaatsch P
Autoren der Einrichtung: Kaatsch P
Epidemiology of childhood cancer
CANCER TREATMENT REVIEWS. 2010; 36 (4): 277-285 Review
Datensatz in Web of Science®

Kaatsch P, Scheidemann-Wesp U, Schuz J
Autoren der Einrichtung: Kaatsch P, Scheidemann-Wesp U
Maternal use of antibiotics and cancer in the offspring: results of a case-control study in Germany
CANCER CAUSES & CONTROL. 2010; 21 (8): 1335-1345 Article
Datensatz in Web of Science®

Kaatsch P
Autoren der Einrichtung: Kaatsch P
Nehmen Krebserkrankungen im Kindesalter zu? Daten aus Deutschland und aus einem europäischen Verbundprojekt
Ärzteblatt Rheinland-Pfalz. 2010; 11: 31

Kaemmerer Peer W., Toyoshima Takeshi, Eletr Sami, Kaemmerer Philipp, Kuhr Kathrin, Al-Nawas Bilal, Brieger Juergen
Autoren der Einrichtung: Kuhr Kathrin
Weitere Autoren des Fachbereichs: Kaemmerer Peer W., Toyoshima Takeshi, Eletr Sami, Kaemmerer Philipp, Al-Nawas Bilal, Brieger Juergen
Single nucleotide polymorphisms of the vascular endothelial growth factor gene associated with incidence of oral squamous cell carcinoma
JOURNAL OF ORAL PATHOLOGY & MEDICINE. 2010; 39 (10): 786-792 Article
Datensatz in Web of Science®

Kammerer PW, Toyoshima T, Schoder F, Kammerer P, Kuhr K, Brieger J, Al-Nawas B
Autoren der Einrichtung: Kuhr K
Weitere Autoren des Fachbereichs: Kammerer PW, Toyoshima T, Kammerer P, Brieger J, Al-Nawas B
Association of T-cell regulatory gene polymorphisms with oral squamous cell carcinoma
ORAL ONCOLOGY. 2010; 46 (7): 543-548 Article
Datensatz in Web of Science®

Kasaj A, Klein M, Dupont J, Krahn U, Willershausen B, Goetz H, Zeiler J, Brüllmann D
Autoren der Einrichtung: Krahn U
Weitere Autoren des Fachbereichs: Kasaj A, Klein M, Willershausen B, Zeiler J, Brüllmann D
Root Surface Colonization by Fibroblasts Following Different Regenerative Treatment Modalities -AADR vom 3.-6. März 2010 in Washington, DC
http://iadr.confex.com/iadr/2010dc/webprogram/Paper128756.html

Kasaj A, Willershausen B, Kraft B, Junker R, Callaway A, Krahn U, Pietsch M
Autoren der Einrichtung: Krahn U
Weitere Autoren des Fachbereichs: Kasaj A, Willershausen B, Kraft B, Callaway A, Pietsch M
Wirkung von Biomaterialien auf das Wachstum von Aggregatibacter actinomycetemcomitans in vitro
Parodontologie. 2010; 3 (10): 310

Katalinic A, Emrich K, Luttmann S, Holleczek B, Stabenow R, Urbschat I, Meyer M
Autoren der Einrichtung: Emrich K
Häufigkeiten, Trends und regionale Unterschiede von Krebserkrankungen in Deutschland
Prävention - Zeitschrift für Gesundheitsförderung. 2010; 33 (4): 99-102

Keller T, Post F, Tzikas S, Schneider A, Arnolds S, Scheiba O, Blankenberg S, Munzel T, Genth-Zotz S
Autoren der Einrichtung: Schneider A
Weitere Autoren des Fachbereichs: Keller T, Post F, Tzikas S, Arnolds S, Scheiba O, Blankenberg S, Munzel T, Genth-Zotz S
Improved outcome in acute coronary syndrome by establishing a chest pain unit
CLINICAL RESEARCH IN CARDIOLOGY. 2010; 99 (3): 149-155 Article
Datensatz in Web of Science®

Kelm RF, Wagenfuhrer J, Schmidtmann I, Engelhard K, Werner C, Noppens RR
Autoren der Einrichtung: Schmidtmann I
Weitere Autoren des Fachbereichs: Kelm RF, Wagenfuhrer J, Engelhard K, Werner C, Noppens RR
Transpulmonary cardiac output measurement in a rat model of cardiac arrest and CPR: Impact of vascular access
RESUSCITATION. 2010; 81 (2): 248-254 Article
Datensatz in Web of Science®

Klug S, Taylor K, Claus M, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Klug S, Taylor K, Blettner M
Weitere Autoren des Fachbereichs: Claus M
Attitudes of women in Germany towards HPV vaccination
Das Gesundheitswesen. 2010; 72 (8/9): 559

Klug SJ
Autoren der Einrichtung: Klug SJ
Colonoscopy screening in Germany-a success story?
Dtsch Ärzteblatt International. 2010; 107 (43): 751-752

Klug SJ, Taylor KJ, Scheidemann-Wesp U, Lautz D, Guther B, Potthoff P, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Klug SJ, Taylor KJ, Scheidemann-Wesp U, Lautz D, Blettner M
Participation in cervical cancer screening in Germany
PREVENTIVE MEDICINE. 2010; 51 (5): 431-432 Letter
Datensatz in Web of Science®

Koch FP, Weng D, Kramer S, Biesterfeld S, Jahn-Eimermacher A, Wagner W
Autoren der Einrichtung: Jahn-Eimermacher A
Weitere Autoren des Fachbereichs: Koch FP, Kramer S, Biesterfeld S, Wagner W
Osseointegration of one-piece zirconia implants compared with a titanium implant of identical design: a histomorphometric study in the dog
CLINICAL ORAL IMPLANTS RESEARCH. 2010; 21 (3): 350-356 Article
Datensatz in Web of Science®

Koehler J, Eggers J, Schwarz M, Faldum A
Autoren der Einrichtung: Faldum A
Weitere Autoren des Fachbereichs: Koehler J
Chiari II malformation
NERVENARZT. 2010; 81 (2): 212-217 Article
Datensatz in Web of Science®

Kordes UR, Gerber NU, Streib R, Zwiener I, Jung I, von Bueren AO, Deinlein F, Benesch M, Pictsch T, Warmuth-Metz H, Kortmann RD, Rutkowski S
Autoren der Einrichtung: Zwiener I, Jung I
SECONDARY NEOPLASMS (SN) IN 54 CHILDHOOD BRAIN TUMOR SURVIVORS TREATED WITHIN THE PROSPECTIVE GPOH-HIT TRIALS
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II30-II31 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Kottler U, Demir D, Schmidtmann I, Beck M, Pitz S
Autoren der Einrichtung: Schmidtmann I
Weitere Autoren des Fachbereichs: Kottler U, Demir D, Beck M, Pitz S
Central Corneal Thickness in Mucopolysaccharidosis II and VI
CORNEA. 2010; 29 (3): 260-262 Article
Datensatz in Web of Science®

Kramann CA, Schöpfer K, Lorenz K, Zwiener I, Stoffelns BM, Pfeiffer N
Autoren der Einrichtung: Zwiener I
Weitere Autoren des Fachbereichs: Kramann CA, Schöpfer K, Lorenz K, Stoffelns BM, Pfeiffer N
Intravitreal ranibizumab treatment of retinal angiomatous proliferation
Acta Ophthalmologica. 2010: 1-6

Krille L, Hammer GP, Merzenich H, Zeeb H
Autoren der Einrichtung: Krille L, Hammer GP, Merzenich H, Zeeb H
Systematic review on physician's knowledge about radiation doses and radiation risks of computed tomography
EUROPEAN JOURNAL OF RADIOLOGY. 2010; 76 (1): 36-41 Review
Datensatz in Web of Science®

Kurzeder C, Koenig J, Woeckel A, Atassi Z, Wischnewsky M, Blettner M, Kreienberg R
Autoren der Einrichtung: Koenig J, Blettner M
Can a study participation to improve the lives of the upper breast cancer patients? Results of the BRENDA multicentric study on health care quality in Germany
ONKOLOGIE. 2010; 33: 37-37 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Kurzeder C, Kuhr K, Konig J, Woeckel A, Wiegel T, Wischnewsky M, Blettner M, Kreienberg R
Autoren der Einrichtung: Kuhr K, Konig J, Blettner M
Strong impact of guideline conform irradiation post mastectomy (ME) and post breast conserving surgery (BCS) on survival of breast cancer patients
ONKOLOGIE. 2010; 33: 26-26 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Lafos M, Emrich K, Husmann G, Zeeb H
Autoren der Einrichtung: Emrich K, Husmann G, Zeeb H
Das kolorektale Karzinom in Rheinland-Pfalz: Inzidenz und Mortalität vor dem Hintergrund des Screenings
Ärzteblatt Rheinland-Pfalz. 2010; 2: 19

Langler A, Spix C, Edelhauser F, Martin DD, Kameda G, Kaatsch P, Seifert G
Autoren der Einrichtung: Spix C, Kaatsch P
Anthroposophic Medicine in Paediatric Oncology in Germany: Results of a Population-Based Retrospective Parental Survey
PEDIATRIC BLOOD & CANCER. 2010; 55 (6): 1111-1117 Article
Datensatz in Web of Science®

Lannering B, Rutkowski S, Doz F, Pizer B, Gustafsson G, Navajas A, Massimino M, Faldum A, Clifford S, Pietsch T, Kortmann R
Autoren der Einrichtung: Faldum A
HIT-SIOP PNET4-A RANDOMISED MULTICENTRE STUDY OF HYPERFRACTIONATED (HFRT) VERSUS STANDARD RADIOTHERAPY (STRT) IN CHILDREN WITH STANDARD RISK MEDULLOBLASTOMA
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II5-II5 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Lannering B, Rutkowski S, Doz F, Pizer B, Gustafsson G, Navajas A, Massimino M, Benesch M, Faldum A, Clifford S, Pietsch T, Kortmann RD
Autoren der Einrichtung: Faldum A
HIT-SIOP PNET4-A RANDOMISED MULTICENTRE STUDY OF HYPERFRACTIONATED (HFRT) VERSUS STANDARD RADIOTHERAPY (STRT) IN CHILDREN WITH STANDARD RISK MEDULLOBLASTOMA (MB)
PEDIATRIC BLOOD & CANCER. 2010; 55 (5): 806-806 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Latza U, Klug SJ, Seidler A, Moebus S, Lampert T, Greiser H
Autoren der Einrichtung: Klug SJ
Erhebungsinstrumente im beruflichen und außerberuflichen Kontext - Validität und praktische Anwendung
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie. 2010; 60: 292-293

Lehmann KM, Igiel C, Schmidtmann I, Scheller H
Autoren der Einrichtung: Schmidtmann I
Weitere Autoren des Fachbereichs: Lehmann KM, Igiel C, Scheller H
Four color-measuring devices compared with a spectrophotometric reference system
JOURNAL OF DENTISTRY. 2010; 38: E65-E70 Article
Datensatz in Web of Science®

Loerbroks A, Debling D, Amelang M, Sturmer T
Autoren der Einrichtung: Debling D
Nocturnal sleep duration and cognitive impairment in a population-based study of older adults
INTERNATIONAL JOURNAL OF GERIATRIC PSYCHIATRY. 2010; 25 (1): 100-109 Article
Datensatz in Web of Science®

Lorenz K, Zwiener I, Mirshahi A
Autoren der Einrichtung: Zwiener I
Weitere Autoren des Fachbereichs: Lorenz K, Mirshahi A
Subconjunctival reflux and need for paracentesis after intravitreal injection of 0.1 ml bevacizumab: comparison between 27-gauge and 30-gauge needle
GRAEFES ARCHIVE FOR CLINICAL AND EXPERIMENTAL OPHTHALMOLOGY. 2010; 248 (11): 1573-1577 Article
Datensatz in Web of Science®

Macfarlane TV, Macfarlane GJ, Oliver RJ, Benhamou S, Bouchardy C, Ahrens W, Pohlabeln H, Lagiou P, Lagiou A, Castellsague X, Agudo A, Merletti F, Richiardi L, Kjaerheim K, Slamova A, Schejbalova M, Canova C, Simonato L, Talamini R, Barzan L, Conway DI, McKinney PA, Znaor A, Lowry RJ, Thomson P, Healy CM, McCartan BE, Marron M, Hashibe M, Brennan P
Autoren der Einrichtung: Marron M
The aetiology of upper aerodigestive tract cancers among young adults in Europe: the ARCAGE study
CANCER CAUSES & CONTROL. 2010; 21 (12): 2213-2221 Article
Datensatz in Web of Science®

Marron M, Boffetta P, Zhang ZF, Zaridze D, Wunsch V, Winn DM, Wei QY, Talamini R, Szeszenia-Dabrowska N, Sturgis EM, Smith E, Schwartz SM, Rudnai P, Purdue MP, Olshan AF, Eluf-Neto J, Muscat J, Morgenstern H, Menezes A, McClean M, Matos E, Mates IN, Lissowska J, Levi F, Lazarus P, La Vecchia C, Koifman S, Kelsey K, Herrero R, Hayes RB, Franceschi S, Fernandez L, Fabianova E, Daudt AW, Dal Maso L, Curado MP, Cadoni G, Chen C, Castellsague X, Boccia S, Benhamou S, Ferro G, Berthiller J, Brennan P, Moller H, Hashibe M
Autoren der Einrichtung: Marron M
Cessation of alcohol drinking, tobacco smoking and the reversal of head and neck cancer risk
INTERNATIONAL JOURNAL OF EPIDEMIOLOGY. 2010; 39 (1): 182-196 Article
Datensatz in Web of Science®

Marx JJ, Klawitter B, Faldum A, Eicke BM, Haertle B, Dieterich M, Nedelmann M
Autoren der Einrichtung: Faldum A
Weitere Autoren des Fachbereichs: Dieterich M
Gender-specific differences in stroke knowledge, stroke risk perception and the effects of an educational multimedia campaign
JOURNAL OF NEUROLOGY. 2010; 257 (3): 367-374 Article
Datensatz in Web of Science®

Merzenich H, Zeeb H, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Merzenich H, Zeeb H, Blettner M
Decreasing sperm quality: a global problem?
BMC PUBLIC HEALTH. 2010; 10: - Article
Datensatz in Web of Science®

Mordhorst C, Latz B, Kerz T, Wisser G, Schmidt A, Schneider A, Jahn-Eimermacher A, Werner C, Engelhard K
Autoren der Einrichtung: Schneider A, Jahn-Eimermacher A
Weitere Autoren des Fachbereichs: Mordhorst C, Latz B, Kerz T, Wisser G, Schmidt A, Werner C, Engelhard K
Prospective Assessment of Postoperative Pain After Craniotomy
JOURNAL OF NEUROSURGICAL ANESTHESIOLOGY. 2010; 22 (3): 202-206 Article
Datensatz in Web of Science®

Muller HL, Gebhardt U, Schroder S, Pohl F, Kortmann RD, Faldum A, Zwiener I, Warmuth-Metz M, Pietsch T, Calaminus G, Kolb R, Wiegand C, Sorensen N
Autoren der Einrichtung: Faldum A, Zwiener I
Analyses of Treatment Variables for Patients with Childhood Craniopharyngioma - Results of the Multicenter Prospective Trial KRANIOPHARYNGEOM 2000 after Three Years of Follow-Up
HORMONE RESEARCH IN PAEDIATRICS. 2010; 73 (3): 175-180 Article
Datensatz in Web of Science®

Muller HL, Gebhardt U, Schroder S, Pohl F, Kortmann RD, Zwiener I, Faldum A, Warmuth-Metz M, Pietsch T, Calaminus G, Kolb R, Wiegand C, Sorensen N
Autoren der Einrichtung: Zwiener I, Faldum A
Multinational Randomized Trial on Patients with Childhood Craniopharyngioma (KRANIOPHARYNGEOM 2007) - Update after 27 Months of Recruitment.
ENDOCRINE REVIEWS. 2010; 31 (3): - Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Müller M, Gockel I, König J, Kuhr K, Eckardt V
Autoren der Einrichtung: König J, Kuhr K
Long-Term Recurrence Rates Following Dilation of Symptomatic Schatzki Rings
DOI 10.1007/s10620-010-1427-7

Muttray A, Kortsik C, Weirich O, Götte H, Seiberth R, Hagenmeyer L, Geißler B, Weirich O
Autoren der Einrichtung: Götte H
Weitere Autoren des Fachbereichs: Muttray A, Geißler B, Weirich O
Zur Validität der Methode „Videoanalyse von Fahrerschläfrigkeit“
Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umwelmedizin. 2010; 45 (6): 284

Noppens RR, Mobus S, Heid F, Schmidtmann I, Werner C, Piepho T
Autoren der Einrichtung: Schmidtmann I
Weitere Autoren des Fachbereichs: Noppens RR, Mobus S, Heid F, Werner C, Piepho T
Evaluation of the McGrath (R) Series 5 videolaryngoscope after failed direct laryngoscopy*
ANAESTHESIA. 2010; 65 (7): 716-720 Article
Datensatz in Web of Science®

Oberholzer K, Menig M, Kreft A, Schneider A, Junginger MD, Heintz A, Kreitner K-F, Hötker A, Hansen T, Düber C, Schmidberger H
Autoren der Einrichtung: Schneider A
Weitere Autoren des Fachbereichs: Oberholzer K, Menig M, Kreft A, Kreitner K-F, Hötker A, Hansen T, Düber C, Schmidberger H
Rectal Cancer: Mucinous Carcinoma on Magnetic Resonance Imaging Indicates Poor Response to Neoadjuvant Chemoradiation
http://dx.doi.org/10.1016/j.ijrobp.2010.08.057

Oberthuer A, Hero B, Juraeva D, Faldum A, Kahlert Y, Asgharzadeh S, Seeger R, Scaruffi P, Tonini GP, Janoueix-Lerosey I, Delattre O, Schleiermacher G, Vandesompele J, Vermeulen J, Speleman F, Noguera R, Piqueras M, Benard J, Valent A, Avigad S, Yaniv I, Weber A, Christiansen H, Grundy RG, Schardt K, Schwab M, Eils R, Warnat P, Kaderali L, Simon T, DeCarolis B, Theissen J, Westermann F, Brors B, Berthold F, Fischer M
Autoren der Einrichtung: Faldum A
Gene expression-based classification improves risk estimation of neuroblastoma patients
KLINISCHE PADIATRIE. 2010; 222 (3): 221-221 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Oberthuer A, Hero B, Berthold F, Juraeva D, Faldum A, Kahlert Y, Asgharzadeh S, Seeger R, Scaruffi P, Tonini GP, Janoueix-Lerosey I, Delattre O, Schleiermacher G, Vandesompele J, Vermeulen J, Speleman F, Noguera R, Piqueras M, Benard J, Valent A, Avigad S, Yaniv I, Weber A, Christiansen H, Grundy RG, Schardt K, Schwab M, Eils R, Warnat P, Kaderali L, Simon T, DeCarolis B, Theissen J, Westermann F, Brors B, Fischer M
Autoren der Einrichtung: Faldum A
Prognostic Impact of Gene Expression-Based Classification for Neuroblastoma
JOURNAL OF CLINICAL ONCOLOGY. 2010; 28 (21): 3506-3515 Article
Datensatz in Web of Science®

Ottensmeier H, Frahsek S, Faldum A, Rutkowski S
Autoren der Einrichtung: Faldum A
LONG TERM NEUROPSYCHOLOGICAL FOLLOW UP OF YOUNG CHILDREN WITH MEDULLOBLASTOMA AND EPENDYMOMA TREATED IN THE TRIALS HIT-SKK'87/'92 AND HIT 2000
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II13-II13 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Otto G, Duber C, Hoppe-Lotichius M, Konig J, Heise M, Pitton MB
Autoren der Einrichtung: Konig J
Weitere Autoren des Fachbereichs: Otto G, Duber C, Hoppe-Lotichius M, Heise M, Pitton MB
Radiofrequency Ablation as First-Line Treatment in Patients With Early Colorectal Liver Metastases Amenable to Surgery
ANNALS OF SURGERY. 2010; 251 (5): 796-803 Article
Datensatz in Web of Science®

Pommerening K
Autoren der Einrichtung: Pommerening K
Personalisierte Medizin und Informationstechnologie - Aspekte des Datenschutzes. Beitrag in: Niederlag W, Lemke HU, Rienhoff O (Hrsg.): Personalisierte Medizin und Informationstechnologie
Herausgeber: Health Academy, Health Academy 15. Aufl. 2010, S.239-250

Reiss K, Spallek J, Razum O
Autoren der Einrichtung: Spallek J
'Imported risk' or 'health transition'? Smoking prevalence among ethnic German immigrants from the Former Soviet Union by duration of stay in Germany - analysis of microcensus data
INTERNATIONAL JOURNAL FOR EQUITY IN HEALTH. 2010; 9: - Article
Datensatz in Web of Science®

Ressing M, Blettner M, Klug SJ
Autoren der Einrichtung: Ressing M, Blettner M, Klug SJ
Data Analysis of Epidemiological Studies Part 11 of a Series on Evaluation of Scientific Publications
DEUTSCHES ARZTEBLATT INTERNATIONAL. 2010; 107 (11): 187-192 Review
Datensatz in Web of Science®

Ressing M, Klug SJ
Autoren der Einrichtung: Ressing M, Klug SJ
Systematic Literature Reviews and Meta-Analyses-Part 6 of a Series on Evaluation of Scientific Publications Reply
DEUTSCHES ARZTEBLATT INTERNATIONAL. 2010; 107 (4): 57-58 Letter
Datensatz in Web of Science®

Rohrig B, du Prel JB, Wachtlin D, Kwiecien R, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Kwiecien R, Blettner M
Weitere Autoren des Fachbereichs: Wachtlin D
Sample Size Calculation in Clinical Trials Part 13 of a Series on Evaluation of Scientific Publications
DEUTSCHES ARZTEBLATT INTERNATIONAL. 2010; 107 (31-32): 552-556 Review
Datensatz in Web of Science®

Rudlof B, Faldum A, Brandt L
Autoren der Einrichtung: Faldum A
Aventilatory mass flow during apnea. Investigations on quantification
ANAESTHESIST. 2010; 59 (5): 401-+ Article
Datensatz in Web of Science®

Runnebaum IB, Stickeler E, Baier B, Hadji P, Jackisch C, Harbeck N, Blettner M, Luck HJ, Zaun S, Martin RR, Schmitt D, Schulte H, von Fircks AR, Haidinger R, Kreienberg R
Autoren der Einrichtung: Blettner M
First results from the PACT programme (patient's anastrozole compliance to therapy programme) evaluating the compliance of postmenopausal women with early breast cancer to endocrine adjuvant therapy and the impact of a standardised information service
ONKOLOGIE. 2010; 33: 29-30 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Rutkowski S, von Hoff K, Emser A, Zwiener I, Pietsch T, Figarella-Branger D, Giangaspero F, Ellison DW, Garre ML, Biassoni V, Grundy RG, Finlay JL, Dhall G, Raquin MA, Grill J
Autoren der Einrichtung: Emser A, Zwiener I
Survival and Prognostic Factors of Early Childhood Medulloblastoma: An International Meta-Analysis
JOURNAL OF CLINICAL ONCOLOGY. 2010; 28 (33): 4961-4968 Article
Datensatz in Web of Science®

Rutkowski S, von Bueren AO, Warmuth-Merz M, Soerensen N, Deinlein F, Schlegel PG, Kuehl J, Benesch M, Zwiener I, Faldum A, Pietsch R, Kortmann RD
Autoren der Einrichtung: Zwiener I, Faldum A
TREATMENT OF CHILDREN AND ADOLESCENTS WITH METASTATIC MEDULLOBLASTOMA BY CONVENTIONAL CHEMOTHERAPY AND HYPERFRACTIONATED RADIOTHERAPY. PRELIMINARY RESULTS OF THE PROSPECTIVE GPOH-TRIAL HIT 2000 (MET HIT 2000 AB4)
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II5-II5 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Rylski B, Suedkamp M, Beyersdorf F, Nitsch B, Blettner M, Weigang E
Autoren der Einrichtung: Blettner M
Weitere Autoren des Fachbereichs: Weigang E
Outcome after surgery for acute aortic dissection type A in patients over 70: data analysis from the German Registry for Acute Aortic Dissection type A (GERAADA)
Interact CardioVasc Thorac Surg. 2010; 11: 71

Samkange-Zeeb F, Schuz J, Schlehofer B, Berg-Beckhoff G, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Samkange-Zeeb F, Blettner M
Comparison of Studies on Mobile Phone Use and Risk of Tumors
JOURNAL OF CLINICAL ONCOLOGY. 2010; 28 (7): E123-E123 Letter
Datensatz in Web of Science®

Samkange-Zeeb F, Schlehofer B, Schuz J, Schlaefer K, Berg-Beckhoff G, Wahrendorf J, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Samkange-Zeeb F, Blettner M
Occupation and risk of glioma, meningioma and acoustic neuroma: Results from a German case-control study (Interphone Study Group, Germany)
CANCER EPIDEMIOLOGY. 2010; 34 (1): 55-61 Article
Datensatz in Web of Science®

Sariyar M, Borg A
Autoren der Einrichtung: Sariyar M, Borg A
The RecordLinkage Package: Detecting Errors in Data
R-Journal. 2010; (2): 61-67
http://journal.r-project.org/archive/2010-2/RJournal_2010-2_Sariyar+Borg.pdf

Schimanski CC, Zimmermann T, Schmidtmann I, Gockel I, Lang HK, Galle PR, Moehler M, Berger MR
Autoren der Einrichtung: Schmidtmann I
Weitere Autoren des Fachbereichs: Schimanski CC, Zimmermann T, Gockel I, Lang HK, Galle PR, Moehler M
K-ras mutation status correlates with the expression of VEGFR1, VEGFR2, and PDGFR alpha in colorectal cancer
INTERNATIONAL JOURNAL OF COLORECTAL DISEASE. 2010; 25 (2): 181-186 Article
Datensatz in Web of Science®

Schmeisser N, Conway DI, McKinney PA, McMahon AD, Pohlabeln H, Marron M, Benhamou S, Bouchardy C, Macfarlane GJ, Macfarlane TV, Lagiou P, Lagiou A, Bencko V, Holcatova I, Merletti F, Richiardi L, Kjaerheim K, Agudo A, Talamini R, Polesel J, Canova C, Simonato L, Lowry R, Znaor A, Healy C, McCarten BE, Hashibe M, Brennan P, Ahrens W
Autoren der Einrichtung: Marron M
Life course social mobility and risk of upper aerodigestive tract cancer in men
EUROPEAN JOURNAL OF EPIDEMIOLOGY. 2010; 25 (3): 173-182 Article
Datensatz in Web of Science®

Schmermund A, Behl M, Elsaesser A, Magedanz A, Schmidt M, Nowak B, Voigtlaender T
Autoren der Einrichtung: Elsaesser A
Prognostic significance of coronary CT-angiography in subjects without high-grade coronary artery disease: follow-up over 3.2 years
EUROPEAN HEART JOURNAL. 2010; 31: 137-137 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Schmiedel S, Blettner M, Kaatsch P, Schuz J
Autoren der Einrichtung: Schmiedel S, Blettner M, Kaatsch P
Spatial clustering and space-time clusters of leukemia among children in Germany, 1987-2007
EUROPEAN JOURNAL OF EPIDEMIOLOGY. 2010; 25 (9): 627-633 Article
Datensatz in Web of Science®

Schmiedel S, Schuz J, Skakkebaek NE, Johansen C
Autoren der Einrichtung: Schmiedel S
Testicular Germ Cell Cancer Incidence in an Immigration Perspective, Denmark, 1978 to 2003
JOURNAL OF UROLOGY. 2010; 183 (4): 1378-1382 Article
Datensatz in Web of Science®

Schmiedel S, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Schmiedel S, Blettner M
The association between extremely low-frequency electromagnetic fields and childhood leukaemia in epidemiology: enough is enough?
BRITISH JOURNAL OF CANCER. 2010; 103 (7): 931-932 Editorial Material
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Schnabel RB, Schulz A, Messow CM, Lubos E, Wild PS, Zeller T, Sinning CR, Rupprecht HJ, Bickel C, Peetz D, Cambien F, Kempf T, Wollert KC, Benjamin EJ, Lackner KJ, Munzel TF, Tiret L, Vasan RS, Blankenberg S
Autoren der Einrichtung: Messow CM
Weitere Autoren des Fachbereichs: Schnabel RB, Schulz A, Lubos E, Wild PS, Zeller T, Sinning CR, Peetz D, Lackner KJ, Munzel TF, Blankenberg S
Multiple marker approach to risk stratification in patients with stable coronary artery disease
EUROPEAN HEART JOURNAL. 2010; 31 (24): 3024-3031 Article
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Schneider A, Hommel G, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Schneider A, Hommel G, Blettner M
Linear Regression Analysis Part 14 of a Series on Evaluation of Scientific Publications
DEUTSCHES ARZTEBLATT INTERNATIONAL. 2010; 107 (44): 776-782 Review
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Schnelzer M, Hammer GP, Kreuzer M, Tschense A, Grosche B
Autoren der Einrichtung: Hammer GP
ACCOUNTING FOR SMOKING IN THE RADON-RELATED LUNG CANCER RISK AMONG GERMAN URANIUM MINERS: RESULTS OF A NESTED CASE-CONTROL STUDY
HEALTH PHYSICS. 2010; 98 (1): 20-28 Article
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Seitz DCM, Hagmann D, Dieluweit U, Debatin KM, Grabow D, Kaatsch P, Henrich G, Goldbeck L
Autoren der Einrichtung: Grabow D, Kaatsch P
LIFE SATISFACTION IN ADULT SURVIVORS OF CANCER WITH ONSET DURING ADOLESCENCE
PEDIATRIC BLOOD & CANCER. 2010; 55 (5): 836-836 Meeting Abstract
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Seitz DCM, Besier T, Debatin KM, Grabow D, Dieluweit U, Hinz A, Kaatsch P, Goldbeck L
Autoren der Einrichtung: Grabow D, Kaatsch P
Posttraumatic stress, depression and anxiety among adult long-term survivors of cancer in adolescence
EUROPEAN JOURNAL OF CANCER. 2010; 46 (9): 1596-1606 Article
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Spallek J, Arnold M, Hentschel S, Zeeb H, Razum O
Autoren der Einrichtung: Spallek J, Zeeb H
Cancer among persons of Turkish origin in Hamburg, Germany
EUROPEAN JOURNAL OF PUBLIC HEALTH. 2010; 20: 84-85 Meeting Abstract
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Spallek J, Zeeb H, Razum O
Autoren der Einrichtung: Spallek J, Zeeb H
Prevention among immigrants: the example of Germany
BMC PUBLIC HEALTH. 2010; 10: - Article
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Stoffelns BM, Schoepfer K, Jochem T, Faldum A
Autoren der Einrichtung: Faldum A
Weitere Autoren des Fachbereichs: Stoffelns BM, Schoepfer K, Jochem T
Tumor Regression in Malignant Choroidal Melanomas after Transpupillary Thermotherapy (TTT) versus Ruthenium Brachytherapy and Sandwich Therapy - A Comparative Analysis
KLINISCHE MONATSBLATTER FUR AUGENHEILKUNDE. 2010; 227 (4): 262-268 Article
Datensatz in Web of Science®

Tadic A, Elsasser A, Storm N, Baade U, Wagner S, Baskaya O, Lieb K, Dahmen N
Autoren der Einrichtung: Elsasser A
Weitere Autoren des Fachbereichs: Tadic A, Wagner S, Baskaya O, Lieb K, Dahmen N
Association analysis between gene variants of the tyrosine hydroxylase and the serotonin transporter in borderline personality disorder
WORLD JOURNAL OF BIOLOGICAL PSYCHIATRY. 2010; 11 (1): 45-58 Article
Datensatz in Web of Science®

Urban PP, Wolf T, Uebele M, Marx JJ, Vogt T, Stoeter P, Bauermann T, Weibrich C, Vucurevic GD, Schneider A, Wissel J
Autoren der Einrichtung: Schneider A
Weitere Autoren des Fachbereichs: Wolf T, Uebele M, Marx JJ, Vogt T, Stoeter P, Bauermann T, Weibrich C, Vucurevic GD
Occurence and Clinical Predictors of Spasticity After Ischemic Stroke
STROKE. 2010; 41 (9): 2016-2020 Article
Datensatz in Web of Science®

Usanova S, Piee-Staffa A, Sied U, Thomale J, Schneider A, Kaina B, Koberle B
Autoren der Einrichtung: Schneider A
Weitere Autoren des Fachbereichs: Usanova S, Piee-Staffa A, Sied U, Kaina B, Koberle B
Cisplatin sensitivity of testis tumour cells is due to deficiency in interstrand-crosslink repair and low ERCC1-XPF expression
MOLECULAR CANCER. 2010; 9: - Article
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van Boeckel PGA, Boshuizen HC, Siersema PD, Vrieling A, Kunst AE, Ye WM, Sund M, Michaud DS, Gallo V, Spencer EA, Trichopoulou A, Benetou V, Orfanos P, Cirera L, Duell EJ, Rohrmann S, Hemann S, Masala G, Manjer J, Mattiello A, Lindkvist B, Sanchez MJ, Pala V, Peeters PHM, Braaten T, Tjonneland A, Dalton SO, Larranaga N, Dorronsoro M, Overvad K, Illner AK, Ardanaz E, Marron M, Straif K, Riboli E, Bueno-de-Mesquita B
Autoren der Einrichtung: Marron M
No association between educational level and pancreatic cancer incidence in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition
CANCER EPIDEMIOLOGY. 2010; 34 (6): 696-701 Article
Datensatz in Web of Science®

Varga D, Koenig J, Kuhr K, Strunz K, Geyer V, Kurzeder C, Atassi Z, Blettner M, Kreienberg R, Woeckel A
Autoren der Einrichtung: Koenig J, Kuhr K, Blettner M
Comparison of early onset breast cancer patients to older premenopausal breast cancer patients
ARCHIVES OF GYNECOLOGY AND OBSTETRICS. 2010; 282 (4): 427-432 Article
Datensatz in Web of Science®

Victor A
Autoren der Einrichtung: Victor A
Differences Should Be Clarified Reply
DEUTSCHES ARZTEBLATT INTERNATIONAL. 2010; 107 (23): 417-418 Letter
Datensatz in Web of Science®

Victor A, Elsasser A, Hommel G, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Victor A, Elsasser A, Hommel G, Blettner M
Judging a Plethora of p-Values How to Contend With the Problem of Multiple Testing Part 10 of a Series on Evaluation of Scientific Publications
DEUTSCHES ARZTEBLATT INTERNATIONAL. 2010; 107 (4): 50-56 Review
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von Bueren AO, Pietsch T, Warmuth-Metz M, Soerensen N, Deinlein F, Schlegel PG, Kuehl J, Benesch M, Zwiener I, Faldum A, Kortmann RD, Rutkowski S
Autoren der Einrichtung: Zwiener I, Faldum A
TREATMENT OF YOUNG CHILDREN (< 4 YEARS) WITH MEDULLOBLASTOMA BY CHEMOTHERAPY ALONE. INTERIM RESULTS OF THE PROSPECTIVE MULTICENTER GPOH-TRIAL HIT 2000 (HIT 2000 BIS4) CONFIRMING THE PROGNOSTIC IMPACT OF HISTOLOGY
NEURO-ONCOLOGY. 2010; 12 (6): II7-II7 Meeting Abstract
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Wellek S, Goddard KAB, Ziegler A
Autoren der Einrichtung: Wellek S
A Confidence-Limit-Based Approach to the Assessment of Hardy-Weinberg Equilibrium
BIOMETRICAL JOURNAL. 2010; 52 (2): 253-270 Article
Datensatz in Web of Science®

Wiesel A, Spix C, Wahrendorf J, Stolz G, Queisser-Luft A
Autoren der Einrichtung: Spix C
Weitere Autoren des Fachbereichs: Wiesel A, Stolz G, Queisser-Luft A
BIRTH DEFECTS IN A 10 KM AREA SURROUNDING NUCLEAR POWER PLANTS
EPIDEMIOLOGIA & PREVENZIONE. 2010; 34 (5-6): 163-163 Meeting Abstract
Datensatz in Web of Science®

Wild PS, Sinning CR, Roth A, Wilde S, Schnabel RB, Lubos E, Zeller T, Keller T, Lackner KJ, Blettner M, Vasan RS, Munzel T, Blankenberg S
Autoren der Einrichtung: Blettner M
Weitere Autoren des Fachbereichs: Wild PS, Sinning CR, Roth A, Wilde S, Schnabel RB, Lubos E, Zeller T, Keller T, Lackner KJ, Munzel T, Blankenberg S
Distribution and Categorization of Left Ventricular Measurements in the General Population Results From the Population-Based Gutenberg Heart Study
CIRCULATION-CARDIOVASCULAR IMAGING. 2010; 3 (5): 604-U137 Article
Datensatz in Web of Science®

Yousif L, Blettner M, Hammer GP, Zeeb H
Autoren der Einrichtung: Yousif L, Blettner M, Hammer GP, Zeeb H
Testicular cancer risk associated with occupational radiation exposure: a systematic literature review
JOURNAL OF RADIOLOGICAL PROTECTION. 2010; 30 (3): 389-406 Review
Datensatz in Web of Science®

Zeeb H, Hammer GP, Langner I, Schafft T, Bennack S, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Zeeb H, Hammer GP, Bennack S, Blettner M
Cancer mortality among German aircrew: second follow-up
RADIATION AND ENVIRONMENTAL BIOPHYSICS. 2010; 49 (2): 187-194 Article
Datensatz in Web of Science®

Zeeb H, Spallek J, Jahn I
Autoren der Einrichtung: Zeeb H, Spallek J
Gender agenda: positive steps taken in Germany
NATURE. 2010; 466 (7304): 315-315 Letter
Datensatz in Web of Science®

Zeeb H, Greinert R
Autoren der Einrichtung: Zeeb H
The Role of Vitamin D in Cancer Prevention Does UV Protection Conflict With the Need to Raise Low Levels of Vitamin D?
DEUTSCHES ARZTEBLATT INTERNATIONAL. 2010; 107 (37): 638-U18 Review
Datensatz in Web of Science®

Zeißig S
Autoren der Einrichtung: Zeißig S
Epidemiologische Daten zu Krebserkrankungen. Wo steht was?
Ärzteblatt Rheinland-Pfalz. 2010; 8: 17

Zeißig S, Bertram H, Eberle A, Koch L, Schmid-Höpfner S, Stegmaier C, Waldmann A, Brenner H, Arndt V, Blettner M
Autoren der Einrichtung: Zeißig S, Blettner M
Lebensqualität nach Brust-, Darm- und Prostatakrebs, Start der CAESAR-Studie in Rheinland-Pfalz
Ärzteblatt Rheinland-Pfalz. 2010; 7: 39

Zschenker O, Raabe A, Boeckelmann IK, Borstelmann S, Szymczak S, Wellek S, Rades D, Hoeller U, Ziegler A, Dikomey E, Borgmann K
Autoren der Einrichtung: Wellek S
Association of single nucleotide polymorphisms in ATM, GSTP1, SOD2, TGFB1, XPD and XRCC1 with clinical and cellular radiosensitivity
RADIOTHERAPY AND ONCOLOGY. 2010; 97 (1): 26-32 Article
Datensatz in Web of Science®

Promotionen

Philip Theodor Francks
Kommunikation der Diagnose HPV-positiv. Befragung niedergelassener Gynäkologen

Gundula von Gradowski
Genetische prädisponierende Faktoren für die Entstehung von Gehirntumoren im Kindesalter. Ein Literaturreview

Britta Katrin Sabine Luibrand
Genetische Prädispositionsfaktoren für Leukämien im Kindesalter. Ein Literaturreview

Claudia-Martina Messow
Analyse von Überlebenszeiten bei hochdimensionalen Daten

Sebastian Gregor Siegfried Müller
Inzidenzen primärer, maligner Hirntumoren im Saarland der Jahre 1970 - 2002 und primärer Hirntumoren im internationalen Vergleich

Carsten Diego Alexander Scheuer
Vergleich von multiplen Testprozeduren für genetische Assoziationsstudien bei kategorialen Teststatistiken

Nadine Süsser
Determinanten der Meldevollzähligkeit der Krebsregistrierung: Fortbildungen als Werkzeug zur Verbesserung der Meldevollzähligkeit

Lehrveranstaltungen

SS 10
Epidemiologie, med. Biometrie u. med. Informatik
Vorl., 3,0 SWS
Q-Fächer
, 1,0 SWS
WF: Medizinische Informatik
Prakt., 0,0 SWS